Grafikkarten-Knappheit bei Nvidia & AMD: Ursachen

Grafikkarten AMD hat es, Nvidia wird es bekommen: Ein Problem bei der Herstellung der Grafikchips. So sind die neuen DirectX-11-Grafikkarten aus dem Hause AMD derzeit kaum lieferbar. Die kommenden Karten auf Basis von Nvidias Fermi wird das gleiche Schicksal ereilen. Laut einem Bericht des taiwanischen Branchdienstes 'DigiTimes' ist daran der Auftragsfertiger TSMC Schuld. Der Chef des Unternehmens, Morris Chang, erklärte, dass die Fertigungsausbeute (yield) bei den 40-Nanometer-Produkten stark gefallen ist. Derzeit soll sie bei rund 40 Prozent liegen - zu Spitzenzeiten war es 60 Prozent. Laut Chang sollen es im zweiten Quartal nur 20 bis 30 Prozent gewesen sein.

Dadurch sind die verfügbaren Anlagen stark ausgelastet - neue Aufträge kann TSMC derzeit nicht annehmen. Trotz der hohen Belastung gibt es nur wenig brauchbare Chips, die AMD in den Grafikkarten seiner Partner verbauen lassen kann. Deshalb sind die Grafikkarten der Radeon-HD-5000-Serie derzeit knapp. Nvidia wird mit dem Fermi-Chip vor den selben Problemen stehen.

Bis zum Ende des Jahres will TSMC die Probleme in den Griff bekommen, versprach der Chef. Bis dahin wird es auch weiterhin Lieferengpässe geben, denn kein anderes Unternehmen kann die Chipfertigung übernehmen. TSMC ist derzeit die einzige Firma, die komplexe Prozessoren im 40-Nanometer-Verfahren herstellen kann und Aufträge entgegen nimmt.
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