Windows 8.1: Microsoft bringt Entwickler-Board à la Raspberry Pi

Sharks Cove, Entwickler-Board, Intel Sharks Cove Bildquelle: CircuitCo
Entwickler-Boards erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, wie die Communities rund um den Raspberry Pi und Arduino gezeigt haben. Jetzt will auch Microsoft eine entsprechende Plattform anbieten und bringt deshalb zusammen mit Intel und CircuitCo eine Entwickler-Platine namens "Sharks Cove".
Das "Sharks Cove" Board wird von CircuitCo ab sofort zum Preis von 299 US-Dollar zur Vorbestellung angeboten. Es dient nach Angaben des Anbieters als Entwickler-Board für die Arbeit an neuer Hardware und Treibern für Windows und Android. Die Basis bildet ein Intel Atom "Bay Trail"-Entry SoC, wie er normalerweise in besonders günstigen Tablets verwendet wird. Intel Sharks Cove Development BoardIntel Sharks Cove Development Board für Windows 8.1 Microsoft selbst beschreibt das "Sharks Cove"-Board als Hilfsmittel zur Entwicklung von Software und Treibern für mobile Geräte mit Windows, wie etwa Smartphones, Tablets und andere Geräte auf Basis von System-on-Chip (SoC) Plattformen. Das Board soll Hardware-Anbieter und Hardware-Bastler gleichermaßen ansprechen.

Der Preis von 299 Dollar enthält nach Angaben von Microsoft neben der reinen Hardware auch ein Image von Windows 8.1 und die für die Verwendung mit dem neuen Board nötigen Werkzeuge. In Verbindung mit einem MSDN-Account und dem Windows Driver Kit 8.1 sowie Visual Studio Express soll so ein sehr günstiges Paket für die Entwicklung von Treibern für Windows geboten werden.

Das Intel Sharks Cove Development-Board besitzt einen vierkernigen Intel Atom Z3735G x86-SoC, der einen Standardtakt von 1,33 Gigahertz hat und per TurboBoost auf bis zu 1,83 GHz hochschaltet. Außerdem sind ein Gigabyte RAM und 16 GB Flash-Speicher sowie ein MicroSD-Kartenslot an Bord. Hinzu kommen zahlreiche Schnittstellen, darunter GPIO, I2C, I2S, UART, SDIO, USB und MIPI für Display und Kameras.

Mit 299 Dollar ist die Plattform jedoch erheblich teurer als alternative Produkte wie etwa der mit einem ARM-Prozessor ausgerüstete Raspberry Pi, der für nur 35 Dollar erhältlich ist. Selbst das mit einem Intel-Chip ausgestattete Minnow-Board ist mit Preisen ab 100 Dollar günstiger zu haben - allerdings sind die Alternativen auch allesamt nicht Windows-kompatibel, sondern laufen mit Linux oder Android. Deutsche Kunden können das Intel Sharks Cove Board für 239,20 Euro bestellen. Sharks Cove, Entwickler-Board, Intel Sharks Cove Sharks Cove, Entwickler-Board, Intel Sharks Cove CircuitCo
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