Microsoft: Vista startet mit SP1 auch bei Firmen durch

CeBit Mitte März wird das erste Service Pack für Windows Vista erwartet. Auch wenn sich Microsoft gegenüber der Öffentlichkeit extrem zuversichtlich gibt, scheinen jedoch gerade Unternehmen noch kein großes Interesse an einem Upgrade zu verspüren.

Nach Auffassung von Microsoft-Chef Steve Ballmer, wird sich dies mit dem Service Pack 1 grundlegend ändern.

Auf der CeBIT 2008 in Hannover sagte er, dass das Service Pack 1 für Windows Vista ein wichtiger Meilenstein sei. Bisher sei das neue Betriebssystemen vor allem von Verbrauchern angenommen worden, doch er erwarte, dass der Punkt, an dem auch die Unternehmen mit dem Wechsel auf Vista nachziehen, in Kürze kommen wird.


Als Anzeichen dafür nannte Ballmer den Umstand, dass die Rate, mit der Unternehmen auf das neue Windows wechseln, bisher dem entspricht, was man von früheren Versionen her kennt. Migrationen bei Firmen nehmen eben ihre Zeit in Anspruch, so der Microsoft-Boss weiter. Gerade deshalb sei die bevorstehende Veröffentlichung des Vista SP1 ein Meilenstein.

Die Unternehmen würden das Service Pack 1 nun zum Anlass nehmen, sich Windows Vista noch einmal genau anzusehen, prophezeite Ballmer. Dabei würden sie feststellen, welche Stabilität und Verlässlichkeit Vista ihnen bieten kann, weil seit der Markteinführung viel getan wurde, um in diesen Bereichen nachzubessern.


Nicht nur Microsoft habe für Verbesserungen gesorgt, sondern auch die Hersteller von Hard- und Software, die an der Beseitigung von Inkompatibilitäten und anderen Problemen gearbeitet hätten, sagte der Microsoft-Chef weiter. Auch die Nutzungsgewohnheiten der Mitarbeiter werden Firmen laut Ballmer zu Überlegungen bezüglich eines Umstiegs ermutigen.

So würden viele Mitarbeiter mittlerweile privat Windows Vista einsetzen, was dazu führen soll, dass sie das neue Betriebssystem auch im Job gerne einsetzen möchten, sagte er. Insgesamt gebe es aber noch viel zu tun, um Windows Vista zu einem echten Erfolg zu machen, gab Ballmer zu.

WinFuture Special: CeBIT 2008 in Hannover
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"Insgesamt gebe es aber noch viel zu tun, um Windows Vista zu einem echten Erfolg zu machen, gab Ballmer zu." impliziert doch, dass Windows Vista mit SP1 immer noch nicht ausgereift ist und die Privatanwender weiter fleißig debuggen sollen > Stichwort Bananensoftware. "Auch die Nutzungsgewohnheiten der Mitarbeiter werden Firmen laut Ballmer zu Überlegungen bezüglich eines Umstiegs ermutigen." Wenn von der Geschäftsleitung festgestellt wird, dass eine bestimmtes Betriebssystem mit der auch aufgespielten Software im Unternehmen harmoniert, werden die ein Henker tun und dies einfach mal so (aufgrund dessen der Endanwender dies daheim hat) auch in der Firma zügig umsetzen. Dies bedarf ausgiebigen Testens! Wieviel (prozentual) Firmenkunden nutzen noch Windows NT oder Windows 2000?
 
@zivilist: nein, impliziert es nicht. Außer man liest nur das, was man lesen will. Die Ausgereiftheit (scheiß Wort) eines Betriebssystems hat nicht mal indirekt was mit dessen Erfolg zu tun
 
@zivilist: "Viel zu tun" ist doch irgendwie viel zu allgemein als dass man es ausschließlich auf Ausgereiftheit reduzieren kann, oder nicht?
 
@DennisMoore: stimmt: vielleicht sind ja auch die Ultimate Extras gemeint :)
 
@zivilist: Hihi. Ja, könnte sein. Ich denke aber eher er meint hauptsächlich Anwendungskompatibilität und mehr Treiber, auch für 64-Bit.


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