HTC stellt 7 Zoll großes Android-Tablet Flyer vor

Tablet-PC Der Elektronikhersteller HTC, der vor allem für seine Smartphones bekannt ist, stellt heute auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona das erste eigene Tablet vor. Dabei handelt es sich um das 7 Zoll große Flyer.
Es unterscheidet sich deutlich von den neuen Geräten der Konkurrenz, die nahezu alle mit einem zweikernigen Tegra-2-Chip von Nvidia und Android 3.0 ausgerüstet werden. HTC verbaut einen Prozessor mit einem Kern, der mit 1,5 GHz taktet. Zudem wird die Android-Version 2.4 vorinstalliert, die im Vergleich zu Android 2.3 kaum Neuerungen mitbringt. So kann sie die Apps ausführen, die für die Ausführung auf einem System mit zwei CPU-Kernen entwickelt wurden.



HTC FlyerHTC Flyer HTC Sense statt Android 3.0
Da sich Android 2.x nicht so gut für Tablets eignet wie Android 3.0, hat HTC kurzerhand eine eigene Benutzeroberfläche geschaffen. Die bereits von den Smartphones bekannte Software Sense wurde für den Einsatz auf Tablets überarbeitet. Der Hersteller bewirbt einen "beeindruckenden 3D-Homescreen", in dessen "Karussell von Widgets die wichtigsten Informationen und Inhalte des Nutzers in den visuellen Mittelpunkt der Erfahrung gestellt werden". Sobald erste Bilder und Videos verfügbar sind, werden wir diese nachreichen.

Keine außergewöhnliche Hardware
Das Gehäuse des HTC Flyer macht einen edlen Eindruck, da es komplett aus Aluminium gefertigt wurde. Das 7 Zoll große Display kann eine Auflösung von 1024 x 600 Bildpunkten darstellen. Der 1,5 GHz schnelle Prozessor kann auf ein Gigabyte RAM zurückgreifen. Apps und andere Inhalte werden auf 32 Gigabyte internem Speicher verteilt.

Auf der Rückseite findet man eine 5-Megapixel-Kamera, auf der Vorderseite werden 1,3 Megapixel für Videotelefonate geboten. Der Akku mit 4000 mAh soll bei dauerhafter Videowiederhabe rund vier Stunden durchhalten. Das Tablet bringt 415 Gramm auf die Waage und misst 195,4 x 122 x 13,2 Millimeter. Es kann via UMTS und WLAN eine Internetverbindung herstellen.

Eingabe via Finger und Stift
Durch diverse Extras will sich HTC mit dem Flyer von der Konkurrenz abheben. Neben der Bedienung mit dem Finger kann man auch einen Stift für die Eingabe verwenden. Die Technologie, die auf den Namen HTC Scribe hört, unterstützt Handschriftenerkennung, um Notizen anzufertigen, Unterschriften zu leisten, Zeichnungen zu gestalten und sogar Websites und Fotos zu beschriften.

Sitzt man in einem Meeting und fertigt Notizen an, kann man gleichzeitig eine Audioaufnahme aufzeichnen, die mit den Aufzeichnungen verknüpft wird. Jedes geschriebene Wort kann dann mit den in diesem Augenblick gesprochenen Wörtern in Verbindung gebracht werden.

HTC Watch ist ein neuer Video-Download-Dienst, der Zugriff auf hunderte Filme in HD-Auflösung bietet. Die Streifen werden auf Anfrage (On Demand) heruntergeladen - die Wiedergabe kann bereits während des Downloads begonnen werden.

Mobiles Gaming mit OnLive
Das HTC Flyer wird das erste mobile Endgerät sein, das die Technologie von OnLive verwendet. Über das gleichnamige Unternehmen berichteten wir in der Vergangenheit mehrfach, da es einen interessanten Ansatz verfolgt. Statt Spiele auf dem lokalen System auszuführen, laufen sie auf leistungsfähigen Servern in einem Rechenzentrum - die Bilddarstellung wird an das Endgerät gestreamt. Davon macht HTC jetzt auf seinem Tablet Gebrauch. Aufwändige 3D-Spiele wie Assassin's Creed Brotherhood, NBA 2K11 und Lego Harry Potter werden sich dann auf dem vergleichsweise schwachen Tablet in voller Grafikpracht spielen lassen.

Das HTC Flyer wird ab dem 2. Quartal 2011 weltweit verkauft. Über einen Verkaufspreis wurden bislang keine Angaben gemacht.

Update - 10:55 Uhr
Inzwischen hat sich HTC auch zum Preis geäußert. Demnach wird die Ausführung ohne UMTS-Modul für 699 Euro den Besitzer wechseln - wer über das Mobilfunknetz ins Internet will, muss mehr zahlen. Eine konkrete Angabe machte das Unternehmen nicht.

Zudem erwähnte HTC auf seiner Pressekonferenz auf dem Mobile World Congress in Barcelona, dass man ein Update auf Android 3.0 schnellstmöglich nachschieben will. Zuvor muss die Benutzeroberfläche Sense an die neue Plattform angepasst werden, was man bis zur Markteinführung im zweiten Quartal (voraussichtlich Mai) nicht mehr schafft.
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