Android-'Malware':
Symantec macht Rückzieher
Vergangene Woche warnte das Sicherheitsunternehmen Symantec vor einer als "Android.Counterclank" bezeichneten Malware, die bis zu fünf Millionen Systeme infiziert haben soll. Nun gaben die Sicherheitsexperten wieder Entwarnung.
Die "Entwarnung" kann man allerdings auch als Rückzieher verstehen. Wie 'The Verge' berichtet hat Symantec den Begriff "Malware" nämlich aus der Beschreibung von "Android.Counterclank" wieder entfernt.
Symantec schreibt, dass "die Situation, in der wir uns im Moment wiederfinden mit jener vergleichbar ist, als Adware, Spyware und ähnliches erstmals auf Windows aufgetaucht sind", so das US-Unternehmen. "Viele Anbieter von Sicherheitssoftware haben damals diese Anwendungen nicht als das erkannt, was sie waren." Erst mit der allgemeinen Zustimmung (bzw. dem Bewusstsein) von Computer-Nutzern hätten Sicherheitsfirmen begonnen, auf diese Art der Gefahr hinzuweisen, so Symantec.
Anders gesagt: Bei Anwendungen mit "Android.Counterclank" handelt es sich zweifellos um eine dubiose Software, als Malware kann sie aber auch nicht bezeichnet werden. Bereits kurz nach der Symantec-Warnung hatte der auf Android-Sicherheit spezialisierte Konkurrent 'Lookout Mobile Security' der Warnung der Symantec-Kollegen widersprochen und gemeint, dass Counterclank keine Malware im eigentlichen Sinne sei. Es sei vielmehr eine "aggressive" Werbe-Software, die viele Funktionen habe, die Nutzer als "unangenehm" empfinden würden.
Als Malware könne die Software aber nicht bezeichnet werden, weil sie nicht dazu diene, Nutzerdaten zu stehlen oder das Gerät in irgendeiner Weise zu gefährden. Lookout betonte allerdings auch, dass man sie dennoch ernstnehmen sollte.
Symantec schreibt im aktuellsten 'Blogeintrag', dass man Google auf die Software hingewiesen habe, der Android-(Market-)Betreiber die umstrittenen 13 Apps aber im Angebot gelassen hat, weil man keinen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen erkennen konnte. Die "überzogene" Symantec-Warnung wurde auch wegen angeblicher "Panikmache" kritisiert, da Anbieter von Sicherheitssoftware direkt von einem gesteigerten Schutzbedürfnis der Nutzer profitieren.
Symantec schreibt, dass "die Situation, in der wir uns im Moment wiederfinden mit jener vergleichbar ist, als Adware, Spyware und ähnliches erstmals auf Windows aufgetaucht sind", so das US-Unternehmen. "Viele Anbieter von Sicherheitssoftware haben damals diese Anwendungen nicht als das erkannt, was sie waren." Erst mit der allgemeinen Zustimmung (bzw. dem Bewusstsein) von Computer-Nutzern hätten Sicherheitsfirmen begonnen, auf diese Art der Gefahr hinzuweisen, so Symantec.
Anders gesagt: Bei Anwendungen mit "Android.Counterclank" handelt es sich zweifellos um eine dubiose Software, als Malware kann sie aber auch nicht bezeichnet werden. Bereits kurz nach der Symantec-Warnung hatte der auf Android-Sicherheit spezialisierte Konkurrent 'Lookout Mobile Security' der Warnung der Symantec-Kollegen widersprochen und gemeint, dass Counterclank keine Malware im eigentlichen Sinne sei. Es sei vielmehr eine "aggressive" Werbe-Software, die viele Funktionen habe, die Nutzer als "unangenehm" empfinden würden.
Als Malware könne die Software aber nicht bezeichnet werden, weil sie nicht dazu diene, Nutzerdaten zu stehlen oder das Gerät in irgendeiner Weise zu gefährden. Lookout betonte allerdings auch, dass man sie dennoch ernstnehmen sollte.
Symantec schreibt im aktuellsten 'Blogeintrag', dass man Google auf die Software hingewiesen habe, der Android-(Market-)Betreiber die umstrittenen 13 Apps aber im Angebot gelassen hat, weil man keinen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen erkennen konnte. Die "überzogene" Symantec-Warnung wurde auch wegen angeblicher "Panikmache" kritisiert, da Anbieter von Sicherheitssoftware direkt von einem gesteigerten Schutzbedürfnis der Nutzer profitieren.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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