Windows 10 Insider Preview Build 17110 im Fast Ring verfügbar
Die Redstone 4 Entwicklungsgeschichte findet heute mit dem Windows 10 Insider Preview Build 17110 ein neues Kapitel - Microsoft stellt das Update für Insider im Fast Ring ab sofort zum Download bereit. Der Konzern erhöht die Frequenz der Insider Builds vor dem Abschluss der Entwicklung des Frühjahrs-Updates damit noch einmal.
Das Setup überträgt diese Scripts dann auf zukünftige Updates. Sollte es bei einem Update zu Fehlern kommen, können dann mit einem failure.cmd-Script Aktionen von vorher genutzten Scripts rückgängig gemacht werden. Eine weitere Neuerung regelt die Rollback-Funktionalität für Firmensysteme neu.
Windows 10 Insider Preview Build 17110 bringt viel für Unternehmen mit
Wie Microsoft in der offiziellen Ankündigung des Windows 10 Insider Preview Build 17110 im Windows-Blog schreibt, konzentriert man sich bei den neuen Inhalten auf Verbesserungen für Unternehmenskunden. So wird es diesen möglich sein "angepasste Aktionen während Feature-Updates auszuführen". "In RS4 fügen wir eine Funktion hinzu, die es ihrem Unternehmen möglich macht, synchron zum Setup eigene angepasste Aktionen/Scripts auszuführen", so der Konzern. Wie der Konzern beschreibt, kann dies in zwei Phasen des Updates durch die neuen Befehle preinstall.cmd or precommit.cmd kontrolliert werden.- Pre-install: Bevor alle System- und Kompatibilitäts-Scans laufen
- Pre-commit: Bevor das System den Reboot in die Offline-Phase einleitet
Das Setup überträgt diese Scripts dann auf zukünftige Updates. Sollte es bei einem Update zu Fehlern kommen, können dann mit einem failure.cmd-Script Aktionen von vorher genutzten Scripts rückgängig gemacht werden. Eine weitere Neuerung regelt die Rollback-Funktionalität für Firmensysteme neu.
Ein nerviges Problem bleibt an Bord
Microsoft stellt wie üblich in seinem Blogbeitrag auch eine Liste der bekannten Probleme mit Build 17110 bereit. Wie ein genauer Blick zeigt, bleibt dabei auch ein Bug auf der Liste, der durchaus als nervig bezeichnet werden kann: Demnach kann es bei einer "kleinen Anzahl von Geräten" immer noch dazu kommen, dass diese nach der Installation beim ersten Start in einer Bootschleife hängen bleiben. "Bei betroffenen PCs kann es helfen, Fast Boot zu deaktivieren. Falls nicht ist es nötig, eine bootbare ISO auf einem USB-Stick zu erzeugen und in den Recovery-Modus zu starten - dies sollte das Problem umgehen", so der Konzern.Langsam aber sicher ist Redstone 4 dann doch mal fertig entwickelt
Mit dem Release des Windows 10 Insider Preview Build 17110 erhöht Microsoft eindeutig die Schlagzahl der Updates, wurde Build 17107 doch erst vor vier Tagen freigegeben. Eigentlich gönnt sich der Konzern gerne die ersten Tage der Woche, um neue Builds zu testen, mit dem anstehenden Abschluss der Entwicklungsarbeiten an Redstone 4 können Windows Insider in nächster Zeit aber wohl mit viel außerplanmäßiger Aktivität rechnen.Siehe auch:
- WIP 2020: Microsoft will das Windows Insider-Programm verbessern
- Windows 10 erlaubt künftig das Fortsetzen unterbrochener Downloads
- Windows 10: Unified Update Platform macht Aktualisierungen kleiner
- Windows 10-Insider-Previews: Updates bald kleiner als ein Gigabyte
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