OEM-Notebook: Foxconn spitzt Konkurrenzkampf zu

Wirtschaft & Firmen Ray Chen, Präsident des Auftragsherstellers Compal, geht davon aus, dass sein Unternehmen zukünftig deutlich stärkeren Druck durch den Konkurrenten Foxconn erhält. Dessen Möglichkeiten bei der Gewinnung von Aufträgen schätzt er höher ein als verschiedene Branchen-Beobachter. Diese prognostizieren, dass Foxconn in diesem Jahr durch sein stärkeres Engagement in dem Segment voraussichtlich 5 Millionen bis 10 Millionen Notebooks bauen wird.

Chen erklärte gegenüber dem taiwanischen Branchenmagazin 'DigiTimes', dass er von einer Steigerung der Stückzahlen auf bis zu 20 Millionen im kommenden Jahr ausgeht. Das entspräche etwa einem Marktanteil von 10 Prozent. Damit könnte Foxconn es schaffen, unter die vier größten OEM-Notebook-Produzenten der Welt aufzusteigen.

Einen wesentlichen Anteil an diesem Wachstum könnte Acer haben. Das Unternehmen testet momentan die Fertigung kleinerer Notebook-Serien bei Foxconn und will eventuell größere Aufträge an das Unternehmen vergeben.

Chan will mit seinem Unternehmen aber die Position am Markt verteidigen. In diesem Jahr wird Compal voraussichtlich rund 25 Prozent aller weltweit verkauften Notebooks herstellen. Trotz der zusätzlichen Konkurrenz will er diese Marke auch 2011 halten.

Erschwerend darauf wirkt sich allerdings aus, dass das Unternehmen bei den Preisen kaum noch Spielraum nach unten hat. Der harte Konkurrenzkampf der letzten Jahre ließ die Gewinnmargen bereits auf knapp über 4 Prozent schrumpfen.
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