Microsoft-Sicherheitschef zu Malware-'Trends' 2013
Tim Rains, Chef von Microsofts Trustworthy Computing Division, hat in einem Blog-Beitrag seine fünf Voraussagen zu den Software-Bedrohungen für das nächste Jahr veröffentlicht, allen voran durch von Regierungen entwickelte Malware bzw. Viren wie Stuxnet.
Rains hat seine fünf Voraussagen im 'Microsoft Security Blog' niedergeschrieben. Zu Beginn weist er allerdings darauf hin, dass es ihm nicht um Privatsphären-Themen gehe, diese aber 2013 ebenfalls einen ganz hohen Stellenwert haben werden, als Beispiel nennt er die Implementierung von Do Not Track (DNT).
Was spezielle Bedrohungen angeht, steht die eingangs erwähnte "Regierungs-Malware", die speziell für militärische und wirtschaftliche Spionage-Zwecke entwickelt wird, ganz oben. Das prominenteste Beispiel ist hier der inzwischen berühmt-berüchtigte Stuxnet-Virus, dessen Ziel es war, die vom Iran zur Urananreicherung eingesetzten Zentrifugen außer Gefecht zu setzen.
Rains fürchtet, dass "normale" Kriminelle Teile von derartiger (hochprofessionell entwickelter) Malware wiederverwenden könnten. Jedes Mal, wenn eine Software wie Stuxnet entdeckt und analysiert wird, steige die Gefahr auch für den Durchschnittsanwender, meint der Microsoft-Experte.
Der zweiten Trend ist für Rains, dass Angreifer zunehmend Apps, Filme und Musik einsetzen werden, um Malware an den Nutzer zu bringen. Auch so genannte Drive-by-Attacken, die man sich quasi im "Vorbeigehen" holt, und Cross-Site-Scripting-Angriffe würden sich im nächsten Jahr immer weiter verbreiten, meint der Sicherheitschef von Microsoft.
Siehe auch: Malware zunehmend in verlockenden Downloads
Rains meint außerdem, dass sich durch die Einführung von Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) und Secure Boot auch die Rootkits- und andere Boot-Loader-Attacken "weiterentwickeln" werden.
Allerdings ist das alles kein Grund, sofort den Internet-Stecker zu ziehen, da auch die Schutzmaßnahmen immer besser werden. Der entscheidende Punkt sind hier automatische Updates, als Beispiel nennt Rains Adobe: So habe es im dritten Quartal 2011 einen signifikanten Anstieg an Flash-Player-Angriffen gegeben, mit Hilfe von Autoupdates konnte das Risiko aber in den Folgequartalen deutlich reduziert werden.
Was spezielle Bedrohungen angeht, steht die eingangs erwähnte "Regierungs-Malware", die speziell für militärische und wirtschaftliche Spionage-Zwecke entwickelt wird, ganz oben. Das prominenteste Beispiel ist hier der inzwischen berühmt-berüchtigte Stuxnet-Virus, dessen Ziel es war, die vom Iran zur Urananreicherung eingesetzten Zentrifugen außer Gefecht zu setzen.
Rains fürchtet, dass "normale" Kriminelle Teile von derartiger (hochprofessionell entwickelter) Malware wiederverwenden könnten. Jedes Mal, wenn eine Software wie Stuxnet entdeckt und analysiert wird, steige die Gefahr auch für den Durchschnittsanwender, meint der Microsoft-Experte.
Der zweiten Trend ist für Rains, dass Angreifer zunehmend Apps, Filme und Musik einsetzen werden, um Malware an den Nutzer zu bringen. Auch so genannte Drive-by-Attacken, die man sich quasi im "Vorbeigehen" holt, und Cross-Site-Scripting-Angriffe würden sich im nächsten Jahr immer weiter verbreiten, meint der Sicherheitschef von Microsoft.
Siehe auch: Malware zunehmend in verlockenden Downloads
Rains meint außerdem, dass sich durch die Einführung von Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) und Secure Boot auch die Rootkits- und andere Boot-Loader-Attacken "weiterentwickeln" werden.
Allerdings ist das alles kein Grund, sofort den Internet-Stecker zu ziehen, da auch die Schutzmaßnahmen immer besser werden. Der entscheidende Punkt sind hier automatische Updates, als Beispiel nennt Rains Adobe: So habe es im dritten Quartal 2011 einen signifikanten Anstieg an Flash-Player-Angriffen gegeben, mit Hilfe von Autoupdates konnte das Risiko aber in den Folgequartalen deutlich reduziert werden.
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