Ex-HP-Chef Mark Hurd: Neue Chance bei Oracle?

Personen aus der Wirtschaft Mark Hurd galt als einer der erfolgreichsten Manager in der IT-Branche, doch seit einer sexuellen Affäre mit einer Subunternehmerin, die sich später nicht bestätigte, ist der ehemalige HP-Chef arbeitslos. Jetzt könnte es bei Oracle klappen.

Laut einem Bericht des 'Wall Street Journals' verhandelt Hurd bei Oracle über eine Spitzenposition. Welche das genau ist, konnte die Zeitung nicht in Erfahrung bringen. Larry Ellison, der Gründer und amtierende Chef von Oracle, denkt trotz seiner 66 Jahre noch nicht ans Aufhören. Das operative Geschäft haben aber seine Vizepräsidenten Safra Catz und Charles Philips übernommen.


Eine Anstellung von Mark Hurd bei Oracle ist nicht unwahrscheinlich. Ellison gilt als Freund des 53-Jährigen und hatte sich nach dem Rausschmiss bei HP abfällig über den Aufsichtsrat geäußert. "Das war die dümmste Personalentscheidung, seitdem die Idioten im Apple-Verwaltungsrat vor vielen Jahren Steve Jobs gefeuert haben", schrieb er damals in einer E-Mail an die 'New York Times'.

Obwohl sich die sexuelle Affäre mit der Subunternehmerin als gegenstandslos herausgestellt hat, musste Hurd seinen Chefposten bei HP räumen. Offizieller Grund dafür waren falsche Spesenabrechnungen, die Hurd nach dem Essen mit der Frau eingereicht hatte.
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Jeder verdient eine neue Chance.
 
@james_blond: Auch wenn man ganz offensichtlich und dreist versucht hat zu betrügen? Nicht nur seine Firma sondern auch seine Frau? Es scheint mir, dass man im gehobenen Management dank Küngelei und Vetternwirtschaft immer noch irgendwo einen Job kriegt während ein "normaler" Angestellter mit betrügerischer Vergangenheit schon an der Pforte abgewiesen werden würde. Generell scheint es mir so, als habe die gesamte "Führungselite" jeglichen moralischen Anstand verloren. Aber da man unter sich bleibt hat es anscheinend keine großen Konsequenzen...
 
@FormA: Du hast aber schon gelesen das sich die Behauptung als Gegenstandslos erwiesen haben? Von daher .....
 
Wenn überhaupt nichts dran gewesen wäre, hätte er nicht gehen müssen. Und wenn ich hier schon mitkriege dass selbst mittlere Management Ebenen zusammen in den Puff gehen halte ich es sogar noch eher für wahrscheinlich. Offensichtlich gehört es in weiten Teilen ab einem gewissen Einkommenslevel zum guten Ton - und ich finde das erschreckend und abstoßend!


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