Windows 10: PC-Hersteller beklagen kostenloses Upgrade
Microsofts Ankündigung, dass man Windows 10 über einen begrenzten Zeitraum als kostenloses Upgrade für die Nutzer der beiden Vorgängerversionen anbieten will, sorgt bei den PC-Herstellern aus Asien offenbar für große Bedenken, fürchten sie doch negative Auswirkungen auf die traditionellen Hardware Upgrade-Zyklen - und daher sinkende Einnahmen.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, kommen die Pläne für das Gratis-Upgrade auf Windows 10 bei den dortigen Hardware-Herstellern nicht unbedingt gut an. So gehen Quellen aus der asiatischen Lieferkette davon aus, dass die Strategie von Microsoft nicht für eine Steigerung der Notebook-Verkaufszahlen durch Kunden sorgen wird, die ihre älteren Geräte ersetzen.
Zwar wird Windows 10 möglicherweise dafür sorgen, dass einige Anwender, die aktuell noch Windows 7 nutzen, weil sie Windows 8 oder 8.1 nicht mögen, ihre vorhandenen PCs auf den neuesten Stand bringen. Doch dies bedeutet auch, dass die Kunden nicht in einen neuen Rechner investieren. Stattdessen würden die meisten Konsumenten wahrscheinlich ihr Geld lieber in ein neues Smartphone oder Tablet stecken, weil es für sie keine große Rolle mehr spielt, ob ihr Notebook mit aktueller Hardware arbeitet.
Auch sonst sind die Aussichten nach Einschätzung der taiwanischen Quellen für die PC-Hersteller auch mit Windows 10 nicht gerade rosig. So sollen Notebooks für die Verbraucher nicht mehr so attraktiv sein wie bisher, obwohl immer mehr einzigartige Designs mit Innovativen 2-in-1- oder Ultra-Thin-Formfaktoren auf den Markt kommen. Für das kommende Jahr geht man deshalb davon aus, dass nur Apple mit seinen neuen Geräten für gesteigerte Zahlen sorgen kann, während der Markt für Windows-Notebooks weiterhin von günstigen Modellen dominiert bleibt.
Siehe auch: Windows 10: Microsoft stellt Verfügbarkeit im 'Sommer' in Aussicht
Die Einführung von Windows 10 wird von den Herstellern im dritten Quartal 2015 erwartet. Der Notebook-Markt dürfte sich mit der Verfügbarkeit von Microsofts neuestem Betriebssystem sogar noch stärker in Richtung günstiger Geräte entwickeln, weil wieder mehr Modelle ohne Touchscreen verkauft werden dürften. Hintergrund ist, dass die Bedienung von Windows 10 mit Maus und Tastatur einfacher wird. Weil die Touch-Displays relativ starke Auswirkungen auf die Kosten eines Notebooks haben, wollen deshalb viele Hersteller künftig wieder vermehrt auf Modelle ohne die berührungsempfindlichen Bildschirme setzen.
Zwar wird Windows 10 möglicherweise dafür sorgen, dass einige Anwender, die aktuell noch Windows 7 nutzen, weil sie Windows 8 oder 8.1 nicht mögen, ihre vorhandenen PCs auf den neuesten Stand bringen. Doch dies bedeutet auch, dass die Kunden nicht in einen neuen Rechner investieren. Stattdessen würden die meisten Konsumenten wahrscheinlich ihr Geld lieber in ein neues Smartphone oder Tablet stecken, weil es für sie keine große Rolle mehr spielt, ob ihr Notebook mit aktueller Hardware arbeitet.
Auch sonst sind die Aussichten nach Einschätzung der taiwanischen Quellen für die PC-Hersteller auch mit Windows 10 nicht gerade rosig. So sollen Notebooks für die Verbraucher nicht mehr so attraktiv sein wie bisher, obwohl immer mehr einzigartige Designs mit Innovativen 2-in-1- oder Ultra-Thin-Formfaktoren auf den Markt kommen. Für das kommende Jahr geht man deshalb davon aus, dass nur Apple mit seinen neuen Geräten für gesteigerte Zahlen sorgen kann, während der Markt für Windows-Notebooks weiterhin von günstigen Modellen dominiert bleibt.
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