GameStop denkt über eigenes Gaming-Tablet nach

PC-Spiele Lange Zeit war nicht klar, wie sich die Videospiel-Kette GameStop an der digitalen Front verhalten wird. Jetzt kündigte der Unternehmenschef Tony Bartel an, dass man die Zukunft beim Gaming auf Tablets sieht und es nicht ausgeschlossen ist, dass GameStop ein eigenes Tablet entwickelt. Kürzlich hatte GameStop das digitale Distributionssystem Stardock Impulse gekauft, das zusammen mit der ebenfalls übernommenen Streaming-Technologie der Spawn Labs eine Alternative zum Cloud-Gaming von OnLive sowie zur digitalen Verbreitung von Steam darstellt. In einem Gespräch mit der Gaming-Website 'Gamasutra' erklärte Bartel jetzt, dass er davon überzeugt ist, dass Tablets einen wahren Boom auf dem Spielemarkt auslösen werden. Aus diesem Grund will er mit GameStop die entsprechenden Inhalte anbieten.

Sollten die Partner von GameStop zusammen mit OEM-Herstellern ein Tablet entwickeln können, das den Anforderungen des Unternehmens gerecht wird, gibt es für den Spielehändler keinen Grund, ein eigenes Tablet zu entwickeln. Bartel stellt sich vor, dass sich ein Controller via Bluetooth anschließen lässt. "Wenn wir jedoch kein solches Gerät finden können, werden wir ein eigenes entwickeln", versprach der GameStop-Chef.

Noch in diesem Jahr will GameStop einen Betatest der neuen Streaming-Technologie starten, die auf Basis des Kaufs der Spawn Labs entsteht. Die Kunden sollen beliebige Videospiele auf ihren Geräten nutzen können, darunter auch Tablets. Da das Spiel gestreamt wird, muss die verwendete Hardware nicht sehr leistungsfähig sein. Auf einer Veranstaltung für Investoren demonstrierte man das System bereits anhand von "Halo Reach" und "Little Big Planet". 2012 soll die Streaming-Technologie für einen großen Kundenkreis zur Verfügung gestellt werden.

"Unsere Kunden haben damit begonnen, Spiele auf hybride Art und Weise zu konsumieren - physisch und digital. Aus diesem Grund entwickeln wir uns zu einem hybriden Unternehmen, um den Wünschen unserer Kunden gerecht werden zu können", so Bartel. Gleichzeitig sorgt man dafür, dass mehr Spiele verkauft werden können, als es derzeit der Fall ist. An der digitalen Front werden gebrauchte Spiele jedoch keine Rolle mehr spielen. Hier wird ein komplett neues Bezahlmodell zum Einsatz kommen, über das noch nicht abschließend beraten wurde.

Im Gegensatz zum zukünftigen Konkurrenten OnLive wird sich GameStop beim Spiele-Streaming auf Konsolentitel konzentrieren. "Wir können die Konsolen in einem Rechenzentrum einsetzen und die Streams nahezu ohne Verzögerung zum Spieler übertragen", erklärt Bartel begeistert die neue Technologie.
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