Selbstfahrende Autos: Gesetz erlaubt nun auch Tests in Deutschland

Ab sofort können auch in Deutschland erstmals selbstfahrende Autos getestet werden. Der Bundesrat hat nun ein Gesetz beschlossen, welches automatisierte Fahrsysteme im Straßenverkehr legalisiert. Falls Zwischenfälle auftreten, muss der Fahrer ... mehr... Auto, Selbstfahrendes Auto, Selbstfahrend, RobotCar Bildquelle: Antena3.com Selbstfahrendes Auto, Selbstfahrend, RobotCar Selbstfahrendes Auto, Selbstfahrend, RobotCar Antena3.com

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die autos fahren doch schon seit monaten auf der a9 hoch und runter...
 
@xerex.exe: autobahn fahren ist ja auch easy...wenn man nicht überholt und sich immer schön in den strom einfädelt...kommt aber ne baustelle, unfallstelle, regen, nebel, dunkelheit, kadaver auf der fahrbahn, motorradkolonne uswusf dann muß der fahrer immer selbst eingreifen...und in der stadt kannst du diese liste locker verdreifachen...
 
@Rulf: schon mal auf dem testabschnitt a9 bzw. a93 gewesen? ich fahre dort täglich und alles was du aufgezählt hast ist dort ... es ging mir eher darum, dass die news im grunde schon veraltet ist.
 
Ich denke und hoffe, dass die Zukunft die bedingungslose Haftung durch den Hersteller bringt. Der kann sich entsprechend versichern und die Prämie wird über den Kaufpreis weitergegeben. Das vereinfacht Diskussionen und dürfte besser zu handhaben sein, wenn die Bindung zwischen Farer und Auto nachlässt, durch Carsharing, etc.
 
@dpazra: Laut den Herstellern sind diese Autos so sicher, das sich keine Haftungsfrage stellen dürfte. Unfälle verursacht einzig und allein der Mensch, wird behauptet.
 
@Alfred J Kwack: Das ist sicherlich eine Übertreibung, wenngleich der menschliche Fahrer/Fußgänger mit großem Abstand das größte Risiko im Straßenverkehr darstellen dürfte, wird es auch bei dieser Technologie ein Restrisiko geben, was geregelt werden muss.
Ich denke ja auch, dass es extrem niedrig ist und die Versicherungsprämien würden dass dann nach relativ kurzer Zeit auch widerspiegeln.
 
@dpazra: klar, aber zu 90% ist es leider detlr mensch, wenn ich sehe wie hier auto gefahren wird kann man sich gar nicht vorstellen dass die alle nen führerschein haben.
 
@M. Rhein: Ich würde den Anteil des Menschen (bzw. konkret: der direkten Verkehrsteilnehmer, die Technik kommt ja auch vom Menschen) noch etwas als 90% schätzen. Ich glaube wir haben hier keine Meinungsverschiedenheit.
 
@dpazra: Also zahlt doch letztlich eh der Kunde die Versicherung. Und das wird lustig, wenn der Hersteller sich bei jedem Unfall mit dem Versicherer rumschlagen muss, weil der nicht zahlen will und immer neue Gründe findet.
 
Für mich ist das Autonome Fahren genauso eine Hure der Industrie wie 3D und VR. So gut wie kein Autofahrer will sich fahren lassen.
 
@Alfred J Kwack: Ich glaub da täuscht du gewaltig. Insbesondere Großstädter kotzt das Autofahren mehr und mehr an.
Auf dem Land mag das vielleicht noch etwas anders aussehen.
 
@kkp2321: Dann frage ich mich, wieso Großstädter nicht einfach den Bus nutzen und somit die Blechkolonen minimieren.

Das gleiche gilt besonders für die Helicoptereltern, welche täglich mit dem SUV die Kinder vor die Schultüre fahren müssen und so den Berufsverkehr mehr als verdoppeln...

Wer nicht selbst fahren will, für den gibt es heute schon alles.

Aber das automone Fahren wird ja dann noch ausgeweitet, wenn man sieht wie schon die ersten fragen, ob man dann die Kinder mit diesem Fahrzeug alleine vor die Schule fahren lassen kann... Dann werden die Blechkolonen noch mehr.
 
@andi1983: Kein Garant auf ein Sitzplatz, fehlende Privatsphäre, verrotze Menschen, keine direkten Verbindungen... Es gibt viele Argumente gegen die Öffentlichen Verkehrsmittel.
 
@andi1983: Schonmal nachts um 3 mit dem ÖPNV durch Berlin gefahren ? Ich habe das 2 Mal über mich ergehen lassen. Ende vom Lied, wir haben danach ein 2. Auto gekauft. Seit der Senat in Berlin die Verkehrbetriebe BVG und S-Bahn finanziell immer weiter ausbluten lässt, indem die Bestellerentgelder gekürzt werden, sparen sich beide Unternehmen zu Tode.
 
@Alfred J Kwack: Und wenn man sich jetzt mal anschaut wie viele Leute überhaupt nicht fahren dürfen oder sollten, dann stellt man ganz schnell fest daß das eine gewaltige Zielgruppe ist, auch wenn diese durch die aktuellen gesetzlichen Beschränkungen noch nicht angesprochen werden.
Rentner, die trotz Fahrunfähigkeit mobil bleiben wollen. Kinder, die nicht ständig von der Soccer Mom irgendwohin gefahren werden müssen. Pendler, die ihre zwei oder drei Stunden auf der Straße sinnvoller nutzen wollen. Um nur ein paar zivile Nutzungsszenarien zu nennen...

Und dann kommen natürlich noch die ganzen komerziellen Dienste dazu. Wozu einen Fahrer bezahlen, der alle Nase lang Pause machen muß, wenn der LKW auch autonom durch halb Europa zuckeln kann und das 24/7.
Was dann noch für spezielle Fahrzeuge rauskommen werden steht ja noch völlig in den Sternen. Z.B. würden sich fahrende Automaten z.B. die Paketdienste, aber auch für Pizzadienste eignen. Im Prinzip also sowas wie eine Packstation auf Rädern. Und überleg mal wie viel selbst in einen winzigen Smart passen würde wenn man nicht den ganzen Platz für den Fahrer verbraten müßte.
 
@Alfred J Kwack: Ob der Autofahrer das will oder nicht, wird auf lange Sicht nebensächlich sein und das zu Recht. Wenn Autofahren den Nutzen des Transports nicht hätte, dann wäre es im öffentlichen Raum verboten, wegen des Risikos, das damit einhergeht.

Mit dem Erreichen eines gewissen Niveaus in der Automatisierung wird manuelles Autofahren aber genau das: Ein nicht notwendiges Privatvergnügen mit unnötigen Risiken für Passanten. Dann kann man die Tage des legalen, manuellen öffentlichen Autofahrens anhand der Trägheit gesellschaftlicher Meinungen abzählen.
 
so weit ich's mitbekommen habe, hat die industrie es geschafft die haftung vollkommen auf den fahrer/halter des fahrzeugs abzuwälzen...selbst bei eindeutig nachgewiesenen softwarefehlern...
gelöst haben sie dieses problem durch eine verpflichtung des fahrers zum sofortigen eingreifen in schwierigen situationen inkl ständiger aufmerksamkeit(ja auch kein handytelephonat oder auf dem tablet hantieren), womit die vorteile des autonomen fahren vollkommen dahin sein dürften...
 
@Rulf: zusatz...was man im video schön sieht, ist daß das ganze bisher nur auf abgesperrten strecken gut funktioniert...
 
@Rulf: wir sind am Anfang, deswegen ist ja die Zulassung zu Testzwecken wichtig. In 10 Jahren ist ein Fazit eher sinnvoller.
 
@Yepyep: Auch in 10 Jahren wird man sich per einfachem Satz in der Bedienungsanleitung schadfrei halten.
 
Ja und. Wer regt sich hier auf. Balt sind wir alle unter einer Kuppel und Fahren auf vorgeschriebenen Routen. Die Autoindustrie befiehlt und die Regierungen führen aus. Und wer regt sich noch auf das ein Menschenleben weniger wert ist als eine Auto.
Ehrlich wenn ich die Admins und manche User hier ansehe ist für die sogar ein Smartphone mehr wert als ein Menschenleben.
 
@Latschuk: Gerade weil ich Menschenleben für schützenswert halte, wünsche ich mir eine Steuerung für schwere Maschinen im öffentlichen Raum,
- die permanente und scharfe (nicht nur im Blickfokus) 360°-Sicht hat
- deren Reaktionszeit in Nanosekunden statt in Millisekunden gemessen wird
- die keine Drogen, Müdigkeit, Aggression, Provokation oder Ablenkung kennt...

Der Schutz von Menschenleben wird durch automatisches Fahren erheblich vorankommen.
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