Nexus 4 enttäuscht in Sachen Akkulaufzeit ziemlich
In den ersten US-Tests des nächste Woche erscheinenden neuen Android-Smartphones Nexus 4 wurden vor allem zwei Punkte bemängelt: Die fehlende LTE-Funktionalität sowie eine unterdurchschnittliche Akkulaufzeit. Das belegen nun neue Messungen.
Die Benchmark-Spezialisten von 'AnandTech' haben das Nexus 4 ersten ausführlichen Tests unterzogen, diese bestätigen die subjektiven Eindrücke vieler bisheriger Kritiken: Die Batterie des von LG produzierten Smartphones kann nicht mit den ansonsten absolut zeitgemäßen Komponenten mithalten. Anders gesagt: Der Akku enttäuscht.
Nach Angaben von AnandTech habe man den bisherigen Ablauf derartiger Akku-Tests nun verändert. Hintergrund dafür ist der Wunsch, ein aussagekräftigeres Prozedere zu entwickeln, also einen Test, der dem tatsächlichen Nutzer-Alltagsverhalten näher kommt. Und zwar wurde dafür eine Display-Leuchtdichte von 200 Nits (1 Nit ist 1 cd/m²) festgesetzt, in regelmäßigen Abständen per Mobilfunk-Datenverbindung oder WLAN Webseiten geladen und gemessen, wie lange es dauert, bis ein Akku stirbt.
Die von AnandTech gemessenen Werte sind für das Nexus 4 auf alle Fälle enttäuschend: Nach 4,18 Stunden ging dem 2100-mAh-Akku die Puste aus und das obwohl das neue Google-Smartphone nur mit (dem eigentlich stromsparenden) 3G funkt.
Akkulaufzeit bei Nutzung von Mobilfunk-Netzen...
Etliche Geräte konnten das Nexus 4 in dieser Kategorie klar schlagen: Am längsten (mit Abstand) hielt das iPhone 5 (LTE) durch, 8,19 Stunden konnte das neueste Apple-Smartphone auf diese Weise betrieben werden. An zweiter Stelle platzierte sich das HTC One X (LTE), an dritter das Motorola Razr i (3G). Von 14 gemessenen Geräten lag das Nexus 4 nur am zwölften Platz und wurde sogar von der LTE-Variante des Samsung Galaxy S3 (knapp) geschlagen.
Ähnlich verhielt es sich bei der WLAN-Ausgabe des Tests, auch hier ist das N4 mit rund 6,3 Stunden in der Gegend des S3 angesiedelt, aber gleichzeitig weit weg von iPhone 5 und One X, die auf rund zehn Stunden kamen.
...sowie über WLAN
Wie weit einen diese Vorab-Werte (die AnandTech-Benchmarks für das Nexus 4 sind noch nicht abgeschlossen) betreffen, ist natürlich eine andere Frage: Wer oft in der Nähe eines Ladekabels ist, den wird das nicht groß kümmern, wer dagegen viel unterwegs ist, der könnte vom Kauf aber möglicherweise abgeschreckt werden. Allerdings sollte man an dieser Stelle auch noch das Preisargument ins Feld schicken, da das N4 auch nur etwa die Hälfte von vielen besser platzierten Phones kostet.
Nach Angaben von AnandTech habe man den bisherigen Ablauf derartiger Akku-Tests nun verändert. Hintergrund dafür ist der Wunsch, ein aussagekräftigeres Prozedere zu entwickeln, also einen Test, der dem tatsächlichen Nutzer-Alltagsverhalten näher kommt. Und zwar wurde dafür eine Display-Leuchtdichte von 200 Nits (1 Nit ist 1 cd/m²) festgesetzt, in regelmäßigen Abständen per Mobilfunk-Datenverbindung oder WLAN Webseiten geladen und gemessen, wie lange es dauert, bis ein Akku stirbt.
Die von AnandTech gemessenen Werte sind für das Nexus 4 auf alle Fälle enttäuschend: Nach 4,18 Stunden ging dem 2100-mAh-Akku die Puste aus und das obwohl das neue Google-Smartphone nur mit (dem eigentlich stromsparenden) 3G funkt.
Akkulaufzeit bei Nutzung von Mobilfunk-Netzen...
Etliche Geräte konnten das Nexus 4 in dieser Kategorie klar schlagen: Am längsten (mit Abstand) hielt das iPhone 5 (LTE) durch, 8,19 Stunden konnte das neueste Apple-Smartphone auf diese Weise betrieben werden. An zweiter Stelle platzierte sich das HTC One X (LTE), an dritter das Motorola Razr i (3G). Von 14 gemessenen Geräten lag das Nexus 4 nur am zwölften Platz und wurde sogar von der LTE-Variante des Samsung Galaxy S3 (knapp) geschlagen.
Ähnlich verhielt es sich bei der WLAN-Ausgabe des Tests, auch hier ist das N4 mit rund 6,3 Stunden in der Gegend des S3 angesiedelt, aber gleichzeitig weit weg von iPhone 5 und One X, die auf rund zehn Stunden kamen.
...sowie über WLAN
Wie weit einen diese Vorab-Werte (die AnandTech-Benchmarks für das Nexus 4 sind noch nicht abgeschlossen) betreffen, ist natürlich eine andere Frage: Wer oft in der Nähe eines Ladekabels ist, den wird das nicht groß kümmern, wer dagegen viel unterwegs ist, der könnte vom Kauf aber möglicherweise abgeschreckt werden. Allerdings sollte man an dieser Stelle auch noch das Preisargument ins Feld schicken, da das N4 auch nur etwa die Hälfte von vielen besser platzierten Phones kostet.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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