Neue Maßnahmen gegen "Killerspiele" im Herbst

PC-Spiele Die Diskussion um so genannte Killerspiele ist inzwischen eingeschlafen, doch die geplanten Maßnahmen sollen trotzdem umgesetzt werden. Darauf machte jetzt die Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) aufmerksam. Das Sofortprogramm soll im Herbst verabschiedet werden.

Darin wird unter anderem festgelegt, welche Medien von einer Indizierung betroffen sein können. Bisher betraf dies lediglich gewaltverherrlichende Spiele, zukünftig auch "gewaltbeherrschte". Die von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) eingestuften Titel konnten nach einer Prüfung nicht mehr durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.

Da es sich bei einer Indizierung aber um die wirksamste Methode handelt, um "Killerspiele" vom Markt zu verbannen, soll sich dies ändern. Ein derartiges Spiel soll zukünftig direkt nach den Kriterien der BPjM geprüft werden. Testkäufe sollen gewährleisten, dass die Verordnungen eingehalten werden. Bisher existierte für Testkäufe durch Minderjährige keine Rechtsgrundlage.
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Ich halte das nicht für sehr sinnvoll... Diejenige die solche Spiele spielen wollen kommen immer irgendwie ran...
 
@fs3006: dito, und wenn nicht im laden dann illegal. ebenso werden es die machen die es auch "legal" erwerben hätten können, also erwachsene. denn ich denke nicht dass viele bereit sind das zeug teuer importieren zu lassen oder lange drauf warten zu müssen wenn sie es bestellen. da lockt dann doch der "schnelle" illegale download :-/ so sinken auch die absatzzahlen... is doch fürn a*s*h
 
[re:2] loci am 03.07.07 10:32 Uhr
(+1
@snake: wieso sollten die absatzzahlen dadurch so enorm sinken? ein usk 18 spiel unterscheidet sich von einem indizierten doch nur durch werbeverbot und kein offenes praesentieren im regal. ob ich jetzt zum netten verkaeufer gehe und ihn nach einem spiel frage oder es aus dem regal nehme ist doch absolut egal. __- was unsere tolle regierung an der ganzen sache mal wieder nicht vesteht ist, dass es nicht damit getan ist dinge zu verbieten - vielmehr sollte schon im kindergarten und in der grundschule die medienkompetenz soweit geschult werden, dass die jugendlichen spaeter mit soetwas umzugehen wissen. die eltern bringen es ihnen sicher nicht bei - die koennen ihre kinder heutzutage ja nicht einmal mehr zu anstand erziehen...
 
@ loci: ich stimme dir ja zu, ich sagte auch nicht dass sie enorm sinken, dennoch werden die publisher/entwickler es mekren dass weniger verkauft wird, denn, nicht viele verkäufer sind bereit sich alle oder zumindest viele indizierte spiele unter die theke zu stellen, denn, erstens ist die nachfrage viel zu gering, zweitens besteht auf solche titel sehr oft, fast meistens kein retouren recht, sprich der händler bleibt auf seiner ware sitzen und muss verluste machen um sie los zu werden, dafür sind nicht viele bereit... ist bei uns im geschäfft genauso, wir haben indizierte ware im geschäfft, aber es ist ich sag mal unrentabel :-/
 
@fs3006: Jup... und diejenigen, die eine Knarre haben wollen können sich auch eine besorgen, also brauchts auch kein Waffengesetz oder gar Verbot...


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