Firefox enttrohnt Internet Explorer in Deutschland

Browser Der Open Source-Browser Firefox 3 hat den Internet Explorer 7 als meistgenutzten Browser in Deutschland abgelöst. Rechnet man alle Versionen der jeweiligen Software zusammen, liegt Microsoft aber noch knapp in Führung.

Der Firefox 3 wird inzwischen von rund 40 Prozent aller Internet-Nutzer hierzulande eingesetzt, ermittelte das Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß. Die Versionen 7 und 8 des Internet Explorer erzielen zusammen nur 38%. Allerdings ist der veraltete Internet Explorer 6 noch bei 11,9 Prozent der Anwender im Einsatz.


Aktuelle Verteilung der Marktanteile

Zukünftig werde sich das Wachstumspotential für den aktuellen Microsoft-Browser noch verschlechtern, prophezeien die Marktforscher. Dies gilt zumindest dann, wenn Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 7 tatsächlich, wie angekündigt, ohne integrierten Browser ausliefert.

Auch Googles Browser names Chrome hat bisher das steile Wachstum des Firefox nicht im geringsten bremsen können. Chrome wird gerade einmal von rund 1% der Internet-Nutzer eingesetzt. Somit sei klar, dass weder Microsoft noch Google aktuell Impulse für die Web-Entwicklung setzen können, kommentierte Fittkau & Maaß.


Entwicklung seit 1996

Bewegung kam erstmals Ende 2004 in den erstarrten Browser-Markt, als erste attraktive Firefox Beta-Versionen verfügbar wurden. Anfang 2006 begann dann der Wettlauf für Microsoft, den Verlust des Marktanteils des Internet Explorers zu bremsen - bisher ohne sichtbaren Erfolg.

Die alternativen Browser - Safari, Opera und Chrome - kommen derzeit auf 7% Marktanteil, während Netscape Geschichte ist und im Firefox einen würdigen Nachfolger gefunden hat. Setzt sich der aktuelle Trend fort, dann wird Ende 2009 Firefox endgültig die Marktführerschaft übernehmen.

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geht doch :) auch ohne vorherige intergration in das windows betriebssystem :P glückwunsch mozilla!
 
@sueccae: "Equally important, the success of Mozilla and Firefox does not indicate a healthy marketplace for competitive products." Quelle: Mozilla.
 
@Patata: Natürlich zeigt das einen gesunden Markt. Die meisten haben nur noch nicht kapiert, das es nicht reicht nen Browser zu bauen. Man muß ihn den Leuten auch präsentieren. Ihn einfach nur zu bauen reicht wenn man Geeks als Zielpublikum hat, die den ganzen Tag neue Programme aus den hinterletzten Ecken des Webs runterladen und ausprobieren.
 
[re:3] Bamby am 16.06.09 11:31 Uhr
(+14
@DennisMoore: Und anpassen. Bzw. anpassbar machen. Und Firefox is halt eben DER Browser wenns um Anpassbarkeit geht.
 
[re:4] TiKu am 16.06.09 12:04 Uhr
(-1
@Patata: Das einzige was am Browsermarkt derzeit ungesund ist, ist dass Microsoft die Schnittstellen von Windows zu schlecht dokumentiert, sodass sich Konkurrenzprodukte nicht so gut einbetten lassen wie der IE. Aber daran wird sich nichts ändern, wenn der Benutzer gezwungen wird, den Browser aus einer Liste zu wählen. Im Gegenteil, ich wette, dass Microsoft die Schnittstellen dann eher noch mehr abschottet damit der IE mit perfekter Einbettung ins Betriebssystem glänzen kann.


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