OnLive: Gaming-Dienst mit neuem Geschäftsmodell

Internet & Webdienste Die Betreiber des Cloud-Gaming-Dienstes OnLive haben ihr Geschäftsmodell überarbeitet und im Zuge dessen die bisher fällige Grundgebühr komplett gestrichen. Dies teilte der OnLive-Chef Steve Perlman offiziell mit. Den bisherigen Plänen zufolge sollten die OnLive-Kunden eine monatliche Grundgebühr in der Höhe von 15 US-Dollar, beziehungsweise den durch Sponsoren reduzierten Preis von 5 US-Dollar, bezahlen. Davon scheinen die Betreiber des Cloud-Gaming-Dienstes nun jedoch abgekommen zu sein.

In Zukunft wird es keine Grundgebühr geben, so Steve Perlman, der Chef des Anbieters. Ferner sollen die Kunden den Dienst kostenlos nutzen können und die zugehörigen Vollversionen für die Dauer von einer halben Stunde ausprobieren können.

Eine Gebühr wird erst dann fällig, wenn ein Spiel für mehrere Tage gemietet oder gekauft wird. In diesem Zusammenhang garantiert OnLive, dass die Nutzungsdauer des jeweiligen Titels mindestens drei Jahre betragen wird. Diese Dauer richtet sich nach dem offiziellen Termin des Verkaufsstarts.

Die Entscheidung wurde getroffen, da sich im Rahmen der Beta-Phase herausstellte, dass sich der Dienst auch ohne die Erhebung einer Grundgebühr finanzieren lässt. Angeblich sind die Spieler zwar bereit, die Grundgebühr in der Höhe von fünf US-Dollar zu bezahlen. Dennoch will man die Einstiegsschranken so gering wie möglich halten.

Im Zuge der Game Developers Conference teilte das Unternehmen OnLive mit, dass der gleichnamige Cloud-Gaming-Dienst 2011 auch in Westeuropa starten wird.
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