Microsoft findet Spam-Botnetz aus Android-Geräten
Ein Antispam-Spezialist von Microsoft hat erstmals Hinweise für die Verwendung von Android-basierten Geräten in einem Botnetz zur Versendung von Spam-Nachrichten gefunden. Offenbar wird das Botnetz für die Verbreitung von Aktien-Spam verwendet.
Wie Terry Zink, Programm-Manager für Antispam-Maßnahmen im Microsoft ForeFront Security-Team, in seinem Weblog erklärt, liegen ihm Beispiel-Mails vor, die allesamt eines gemeinsam haben: sie kommen von Yahoo Mail-Servern und wurden somit mit kompromittierten Yahoo E-Mail-Konten verschickt. Die Spam-Mails wurden allerdings von mobilen Geräten erstellt, auf denen Googles freies Betriebssystem Android läuft.
Es habe zwar schon lange entsprechende Gerüchte gegeben, doch nach Angaben von Zink ist es das erste Mal, dass ein Spammer ein Botnetz steuert, das mit Android-Geräten arbeitet. Die Smartphones und Tablets werden per Remote-Steuerung zur Anmeldung bei Yahoo Mail-Konten verwendet, um Spam zu verschicken, so Zink.
Die betroffenen Geräte wurden zum Großteil in Chile, Indonesien, Libanon, Oman, den Philippinen, Russland, Saudi-Arabien, Thailand, der Ukraine und Venezuela eingesetzt, so der Microsoft-Mitarbeiter unter Berufung auf eine Auswertung auf die im E-Mail-Header enthaltenen IP-Adressen.
Noch ist unklar, wie die zum Aufbau des Android-Botnetzes verwendete Malware auf die betroffenen Endgeräte gelangen konnte. Zink hält es jedoch für wahrscheinlich, dass die Nutzer Anwendungen aus inoffiziellen Quellen heruntergeladen haben, die mit Schadsoftware infiziert ist. Sie wollten auf diesem Weg wahrscheinlich die Kosten für den Kauf über den offiziellen Google Play Store sparen. Möglich sei auch, dass eine manipulierte App für die Nutzung von Yahoo Mail im Umlauf ist.
Für den Spam-Bekämpfer von Microsoft bedeuten seine jüngsten Erkenntnisse, dass eine neue Runde im "Katz-und-Maus-Spiel der E-Mail-Sicherheit" begonnen hat, weil offenbar schädliche Apps im Umlauf sind, die die zur Eingabe von Passwörtern nötigen Tastatureingaben abfangen, um so den Spammern die zum Versand ihrer unerwünschten Nachrichten nötigen Zugangsdaten zu verschaffen.
Es habe zwar schon lange entsprechende Gerüchte gegeben, doch nach Angaben von Zink ist es das erste Mal, dass ein Spammer ein Botnetz steuert, das mit Android-Geräten arbeitet. Die Smartphones und Tablets werden per Remote-Steuerung zur Anmeldung bei Yahoo Mail-Konten verwendet, um Spam zu verschicken, so Zink.
Die betroffenen Geräte wurden zum Großteil in Chile, Indonesien, Libanon, Oman, den Philippinen, Russland, Saudi-Arabien, Thailand, der Ukraine und Venezuela eingesetzt, so der Microsoft-Mitarbeiter unter Berufung auf eine Auswertung auf die im E-Mail-Header enthaltenen IP-Adressen.
Noch ist unklar, wie die zum Aufbau des Android-Botnetzes verwendete Malware auf die betroffenen Endgeräte gelangen konnte. Zink hält es jedoch für wahrscheinlich, dass die Nutzer Anwendungen aus inoffiziellen Quellen heruntergeladen haben, die mit Schadsoftware infiziert ist. Sie wollten auf diesem Weg wahrscheinlich die Kosten für den Kauf über den offiziellen Google Play Store sparen. Möglich sei auch, dass eine manipulierte App für die Nutzung von Yahoo Mail im Umlauf ist.
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