Microsoft veröffentlicht Nicht-Windows-Betriebssystem
Singularity steht unter der nicht-kommerziellen Academic Shared Source License und ist damit für jedermann frei verfügbar. Mehrere hundertausend Zeilen Managed Code bilden ein Betriebssystem mit diversen Tools und einigen Bibliotheken. Singularity basiert nicht auf Windows, sondern wurde von Grund auf unabhängig davon entwickelt.
Bereits im letzten Jahr hat Microsoft das so genannte Research Development Kit (RDK) für einige akademische Partner zur Verfügung gestellt. "Existierende Betriebssysteme sind schwer anpassbar", sagte Research Area Manager James Larus, "sogar auf Linux und Windows trifft dies zu. Bei Singularity handelt es sich um ein geeignetes Testobjekt für Forscher, die ein Betriebssystem verändern wollen."
Die Entwickler aus Microsofts Forschungsabteilung arbeiten bereits an Singularity 2. In dieser Version will man sich vor allem auf Mehrkernsysteme konzentrieren. In diesem Bereich gibt es noch viel Verbesserungsbedarf. Obwohl Mehrkernprozessoren inzwischen zum Standard geworden sind, lässt die Unterstützung seitens des Betriebssystems noch immer zu Wünschen übrig.
Weitere Informationen: Singularity
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Michael Diestelberg
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