Windows 10 Lean: 'Ultraleicht'-Betriebssystem belegt nur 6,5 Gigabyte
Vor einigen Tagen tauchte mit Windows 10 Lean eine neue Variante von Microsofts Betriebssystem auf, die nach bisherigem Kenntnisstand für den Einsatz auf Systemen mit besonders wenig Speicher gedacht ist. Jetzt haben erste Tests gezeigt, dass es den Redmondern tatsächlich gelingt, die Speicherbelegung mit ihrer radikalen Diät reichlich zu reduzieren.
Bei WindowsBlogItalia nutzte man die Gelegenheit, die seit kurzem mit der Verfügbarkeit der aktuellen Windows 10 Redstone 5 Insider Preview Build 17650 entstanden ist, um die neue Variante einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Installation ist nach der Erstellung eines ISO-Abbilds aus den von Microsoft gelieferten ESD-Dateien möglich, es muss jedoch jedem klar sein, dass man sich damit auf dünnem Eis bewegt.
Sparsam: Windows 10 Lean braucht nur 6,5 GB...
...und kommt mit 1,5 GB Arbeitsspeicher aus
Natürlich handelt es sich um eine frühe Vorabversion, die man auf eigenes Risiko installiert, auch weil Microsoft selbst keine ISO-Dateien der Build 17650 anbietet. Ein Einsatz auf Produktivsystemen ist keineswegs zu empfehlen und jeder Anwender sollte sich bewusst sein, dass jederzeit Probleme auftreten können, die den zur Installation verwendeten Rechner unbenutzbar machen.
Ein Blick in den Dateimanager liefert darüber hinaus positive Nachrichten: Windows 10 Lean kommt anscheinend mit nur rund 6,5 Gigabyte Speicherplatz aus. Dabei werden 6,27 Gigabyte vom Betriebssystem selbst belegt, während magere 175 Megabyte zusätzlich von den wenigen mitgelieferten Apps und Programmen benötigt werden. Möglich wird der kleine "Speicher-Fußabdruck" vor allem durch den Umstand, dass Microsoft radikal vorgeht und im Vergleich zu Windows 10 Pro über 50.000 Dateien entfernt hat.
Um Speicher zu sparen hat Microsoft nicht nur wie berichtet zahllose Dateien und Programme entfernt, sondern sogar den Bildschirmhintergrund gestrichen. Aktuell soll das System "nur" 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher belegen und selbst in einer Virtual Machine zügig laufen. Durch den Wegfall diverser Dateien zeigt sich auch in manchen wichtigen Bereichen des Systems gähnende Leere. So zeigt die Systemsteuerung in diversen Unterbereichen an, dass keinerlei Inhalte anzuzeigen wären.
Noch sind diverse Details offen, schließlich hat Microsoft das neue "Windows 10 Lean" bisher noch nicht offiziell angekündigt. Das "Ultraleicht"-Windows soll offenbar vor allem auf Geräten mit wenig Speicher verwendet werden, wobei dann anders als bei bisher verfügbaren Versionen von Windows für derartige Hardware sämtliche 32- und 64-Bit-Programme laufen und ausreichend Speicherplatz für Sicherheits- und Feature-Updates bleiben soll.
Sparsam: Windows 10 Lean braucht nur 6,5 GB...
...und kommt mit 1,5 GB Arbeitsspeicher aus
Natürlich handelt es sich um eine frühe Vorabversion, die man auf eigenes Risiko installiert, auch weil Microsoft selbst keine ISO-Dateien der Build 17650 anbietet. Ein Einsatz auf Produktivsystemen ist keineswegs zu empfehlen und jeder Anwender sollte sich bewusst sein, dass jederzeit Probleme auftreten können, die den zur Installation verwendeten Rechner unbenutzbar machen.
Windows 10 Lean, Windows 10 Cloud E oder doch Windows 10 S?
Hat man Windows 10 Lean einmal installiert, zeigt sich schnell, dass das Vorhaben der Bereitstellung einer neuen, in Sachen Speicherbelegung stark reduzierten Variante von Windows noch in den Kinderschuhen steckt. So tauchen verschiedene Namen auf, weshalb zwar während der Installation von Windows 10 Lean die Rede ist, an anderen Stellen aber auch der Name Windows 10 S und die Bezeichnung Windows 10 Cloud E auftaucht.Ein Blick in den Dateimanager liefert darüber hinaus positive Nachrichten: Windows 10 Lean kommt anscheinend mit nur rund 6,5 Gigabyte Speicherplatz aus. Dabei werden 6,27 Gigabyte vom Betriebssystem selbst belegt, während magere 175 Megabyte zusätzlich von den wenigen mitgelieferten Apps und Programmen benötigt werden. Möglich wird der kleine "Speicher-Fußabdruck" vor allem durch den Umstand, dass Microsoft radikal vorgeht und im Vergleich zu Windows 10 Pro über 50.000 Dateien entfernt hat.
Um Speicher zu sparen hat Microsoft nicht nur wie berichtet zahllose Dateien und Programme entfernt, sondern sogar den Bildschirmhintergrund gestrichen. Aktuell soll das System "nur" 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher belegen und selbst in einer Virtual Machine zügig laufen. Durch den Wegfall diverser Dateien zeigt sich auch in manchen wichtigen Bereichen des Systems gähnende Leere. So zeigt die Systemsteuerung in diversen Unterbereichen an, dass keinerlei Inhalte anzuzeigen wären.
Noch sind diverse Details offen, schließlich hat Microsoft das neue "Windows 10 Lean" bisher noch nicht offiziell angekündigt. Das "Ultraleicht"-Windows soll offenbar vor allem auf Geräten mit wenig Speicher verwendet werden, wobei dann anders als bei bisher verfügbaren Versionen von Windows für derartige Hardware sämtliche 32- und 64-Bit-Programme laufen und ausreichend Speicherplatz für Sicherheits- und Feature-Updates bleiben soll.
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