Studie: Killerspiele für die meisten Kinder ungefährlich
Es hat sich gezeigt, dass nur emotional labile Personen durch Killerspiele beeinflusst werden. Insgesamt haben 125 Kinder mit einem Durchschnittsalter von 14,6 Jahren an der Studie teilgenommen, 110 Jungen und 15 Mädchen. Bevor sie den Shooter Quake 2 unter Aufsicht spielen konnten, wurde ein Persönlichkeitsprofil erstellt sowie der "Wut-Level" ermittelt. Bei 77 Kindern änderte sich auch nach dem Spielen nichts an den Werten, bei 22 Kindern dagegen war der Wut-Level danach doppelt so hoch. 8 der Versuchspersonen zeigten bereits vor dem Test ein so hohes Wut-Level, dass es nach dem Spielen sank.
Bei der Studie wurden auch die bisherigen Ergebnisse vergleichbarer Tests berücksichtigt, die sehr widersprüchlich ausfielen. Der Grund dafür soll der Versuch von Wissenschaftlern sein, die Ergebnisse in eine duale Klassifikation zu zwängen. Betrachtet man alle Ergebnisse zusammen, erkennt man drei unterschiedliche Reaktionen auf Killerspiele: Der Umgang mit Gewalt im echten Leben wird beeinflusst, wird nicht beeinflusst oder senkt sogar die Aggressionen.
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Michael Diestelberg
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