Microsoft ätzt wieder in Richtung Chromebooks

Microsoft, Logo, Indien Bildquelle: El crisol
Für seinen gelungenen Super-Bowl-Fernsehspot hat das Redmonder Unternehmen in der Werbewelt und auch von Nutzern viel Lob abbekommen. Einen Tag später ist das aber wieder vergessen, da man das Nachtreten nicht lassen kann.
Microsofts erster Super-Bowl-Spot überhaupt hat viele Menschen beeindruckt. Darin zeigen die Redmonder, wie Technologie das Leben verbessern kann, der Grundtenor des Spots ist zwar ernst, aber auch überaus positiv. So werden darin Kinder mit Beinprothesen, Chirurgen beim Kinect-Einsatz und Familien, die mit Skype in Kontakt bleiben können, gezeigt.

Als Sprecher des Spots fungiert die Computer-Stimme des an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankte ehemalige Football-Profi Steve Gleason. Für viele war es der mit Abstand beste Spot des Abends, bei der "Auflösung" am Ende der TV-Werbung haben auch so manche eine Träne weggedrückt.


Der "Empowering" genannte Spot sollte auch der Auftakt einer größeren Kampagne sein. Am Sonntag schrieben wir dazu, dass sich der Softwarekonzern damit "von seinen jüngsten vergleichenden und oft negativ wirkenden Marketing-Kampagnen" abwende und sich auf eigene Stärken und Emotionen zurückbesinnt. Das hielt aber gerade einmal einen Tag.


Denn inzwischen hat das Redmonder Unternehmen einen weiteren neuen TV-Spot veröffentlicht. Und man kann es erneut nicht lassen, ein Windows-8-1-Produkt zu bewerben und gleichzeitig die Konkurrenz schlecht zu machen. Denn man stellt das Notebook X200CA von Asus vor, dabei erzählt eine Mutter, warum sie ihren Kindern solche Notebooks gekauft hat.

So weit, so gut. Allerdings meint die Dame auch (mit saurer Miene), dass das Windows-Gerät im Gegensatz zu Chromebooks auch Office unterstütze und nicht zwingend mit dem Internet verbunden sein müsse. Also wieder die alte aggressive Werbe-Leier.

Vergleichende Werbung ist in den USA zwar gang und gäbe, die ständigen Angriffe Microsofts auf Google sind aber auch dort sehr umstritten. Auch viele US-Seiten fragen sich, ob Microsoft solche Untergriffe wirklich nötig hat. So schreibt etwa Chris Matyszczyk, Autor bei Cnet: "Ganz ehrlich, Microsoft. Ich mochte dich am Sonntag sehr viel mehr."

Siehe auch: Super Bowl - Die besten Werbespots im Überblick Microsoft, Logo, Indien Microsoft, Logo, Indien El crisol
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