Anklage: Heli-Simulator der Army und Xbox One-Interna gestohlen
Vier Personen, die einem international organisierten Ring vom Kriminellen angehören sollen, müssen sich wegen des Einbruchs in mehrere große Netzwerke und des Diebstahls sensibler Software nun vor einem Gericht in den USA verantworten.
Zur Beute der Gruppe, der die Angeklagten angehören sollen, gehörte unter anderem eine Simulator-Software, mit der die US Army ihre Hubschrauber-Piloten ausbildet. Außerdem gelangten sie bereits vor den jeweiligen Veröffentlichung an Spezifikationen von Microsofts Spielekonsole Xbox One, verschiedene Spiele und die dazugehörigen Quellcodes - darunter "Call of Duty: Modern Warfare 3" und "Gears of War 3", berichtete das US-Magazin ITWorld.
In dem Prozess soll es um Taten gehen, die sich über einen Zeitraum von Januar 2011 bis zum März dieses Jahres erstrecken. Währenddessen sollen sich die Beschuldigten unter anderem in die Netzwerke von Epic Games, Valve, den Zombie Studios und der US Army gehackt haben. Aber auch verschiedene Partner von Microsoft wurden zum Ziel - wohl deshalb, weil diese leichter zu attackieren waren, als der Software-Konzern selbst. In den meisten Fällen verschafften sich die Täter dabei mit SQL-Injection-Angriffen und auf anderen Wegen gestohlenen Passwörtern Zugang zu den Accounts von Mitarbeitern und Partnern.
Die Angreifer sollen dabei nach Unterlagen, die das US-Justizministerium beim Gericht vorlegte, nicht nur Software, sondern auch sensible Informationen über andere Geschäftsgeheimnisse und die Finanzen der betroffenen Unternehmen gestohlen haben. Der angerichtete Schaden wird auf 100 Millionen bis 200 Millionen Dollar geschätzt.
Als die US-Behörden nun die in den USA lebenden Mitglieder der Gruppe festsetzten, hatten sie auch 620.000 Dollar in bar beschlagnahmt. Insofern ist davon auszugehen, dass sie ihre Beute auf dem Schwarzmarkt bereits relativ erfolgreich weiterverkauft haben. Die vier wurden nun wegen Betruges, Identitätsdiebstahl, dem Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen und verschiedener weiterer Straftaten angeklagt.
In dem Prozess soll es um Taten gehen, die sich über einen Zeitraum von Januar 2011 bis zum März dieses Jahres erstrecken. Währenddessen sollen sich die Beschuldigten unter anderem in die Netzwerke von Epic Games, Valve, den Zombie Studios und der US Army gehackt haben. Aber auch verschiedene Partner von Microsoft wurden zum Ziel - wohl deshalb, weil diese leichter zu attackieren waren, als der Software-Konzern selbst. In den meisten Fällen verschafften sich die Täter dabei mit SQL-Injection-Angriffen und auf anderen Wegen gestohlenen Passwörtern Zugang zu den Accounts von Mitarbeitern und Partnern.
Die Angreifer sollen dabei nach Unterlagen, die das US-Justizministerium beim Gericht vorlegte, nicht nur Software, sondern auch sensible Informationen über andere Geschäftsgeheimnisse und die Finanzen der betroffenen Unternehmen gestohlen haben. Der angerichtete Schaden wird auf 100 Millionen bis 200 Millionen Dollar geschätzt.
Als die US-Behörden nun die in den USA lebenden Mitglieder der Gruppe festsetzten, hatten sie auch 620.000 Dollar in bar beschlagnahmt. Insofern ist davon auszugehen, dass sie ihre Beute auf dem Schwarzmarkt bereits relativ erfolgreich weiterverkauft haben. Die vier wurden nun wegen Betruges, Identitätsdiebstahl, dem Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen und verschiedener weiterer Straftaten angeklagt.
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