Firmenchef Eugene Kaspersky: Vorwürfe sind anhaltende Medienattacke

Kaspersky, Sicherheitsexperten, Jewgeni Kaspersky Bildquelle: Kaspersky
In den vergangenen Wochen gab es eine ganze Reihe an Vorwürfen gegen den russischen Antiviren-Software-Anbieter Kaspersky. Dessen Chef und Gründer Eugene Kaspersky hat sich nun zu den anhaltenden Berichten geäußert und diese als "Medienattacke" bezeichnet.
Bei den Vorwürfen gegen Kaspersky Lab geht es stets darum, dass dem Unternehmen vorgeworfen wird, der russischen Regierung das Ausschnüffeln von US-Nutzern zu ermöglichen - wissentlich oder auch unwissentlich. Kaspersky-Software steht deshalb seit bereits einer ganzen Weile im Visier von US-Behörden, darunter dem FBI und der NSA.

Das IT-Unternehmen dementiert die Berichte natürlich regelmäßig und gebetsmühlenartig, aus der Welt bekommt man sie aber dennoch nicht. Nun meldete sich Firmengründer und -chef Eugene Kaspersky in einem ausführlichen Blogbeitrag zu Wort und meinte, dass es sich dabei um eine Art Hexenjagd handelt: "Die Medienattacken waren intensiv, heftig und anhaltend. So weit, dass wir eine Weile stillhalten mussten, Luft schnappen und herausfinden konnten, um was es da überhaupt geht."

Kaspersky schreibt, dass man sich natürlich im Klaren ist, dass mancher denkt, dass die Worte "russisches Cybersecurity-Unternehmen" ein Widerspruch in sich seien, vor allem in diesen Tagen. Davon dürfe man sich aber nicht beeindrucken lassen, sondern müsse für Kunden und Partner so transparent wie nur möglich agieren.

Keine Beweise

Er verweist darauf, dass es bisher keine echten Beweise für jedwede Beihilfe zur Spionage gebe. Man selbst habe intern den Code gewissenhaft überprüft, ob ein Eindringen oder Ausnützen möglich seien. Dazu komme, dass die Kaspersky-Produkte und Datenbanken allesamt für eine Inspektion auf öffentlichen Servern lägen. Damit sei ein Ausspähen von US-Nutzern bzw. der Regierung auch gar nicht möglich gewesen. Eugene Kaspersky lädt auch externe IT-Experten ein, den Code zu prüfen: "Ich bin mir absolut sicher, dass dabei nichts Widriges gefunden wird."

Siehe auch: Geheimdienst - Kaspersky war für Russen wie "Google für sensible Infos"

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