Datenschutz-Affäre: Ex-Bahn-Chef geht straffrei aus
Im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass bei dem Unternehmen der E-Mail-Verkehr von zahlreichen Mitarbeitern überwacht wurde. Außerdem ließ man verschiedene Manager bespitzeln. Dies erfolgte dem Vernehmen nach als Maßnahmen zur Untersuchung eines Korruptionsverdachts.
Der Berliner Datenschutzbeauftragte untersuchte den Fall und verhängte schließlich eine Geldstrafe in Höhe von 1,2 Millionen Euro gegen die Deutsche Bahn. Der neue Vorstand - Mehdorn musste als Folge der Datenschutz-Affäre zurücktreten - stellte außerdem Strafanzeige gegen unbekannt.
Daraufhin nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen der Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses auf. Ein gutes Jahr dauerten die Untersuchungen an. Wie die Ermittler nun mitteilten, konnte Mehdorn allerdings keine Straftat nachgewiesen werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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