HP: Börsenaufsicht prüft Abgang von Mark Hurd

Wirtschaft & Firmen Die US-Börsenaufsicht SEC will genauer untersuchen, was hinter dem Rauswurf von Mark Hurd als Chef von Hewlett-Packard steckt. Ein Thema ist dabei die mögliche Weitergabe von Insider-Informationen. Der Manager verlor seinen Posten, nachdem ihm eine Affäre mit der externen Mitarbeiterin Jodie Fisher unterstellt worden war. Er soll Geschenke für die Frau als Spesen abgerechnet haben. Beide dementieren jedoch zeitweilig aufgetauchte weitergehende Vorwürfe, wie beispielsweise nach sexueller Belästigung.

Die SEC will nun aber genauer prüfen, was es mit den Geschenken auf sich hatte. Außerdem soll untersucht werden, ob Hurd Insider-Informationen über die bevorstehende Übernahme des IT-Dienstleisters EDS an Fisher weitergegeben hat, berichtete das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf informierte Kreise.

Hurds Sprecher Glenn Bunting zeigte Verständnis für die eingeleiteten Untersuchungen. Immerhin hatte der Abgang des Konzernchefs für einen Rückgang des Aktienkurses gesorgt. Er betonte allerdings, dass Hurd nichts Falsches getan habe.

Der Ausgang der Ermittlungen ist dem Vernehmen nach noch völlig offen. Es steht also noch nicht fest, ob die SEC je ein Verfahren gegen den Manager einleiten wird.
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