Bahn: E-Mails von Mitarbeitern wurden ausspioniert

Datenschutz Der Deutsche Bahn-Vorstand kommt abermals wegen seiner Ignoranz gegenüber dem Datenschutz in Bedrängnis. E-Mails von Mitarbeitern sollen gezielt durchsucht worden sein, berichtete die 'Süddeutsche Zeitung'. Dadurch sollten offenbar Kontakte zu Journalisten aufgedeckt werden, so die Erkenntnisse von Sonderermittlern, die vom Aufsichtsrat eingesetzt wurden, um den letzten Datenskandal aufzuklären. Demnach wurden elektronische Nachrichten automatisch an Dritte weitergeleitet, wenn sie die Namen bestimmter Pressevertreter enthielten, hieß es.

Entsprechende technische Vorkehrungen, die nach den jeweiligen Namen suchten, haben den Angaben zufolge automatisiert in den Mail-Servern des Konzerns gearbeitet. Damit war faktisch die gesamte Belegschaft von dem Spitzel-Agriff betroffen.

Der Aufsichtsrat soll von den Sonderermittlern heute detailliert über das Thema unterrichtet werden. Dabei werden sie auch eine Liste vorlegen, die die Namen der Journalisten enthält, deren Erwähnung die konzerninterne Überwachung anrollen ließ, so die Zeitung.

Durch den neuen Vorfall gerät vor allem Bahn-Chef Hartmut Mehdorn unter Druck. Insbesondere Seitens der Gewerkschaften äußerte man sich empört und warf die Frage auf, ob der Manager als Bahn-Chef überhaupt noch haltbar sei. Auch Staatssekretär Achim Großmann, Vertreter des Bundesverkehrsministeriums im Aufsichtrat, soll inzwischen auf Distanz zu Mehdorn gehen.
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