HP-Chef Mark Hurd tritt nach Affäre zurück

Personen aus der Wirtschaft Mark Hurd, der Chef des Computerherstellers Hewlett-Packard, tritt nach fünf Jahren im Unternehmen zurück. Er wollte eine Affäre mit einer Subunternehmerin vertuschen, indem er Geschenke für die Frau als Spesen abgerechnet hatte.

HP hatte am Freitag nach Börsenschluss mitgeteilt, dass der CEO mit sofortiger Wirkung seinen Posten räumt. Zudem erklärte man, dass man die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung von einer externen Kanzlei hat prüfen lassen. Dabei kam heraus, dass er eine ehemalige Mitarbeiterin eines Subunternehmens nicht belästigt hat. Hurd soll aber gegen den Verhaltenskodex von HP verstoßen haben.

Die Frau hatte Hurd vor einigen Wochen mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung belastet. Die Untersuchung des Vorfalls hat nun ergeben, dass Hurd eine enge persönliche Beziehung mit ihr unterhalten hat, die er nie öffentlich gemacht hat. Zudem machte er ihr Geschenke, die er dann als Spesen abrechnete. Die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung sollen nach der Beendigung der Affäre erhoben worden sein.


Da er als Vorstandsvorsitzender bei den Ausgaben des Unternehmens geschummelt hat, verstieß er gegen den Verhaltenskodex von HP."Das ist eine schmerzhafte Entscheidung für mich nach fünf Jahren bei HP, aber ich glaube, dass es schwierig für mich würde, als Chef erfolgreich weiterzuarbeiten", erklärte Hurd.

Seit 2005 war Hurd der Chef des Computerherstellers. Dabei war er durchaus erfolgreich, denn er senkte die Kosten und eroberte gleichzeitig den Dienstleistungsmarkt. Dafür investierte er rund 14 Milliarden US-Dollar in den IT-Dienstleister EDS. Der Wert der Aktie konnte sich in der Zeit unter Hurds Führung verdoppeln.

Bis ein Nachfolger für Hurd gefunden wurde, wird die Finanzchefin Cathie Lesjak seinen Posten übernehmen. Sie ist bereits seit 24 Jahren bei HP angestellt.
Diese Nachricht empfehlen:
 
Wenn er die Affäre beendet hat dürfte wieder der Satz "nichts gleicht dem Zorn einer verschmähten Frau" greifen.
 
[dummschwätz on] "Sie ist bereits seit 24 Jahren bei HP angestellt. " dann wird den neuen HP-PADs wohl bald ne lesebrille beiliegen [/dummschwätz off]
 
Herrje ist der ehrlich! Das macht doch heute jeder Politiker. Nicht das ich das Verhalten gutheiße aber im Negativ-Benimm von Managern, Politikern und Personen die mit öffentlichen Geldern zu tun haben ist das doch Standard. Da geht man nicht, man muß gegangen werden und steckt dabei noch mächtig ein. Sicher das der Mann Hurd und nicht Hurt heißt?
 
@Hellbend: Naja mit ner 35Millionnabfindung wuerd ich auch gehen :)
 
Uh, er macht was, tritt zurück und kassiert n Haufen Kohle ... -.-


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

Community

  • Neue Kommentare
  • Neue Mitglieder

WinFuture wird gehostet von Artfiles

MSDN Online

News zu IT Pro- und Dev-Tools