Experten halten Verbot von Killerspielen für sinnlos
"Um die Jugend auf die Gefahren von Computerspielen aufmerksam zu machen, brauchen wir vielmehr eine bessere Ausstattung von Jugendclubs mit moderner Technik sowie ausreichend Personal, um den Jugendlichen an Computern, Handys oder Spielekonsolen Alternativen zu präsentieren", forderte er.
Außerdem rät er Politikern, die kritisierten Spiele auch selbst einmal auszuprobieren, statt sich mit populistischen Forderungen profilieren zu wollen. "Nur so können sie einen Eindruck gewinnen, wie die Jugendlichen ticken." Seiner Meinung nach besteht kein Zusammenhang zwischen gewaltverherrlichenden Computerspielen und aktiv ausgeübter Gewalt. "Es muss Schluss sein mit der pauschalisierenden Verteufelung", meinte Klisch.
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Michael Diestelberg
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