ASUS will Mainboard-Fertigung zu Foxconn auslagern
Anfang Juli teilte Asustek mit, dass man das Unternehmen in drei eigenständige Firmen unterteilt werden soll, so dass die Produktion unter der eigenen Marke ASUS von der Vertragsfertigung getrennt wird. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Sparten zu steigern und Kosten einzusparen.
Durch die Trennung der einzelnen Teile kann die Produktion zu anderen Unternehmen ausgelagert werden, so dass die Fertigungssparte um Aufträge für das Markengeschäft mit anderen Firmen konkurrieren muss. Offenbar soll dies im Fall der unter der Marke ASUS erhältlichen Mainboards in dieser Form durchgeführt werden.
Wie taiwanische Medien berichten, will man die Herstellung der ASUS-Mainboards zum Teil, oder möglicherweise sogar ganz, zu Foxconn auslagern, einem der größten Vertragsfertiger der Welt und bald auch direktem Konkurrenten der Asustek-eigenen Fertigungssparte.
Schon jetzt lässt Asustek bei Foxconn für sich fertigen, allerdings nicht für das Markengeschäft mit ASUS. Foxconn vertreibt selbst Mainboards unter dem eigenen Markennamen und ist wie Asustek auch für andere Hersteller tätig. Die Qualität der Mainboards der Marke ASUS soll durch die Auslagerung der Produktion nicht beeinträchtigt werden.
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