Smartphone-Sicherheit im Visier der Forschung

Smartphone, Android, Intel, x86, Prototyp, Atom Bildquelle: Intel
Aufgrund der hohen Konzentration an persönlichen Daten auf Smartphones werden diese Geräte immer häufiger Ziel von Angriffen durch Kriminelle. Zunehmend beschäftigt sich daher auch die Forschung mit der Suche nach Sicherheitstechnologien für die Geräte.
Informatiker der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg wollen nun auf der Branchenmesse CeBIT, die in der kommenden Woche beginnt, erste Ergebnisse vorstellen. Gefördert wird ihr Forschungsprojekt "Verteilte Angriffserkennung und Abwehr" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 900.000 Euro.

"Oft weiß man nicht, was sich hinter den Apps verbirgt, die man sich heruntergeladen hat und ob sie unter Umständen sensible Informationen ausspähen oder weiterleiten. Das ist besonders ein Problem für Smartphones, die Firmen ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen", erklärte Projektleiter Dirk Westhoff. Mit seinem Team arbeitet er an Erweiterungen des Betriebssystems von Android-Handys, so dass nur sichere und zugelassene Apps ausgeführt werden können. Das bietet sich vor allem an, wenn der Eigentümer eines Smartphones nicht auch der Nutzer ist oder wenn Mitarbeiter ihre privaten Geräte auch dienstlich nutzen.

Die Gefahren für die Nutzer von Smartphones sind vielfältig. Oft beginnt ein Angriff mit dem Anklicken einer harmlosen Webseite, die eingebetteten Schadcode auf das Mobilgerät schleust. Um solchen Gefahren vorzubeugen, entwickeln die Forscher Methoden, um die Datenströme zu analysieren, die ein Smartphone empfängt, wenn es eine Internetverbindung aufbaut.

"In der Welt von Morgen, in der wir unser Geschäfts- und Privatleben über Mobilgeräte organisieren", so Thomas C. Schmidt, Informatik-Professor der HWA, "muss der Schutz bereits vor dem Angriff da sein. Wir brauchen ein leistungsfähiges Immunsystem für unser Handy." Hierfür entwickelt seine Arbeitsgruppe neue, informationstheoretische Verfahren, die ohne Vorwissen Schadcode erkennen, welcher zum Beispiel in eine Webseite oder eine PDF-Datei eingebettet ist. Smartphone, Android, Intel, x86, Prototyp, Atom Smartphone, Android, Intel, x86, Prototyp, Atom Intel
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