Foxconn fordert schriftlichen Selbstmord-Verzicht

Wirtschaft & Firmen Der Elektronikhersteller Foxconn greift nach der Häufung von Selbstmordfällen in den Kreisen der Angestellten zu neuen und drastischen Mitteln. Die Mitarbeiter werden nun aufgefordert, schriftlich zu bestätigen, keinen Selbstmord zu begehen. Um die Todesstürze verhindern zu können, wird das Unternehmen seine Gebäude mit Netzen verhängen, heißt es in einem Bericht von 'Spiegel Online'. Das Blatt Southern Metropolis Daily veröffentlichte das besagte Schreiben an die Mitarbeiter, in dem dazu aufgerufen wird, sich selbst nichts anzutun.

Mit der Unterschrift dieses Schreibens bestätigen die Mitarbeiter, dass sie zum eigenen Schutz und dem anderer in eine psychiatrische Klinik geschickt werden dürfen. Dies soll unter anderem der Fall sein, wenn sie sich in einer anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung befinden. Grundsätzlich müssen die Mitarbeiter bestätigen, sich oder andere niemals in einer extremen Form zu verletzen.

Foxconn ist unter anderem als Zulieferer für namhafte Unternehmen die Apple oder Dell tätig. Wie Apple am heutigen Mittwoch mitteilte, will man in Zukunft genau verfolgen, welche Schritte Foxconn unternimmt, um die Selbstmordfälle zu verhindern.

Das Unternehmen aus Cupertino fühlt sich dazu verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Arbeitnehmer von Foxconn mit Respekt behandelt werden und die Produktion der Geräte und Bauteile sicher abläuft.

Danke für den Hinweis an unseren Leser Mike F.
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