Kaspersky: Nvidia-Grafikkarten für Virenerkennung
Als Vergleichsmittel wurde ein Intel Core 2 Duo mit 2,6 GHz eingesetzt. Die Nvidia-Karte war in den Tests um den Faktor 360 schneller. Man nutzt die CUDA-Schnittstelle von Nvidia, um Bedrohungen schneller zu erkennen und somit Updates für die AntiViren-Programme anbieten zu können.
Ob die Grafikkarte in Zukunft auch auf dem heimischen PC den Virenschutz verbessern könnte, gab Kaspersky nicht an. Es wäre jedoch durchaus denkbar, schließlich ist sie beim normalen Arbeitsbetrieb so gut wie unausgelastet. Würde sie im Hintergrund nach Viren scannen, würde dies die Performance des Systems kaum beeinflussen.
CUDA steht für Compute Unified Device Architecture und bezieht die Grafikprozessoren in die Berechnungen ein. Eingesetzt werden kann die CUDA-Technologie mit einer Grafikkarte ab der GeForce 8-Serie und auf den Quadro-Karten ab der Quadro FX 5600. Den Tesla-Karten fehlt ein Anschluss für den Monitor - sie dienen ausschließlich als Co-Prozessor.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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