Kaspersky: Nvidia-Grafikkarten für Virenerkennung

Viren & Trojaner Die Sicherheitsexperten aus dem Hause Kaspersky setzen ab sofort Tesla-Karten von Nvidia ein, um den Virenschutz zu verbessern. Die verwendete Tesla S1070 soll wesentlich schneller gewesen sein als ein gewöhnlicher PC-Prozessor. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ich habe den Eindruck es ist nicht die Rechenleistung des heimischen PCs, die die Scanleistung ausmacht, sondern eher die Datentransferrate der Festplatte. Die IO-Leistung einer modernen scanengine dürfte um einiges höher liegen als die reale Datentransferrate der Festplatte.
 
@DennisMoore: Richtig !
 
@Menschenhasser: Beweise?
 
@emi: Rechner raus, Wiki auf.
 
@emi: Gesunder Menschenverstand?
 
Die Grafikkarte sollte eigentlich nicht mehr nur Grafikkarte heißen, wenn man bedenkt, was die heutzutage schon alles können^^
 
@Viceinator: Genau... Sie sollte Binford 6000 How How How heissen :-)
 
@Viceinator: Darum gibts auch den Begriff GPGPU für den Grafikchip. Nun müsste man nur noch die Grafikkarte entsprechend umbenennen und schon wird ein Schuh draus.
 
Wieso müssen so sinnvolle Dinge immer auf Schnittstellen eines Herstellers zugreifen. Wieso nicht einfach OpenCL nutzen?
 
@ThreeM: Vielleicht ist Cuda dafür besser geeignet!?
 
@ThreeM: OpenCL (Open Computing Language) ist eine neue, heterogene Rechenumgebung, die auf der CUDA Architektur läuft. Sie wird Entwicklern ermöglichen, die massiv-parallele Rechenleistung von NVIDIA Grafikprozessoren zur Erstellung ansprechender Anwendungen einzusetzen. >>> Quelle: http://tinyurl.com/y9ocyfk
 
@Viceinator: CUDA ist überhaupt nicht besser dafür geeignet. Sowohl CUDA als auch OpenCL ermöglichen im Prinzip das selbe. Nämlich Programme mit Hilfe der GPU beschleunigen oder diese ganz auf der GPU abzubilden. Der Vorteil von OpenCL ist das jede OpenCL fähige Grafikkarte (also auch ATI Karten) dazu verwendet werden können. Dazu kann man OpenCL direkt nutzen und muss nicht die OpenCL Implementierungen von CUDA oder ATI-STREAM nutzen sondern kann direkt in OpenCL C coden.
 
@ThreeM: Wenn man sowas auf Tesla entwickelt, wird man CUDA nutzen. Somit machts Sinn das auch auf dem PC zu nutzen. Man muß halt nichts umstellen. Außerdem ists ja noch gar nicht raus ob Kaspersky das überhaupt in die PC-Produkte einbringen will.
 
@DennisMoore: Trotzdem sehe ich mehr Vorteile eine Herstellerunabhängige Implementierung zu nutzen.
 
@ThreeM: Das interessiert Kaspersky aber nicht wenn sie erstmal eine Lösung für sich entwickeln die auf Teslasystemen läuft. Dann zählt welches Werkzeug dafür am Besten geeignet ist. Und CUDA ist nunmal darauf optimiert. Ich glaube außerdem nicht, dass OpenCL alles an Funktionalitäten abbildet, was CUDA kann. Das ist fast immer so, wenn man eine bestehende herstellerabhängige Lösung in eine Kompromisslösung für jeden Hersteller umwandelt. Es kann aber gut sein, dass wenn diese Technik doch mal für normale PCs rauskommen sollte, Kaspersky nochmal über CUDA vs. OpenCL nachdenkt. Die wollen schließlich viel verkaufen und müssen sowas dann auch vielen Usern als Mehrwert anbieten können.
 
@Viceinator: Nur schade, dass Open CL auf CUDA basiert.
Dummschwätzer! ::P
 
Die Idee meiner Ansicht schon super Gut. Ausser für die welche Auf Stromsparen sind,... Aber was solls, wer sich eine gute Bruzelkarte kauft, der weiss auch, welche kosten entstehen. Ich finde die Power der Grafikkarte sollte für viel mehr Anwendungen im Alltagsbetrieb verwendet werden. Bsp. Packprogramme, Encoder (Film und Ton) , komplexen Tabellen, oder Compiler für C++ etc...
 
Tja, ich hüte mich zwar jemals Kaspersky zu nutzen, lieber lasse ich die Amis meine Rechner checken als die Russen, aber schon bei einem i5 750 mit W7-OS zeigt das Everest-Gadget beim Scan durch NIS 2010 nur vernachlässigbare CPU-Auslastung an. Das Einbeziehen der Grafik-GPU mag bei weniger performanten Systemen Sinn machen, aber beim gegenwärtigen Prozessoren-Niveau hat man eher Probleme die Kerne auslasten zu können, außer sie unterstützen die GPU beim "rechnen" von Games. Der Trend geht dahin, die normalen Business-Grafikaufgaben vom Prozessor übernehmen zu lassen. Kaspersky wird abgesehen von Experimenten nie wirklich auf GPU-Unterstützung setzen.
 
Das waere eine "nette spielerei" fuer eine Emulation oder Sandboxanalyse, aber fuer den normalgebrauch eher ungeeignet, da die Bremse bei einem Virenscan wirklich die Festplatte ist...
 
Ich sehe es lieber wenn am Problem (teilweise schlechte Programmierung der Software/OS) gearbeitet wird, anstatt an den Symptomen (Viren nun mit Grafikleistung schneller finden)
 
Diese Kaspersky-Pressemeldung? (oder woher kam die Nachricht) ist reine NVidia-Werbung. Ala: "Ihr beommt ein paar unserer neuen Karten kostenlos und dafür müßt Ihr die nur in einer eurer Pressemeldungen nennen und schreiben, wie toll die doch ist. Wer das nicht durchschaut... naja.
 
@mrmag: Das mag ich so niocht stehen lassen. Ich glaube kaum das sich Kaspersky davon leiten läßt ob es eventuell ein paar Euro gibt. Es ist doch bereits mehrfach erwiesen das Grafikchips in bestimmten Anwendungsbereichen wesentlich schneller arbeiten als normale CPU's. Das sieht man auch z.B. an den Grafikclients von Folding@home, die arbeiten mit CUDA auf VGA Prozessoren wesentlich schneller. Wenn jetzt Kaspersky die CUDA "Schnittstelle" als sinnvoll ansieht um die Arbeit seiner Scanengines zu verbessern ist das doch meiner Meinung nach ein guter Schritt nach vorne. Der Hintergrundscanner mag ja das System nicht sonderlich belasten, aber für einen Komplettscan mag das vielleicht Sinn haben, auch wenn die HDD den datendurchsatz begrenzt. Aber Dank SSD wird das auch bald schneller....
 
@anyone: ich habe mal etwas gesucht und das Ganze ist tatsächlich aus einer Kaspersky Pressemeldung: http://www.kaspersky.com/news?id=207575979. Wer sich etwas mit CUDA auskennt, der weiß, daß damit ein Virenscan mit Sicherheit nicht 360mal schneller wird (das ist Augenwischerei!). Aber daß nVidia Werbung für ihre Fermis nötig hat (nachdem AMD nun auch ein heißes Eisen im Feuer hat __ wenn auch etwas schwer verfügbar) ist denen eine gute Pressemeldung von Kaspersky sicher nicht nur ein paar Grafikkarten sondern auch etwas Geld wert! :)
 
Meiner Meinung nach sind diese ganzen nVidia Meldungen nur der letzte Aufschrei vor dem Untergang. Es gibt seit Monaten nur Ankündigungen und Produkt-Dummies. Wirklich neue Produkte gibt es nicht. Solche Anzeichen deuten immer auf massive finanzielle Probleme hin, was i.d.R. zwangsläufig zur Insolvenz führt. Viele unternehmen sind schon so unter gegangen, weil sie sich nur auf ihrem Namen ausgeruht haben. Zum eigentlichen Thema möchte ich nur folgendes sagen. Ich bezweilel, ob eine GPU den Virenscan wirklich beschleunigen kann. Bei der Virenerkennung geht es im Grunde nur um das Vergleichen von Mustern, bzw. um das Überwachen von wichtigen Systemfunktionen. Es mag vielleicht sein, das der Mustervergleich mit CUDA schneller geht, aber durch die ständigen Festplattenzugriffe wird dieser Vorteil wieder aufgehoben, wenn nicht sogar in einen Nachteil umgekehrt, da zusätzliche Operationen nötig sind. Norton beweist in der Version 2010, wie man mit Multithreding und Multiprocessing die Virenerkennung massiv beschleunigen kann. Die meisten Multicore CPUs arbeiten zu 90% im Leerlauf. Daher sollte diese Resourcen zuerst vernünftig und effektiv ausnutzen, bevor man solche "Experimente" macht.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Beliebt im WinFuture-Preisvergleich