Der weltgrößte PC-Hersteller Hewlett-Packard hat sich gut zwei Monate nach der Markteinführung von Windows 8 erstmals zu den Absatzzahlen des neuen Betriebssystems geäußert. Der Chef der PC-Sparte erklärte, die Verkäufe erfüllten die Erwartungen nicht.
Im Gespräch mit dem US-Wirtschaftssender 'Bloomberg TV' sagte Todd Bradley, der bei HP als Executive Vice President für das PC-Geschäft verantwortlich ist, dass Windows 8 enttäuschend in den Markt gestartet sei. "Es war ein schlechterer Start als viele Leute erwartet hatten", so Bradley.
Dennoch gab sich HPs PC-Chef zuversichtlich, weil inzwischen eine wachsende Nachfrage und ein zunehmendes Wachstum zu verzeichnen sein sollen. Analysten gehen ebenfalls davon aus, dass die Verkäufe des neuen Betriebssystems weit hinter den ursprünglichen Schätzungen zurückbleiben
Microsoft selbst gab zuletzt an, dass die Markteinführung von Windows 8 bisher ebenso gut verlaufen ist wie der Launch des Vorgängers Windows 7. Anfang Januar meldete der Softwarekonzern, dass man bereits gut 60 Millionen Lizenzen von Windows 8 verkaufen konnte. Dies lässt jedoch nur begrenzte Aussagen über die tatsächliche Nachfrage im Endkundenmarkt zu, weil ein Teil der Verkäufe an Volumenlizenzkunden mit langjährigen Verträgen geht.

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