Windows 10: Nicht mehr alle Neuerungen sofort für alle Tester verfügbar

Windows 10, App, UWP, Universal App, Redstone 4, Tab, Windows 10 Redstone 4, Windows 10 Sets Bildquelle: WalkingCat/Twitter
Wer aktuell das Windows Insider Programm nutzt, um möglichst früh neue Funktionen von Windows 10 auszuprobieren, muss sich in Kürze auf eine grundlegende Veränderung einstellen. Microsoft hat angekündigt, dass man nicht mehr grundsätzlich alle Nutzer mit den neuesten Funktionen ausrüsten will. Stattdessen sollen teilweise Tests mit kleinen Gruppen erfolgen.
Wie Microsofts Windows-Chef Terry Myerson und die Leiterin des Insider-Teams Dona Sarkar heute mitteilten, will das Unternehmen die Erprobung von bestimmten Features umstellen und damit eine neue Strategie einschlagen. Ihren Angaben zufolge soll bei einigen Neuerungen die Erprobung zunächst nur mit wenigen, ausgewählten Testern erfolgen, so dass nicht alle Insider-Tester grundsätzlich auch alle Neuerungen erhalten - selbst wenn sie Teil des "Fast Ring" sind oder die "Skip Ahead"-Funktion aktiviert ist.

Beginnend mit der heute erstmals offiziell angekündigten "Sets"-Funktionalität, denn die Neuerung soll zunächst im Rahmen einer "kontrollierten Studie" ausprobiert werden können. Dadurch will Microsoft die Möglichkeit haben, genau zu prüfen, welche Nutzungsweisen und Neuerungen "funktionieren" und welche nicht, um so schnell auf eventuell nötige Anpassungen zu reagieren.


Dies bedeutet, dass zunächst nur ein kleiner Prozentsatz der rund fünf Millionen Insider-Tester die Möglichkeit bekommt, die "Sets" auch wirklich zu verwenden. Dementsprechend dürften einige Nutzer aber auch sehr lange auf neue Features warten müssen, weil Microsoft eben zunächst die Zufriedenheit der Nutzer ausloten will. Letztlich sollen alle Nutzer die neue Funktion erhalten, es könnte aber eben sehr lange dauern.

Windows-Chef Myerson war aber gleichzeitig bemüht, deutlich zu machen, dass man weiterhin "eine Tonne neuer Features und Updates" an die gesamte Insider-Community verteilen will. Diese sollen dann aber auch breit nutzbar und nicht an das nächste große Update geknüpft sein. Langfristig sollen auf die gleiche Weise auch andere Neuerungen getestet werden, erklärte Sarkar. Im Grunde will Microsoft so eine höhere Qualität der Rückmeldungen von Testern gewährleisten und Neuerungen vor einer breiteren Erprobung weiterentwickeln können, um sicher zu sein, dass die Nutzer sie auch schätzen und verwenden.

Dass man die Erprobung von Windows 10 und den für das Betriebssystem geplanten Neuerungen umgestaltet hat für die Tester Vor- und Nachteile. Neben dem erwähnten Umstand, dass einige Features zunächst kleineren Gruppen vorbehalten bleiben, gibt es aber auch den Vorteil, dass man Neuerungen auch schon früher erproben kann, ohne negatives Feedback durch die breite Masse zu befürchten. Andererseits landen manche Neuerungen aber vielleicht auch gar nicht bei vielen Testern, weil Microsoft sie wegen schlechter Rückmeldungen aus den "Kontrollierten Studien" ganz streichen könnte.

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