Kaspersky Antivirus: USA erlassen generelles Verbot für Behörden
Die US-Regierung hat ihren Behörden mit sofortiger Wirkung den Einsatz von Antivirus-Lösungen des russischen Herstellers Kaspersky Labs vollständig untersagt. Hintergrund sind wie berichtet Bedenken wegen möglicher Verbindungen des Unternehmens zur russischen Regierung.
Wie die Washington Post berichtet, hat die Chefin des Department of Homeland Security (DHS) heute angeordnet, dass alle zivilen Behörden der USA ab sofort keine Software von Kaspersky Labs mehr einsetzen dürfen. Die Order betrifft alle Ministerien der Vereinigten Staaten, die nicht militärische Aufgaben übernehmen. Das Heimatschutzministerium gab den Behörden eine Gnadenfrist, in der sie die Sicherheitslösungen des russischen Herstellers durch Produkte anderer Anbieter ersetzen sollen.
Nach Angaben des DHS bestehen massive Bedenken gegenüber der Software von Kaspersky, wonach es Verbindungen zwischen bestimmten Mitarbeitern des Unternehmens, den russischen Geheimdiensten und der russischen Regierung geben soll. Angeblich hätten die russische Regierung und ihre Geheimdienste daher die Möglichkeit, Unterstützung von Kaspersky Lab bei der Überwachung der Kommunikation über russische Netzwerke zu erhalten.
Das Risiko, dass die Russische Regierung allein oder in Zusammenarbeit mit Kaspersky von dem Zugriff auf ausländische Daten mit Hilfe von Produkten des Unternehmens profitieren könne, sei eine direkte Bedrohung für die Nationale Sicherheit der USA, so das Heimatschutzministerium. Erst kürzlich hatte die größte amerikanische Handelskette für Elektronikprodukte Best Buy die Erzeugnisse von Kaspersky aus dem Vertrieb genommen.
Die diversen US-Bundesbehörden haben nun 30 Tage Zeit, um alle Fälle der Nutzung von Kaspersky-Software auf ihren Rechnern festzustellen. Innerhalb von 60 Tagen sollen sie konkrete Pläne für die Entfernung der Anti-Virus-Software aus Russland entwickeln, bevor diese dann innerhalb von maximal 90 Tagen auch tatsächlich entfernt sein muss.
Kaspersky Labs erklärte in einer Stellungnahme, dass es die befürchteten "unpassenden" Verbindungen zu Vertretern des russischen Staates nicht gebe. Man sei als privat geführtes Unternehmen offenbar zum Opfer und Spielball einer geopolitischen Auseinandersetzung geworden, die aktuell zwischen den USA und Russland geführt werde. Dies sei unfair, weil Kaspersky noch nie irgendeiner Regierung dabei geholfen habe, Cyber-Spionage zu betreiben oder sich offensiv mit Gegnern auseinanderzusetzen.
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Nach Angaben des DHS bestehen massive Bedenken gegenüber der Software von Kaspersky, wonach es Verbindungen zwischen bestimmten Mitarbeitern des Unternehmens, den russischen Geheimdiensten und der russischen Regierung geben soll. Angeblich hätten die russische Regierung und ihre Geheimdienste daher die Möglichkeit, Unterstützung von Kaspersky Lab bei der Überwachung der Kommunikation über russische Netzwerke zu erhalten.
Das Risiko, dass die Russische Regierung allein oder in Zusammenarbeit mit Kaspersky von dem Zugriff auf ausländische Daten mit Hilfe von Produkten des Unternehmens profitieren könne, sei eine direkte Bedrohung für die Nationale Sicherheit der USA, so das Heimatschutzministerium. Erst kürzlich hatte die größte amerikanische Handelskette für Elektronikprodukte Best Buy die Erzeugnisse von Kaspersky aus dem Vertrieb genommen.
Die diversen US-Bundesbehörden haben nun 30 Tage Zeit, um alle Fälle der Nutzung von Kaspersky-Software auf ihren Rechnern festzustellen. Innerhalb von 60 Tagen sollen sie konkrete Pläne für die Entfernung der Anti-Virus-Software aus Russland entwickeln, bevor diese dann innerhalb von maximal 90 Tagen auch tatsächlich entfernt sein muss.
Kaspersky Labs erklärte in einer Stellungnahme, dass es die befürchteten "unpassenden" Verbindungen zu Vertretern des russischen Staates nicht gebe. Man sei als privat geführtes Unternehmen offenbar zum Opfer und Spielball einer geopolitischen Auseinandersetzung geworden, die aktuell zwischen den USA und Russland geführt werde. Dies sei unfair, weil Kaspersky noch nie irgendeiner Regierung dabei geholfen habe, Cyber-Spionage zu betreiben oder sich offensiv mit Gegnern auseinanderzusetzen.
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