Oracle stellt Ex-HP-Chef Mark Hurd als President ein

Personen aus der Wirtschaft Nachdem es gestern bereits die ersten Gerüchte gab, hat es Oracle nun offiziell gemacht. Der ehemalige Chef des Computerherstellers Hewlett-Packard, Mark Hurd, wurde als President eingestellt und ist damit direkt dem Konzernchef Larry Ellison unterstellt.

Er löst den bisherigen President Charles Phillips ab und wird zukünftig Seite an Seite mit Safra Catz arbeiten. Zudem ist Hurd ab sofort Mitglied des Aufsichtsrats von Oracle. Der Ex-HP-Chef gilt als einer der erfolgreichsten Manager in der IT-Branche, nachdem er in den letzten Jahren den Computerhersteller zu alter Größe zurückgeführt hat.

Oracle-CEO Larry Ellison fand nette Worte: "Mark hat bei HP sehr gute Arbeitet geleistet und ich gehe davon aus, dass er bei Oracle noch besser sein wird", heißt es in einer Mitteilung. "In der IT-Welt gibt es keinen Entscheider, der über mehr relevante Erfahrung verfügt als Mark. [...] Mark ist ein herausragender Entscheider und hat sich als Gewinner bewiesen", erklärte Ellison.

Eine Anstellung von Mark Hurd bei Oracle war nicht unwahrscheinlich. Ellison gilt als Freund des 53-Jährigen und hatte sich nach dem Rausschmiss bei HP abfällig über den Aufsichtsrat geäußert. "Das war die dümmste Personalentscheidung, seitdem die Idioten im Apple-Verwaltungsrat vor vielen Jahren Steve Jobs gefeuert haben", schrieb er damals in einer E-Mail an die 'New York Times'.

Obwohl sich die sexuelle Affäre mit der Subunternehmerin als gegenstandslos herausgestellt hat, musste Hurd seinen Chefposten bei HP räumen. Offizieller Grund dafür waren falsche Spesenabrechnungen, die Hurd nach dem Essen mit der Frau eingereicht hatte.
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Tja, was der wohl verdienen wird?
 
@james_blond: Geld?!
 
@Shaitan: Nein, mehr Geld ^^ Das ist sowieso alles ein Bäumchen-wechsel-dich Spiel was da betrieben wird...
 
Cool, vielleicht werden Oracle Softwareprodukte bald genauso schlank und leicht zu deinstallieren sein, wie andere HP Softwareprodukte. ;)
 
@Koopatrooper: Ein Freund von mir, der mit Oracle gearbeitet hat, meinte, er kennt nichts was sich so sehr in die Registry reingräbt wie Oracle. Er hat bei der Deinstallation einige Stunden damit verbracht, alle Einträge dort zu entfernen.


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