Auch das Nexus 4 wurde in einer Bar vergessen

Unter den Entwicklern von Smartphones scheint es sich langsam zum guten Ton zu entwickeln, hochgeheime Prototypen in Bars liegen zu lassen. Auch Google war nun von einem solchen Vorfall betroffen, berichtet das Magazin 'Wired'.
Der Barkeeper Jamin Barton, der unter dem Spitznamen Sudsy ein Lokal in San Francisco betreibt, fand demnach vor einiger Zeit ein entsprechendes Gerät. Normalerweise lassen Besucher rund 20 Mal in der Woche ihre Mobiltelefone liegen, holen sie aber meist nach kurzer Zeit wieder ab. Bei dem fraglichen Modell war dies aber anders.

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Es meldete sich bis zum folgenden Tag kein Besitzer, berichtete Barton. Auffällig war außerdem, dass es gesperrt war und keine SIM-Karte enthielt. Auf der Rückseite prangte außerdem ein "Nicht für den Verkauf"-Aufkleber mit einem Google-Logo. Ein Freund des Barbetreibers, der sich mit technischen Entwicklungen etwas besser auskennt, identifizierte das Gerät schließlich als das geplante Nexus 4.

Dieser verständigte anschließend auch den Suchmaschinenkonzern über den Fund. Die Rückgabe gestaltete sich allerdings etwas kompliziert. Barton selbst wollte eigentlich einen Termin für den kommenden Tag ausmachen, da er auch als Musiker arbeitet und am fraglichen Tag einen Auftritt in einer anderen Bar hatte. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsteams von Google tauchte allerdings unverzüglich in Bartons Lokal auf und forderte die Herausgabe des Mobiltelefons, als er diesen ausfindig gemacht hatte.

Der Barbetreiber weigerte sich allerdings zunächst. Denn der Google-Mitarbeiter konnte sich nicht eindeutig als Angestellter des Unternehmens ausweisen, da die Sicherheitskarten des Konzerns nur mit dem jeweiligen Namen, nicht aber mit dem Firmenlogo bedruckt sind. "Was sollte ich machen, nachsehen, ob der Typ ein Google-T-Shirt trägt? Wie sollte ich wissen, dass er nicht für Apple arbeitet?", so Barton.

Hinzu kam, dass die Stimmung in der Gegend an dem fraglichen Abend ohnehin aufgeheizt war. Denn nach einer Polizeiaktion eskalierte auf den Straßen die Gewalt und Beamte lieferten sich Straßenschlachten mit Jugendgangs. Erst ein Telefonat mit der Security-Hotline von Google brachte schließlich Gewissheit über die Identität des Mitarbeiters und das Telefon wurde übergeben. Barton willigte auch ein, vorerst keine Fotos oder Informationen über das Nexus 4 weiterzugeben, weshalb erst jetzt über den Vorfall berichtet wurde. Nexus 4 Nexus 4
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