Google hat soeben sein neues Line-Up an Nexus-Geräten vorgestellt. Unter anderem wurde auch das lange erwartete Google Nexus 4 Smartphone präsentiert, das zusammen mit dem koreanischen Elektronikkonzern LG entwickelt wurde.
Das LG Nexus 4 besitzt ein 4,7 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1280x768 Pixeln, was einer Pixeldichte von 320 Pixel pro Zoll entspricht. Das Gerät basiert auf einem Qualcomm Snapdragon S4 Pro APQ8064 Quad-Core-Prozessor, der mit 1,5 Gigahertz arbeitet und derzeit der leistungsfähigste Smartphone-Prozessor überhaupt sein soll.

LG Nexus 4 Smartphone
Das Telefon verfügt außerdem über zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und ist mit 8 oder 16 Gigabyte Flash-Speicher ausgerüstet. Einen MicroSD-Kartenslot zur Speichererweiterung gibt es leider nicht. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 8-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz auf der Rückseite und eine 1,3-Megapixel-Kamera auf der Front.
Hinzu kommen N-WLan, Bluetooth und NFC-Support. Außerdem rüsten Google und LG das neue Smartphone mit einem 2100mAh-Akku aus, der über eine Wireless-Charging-Funktion mittels einer speziellen Ladestation drahtlos mit Energie versorgt werden kann. Der Akku soll rund 10 Stunden Gesprächszeit ermöglichen. Das Nexus 4 unterstützt ausschließlich HSPA+, man hat also auf LTE-Unterstützung verzichtet.
Eine weitere Besonderheit des LG Nexus 4 ist das Gehäusematerial. So ist die Rückseite aus Glas gefertigt, das per Laser-Etching mit einem Muster versehen wurde, das in mehreren Ebenen einen holografischen Tiefeneffekt zeigt. Google installiert als Betriebssystem das neue Android 4.2 , das weiterhin auf den Namen "Jelly Bean" hört.
Das LG Nexus 4 kommt ab dem 13. November in den Handel und wird dann zunächst über den Google-eigenen Play-Store vertrieben. Es wird ohne Netzbetreiber-Bindung vertrieben und kostet in der Version mit 8 GB internem Speicher lediglich 299 Euro. Das Modell mit 16 GB Speicher soll nur 349 Euro kosten. Bei einer derartigen Ausstattung dürfte das Telefon zu diesem Preis ein echter Hit werden, wobei fraglich ist, wie viel Google daran noch verdient.

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