Nie wieder Intros: Der Skip-Button in Spotify verändert Musik enorm

Dass kommerziell erfolgreiche Musiker ihre Werke nicht aus lauter Kreativität in der veröffentlichten Fassung gestalteten, sondern sie auf den Markt ausrichteten, ist eigentlich klar. Eine Untersuchung zeigte nun, wie stark sich das Streaming auf ... mehr... Musik, Noten, Nudeln Bildquelle: amonja / Flickr Musik, Noten, Nudeln Musik, Noten, Nudeln amonja / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Klingt nach musikalischem Fastfood. Very sad.
 
@crmsnrzl:
That's fake news!
 
@crmsnrzl: Stimmt. Aber wir haben auch ein unzähliges Überangebot inzwischen. Im Sekundentakt werden Songs veröffentlich, da muss man natürlich um Aufmerksamkeit buhlen.
 
@crmsnrzl: diese Aussage trifft es auf dem Punkt!

> Ich als Hobbymusiker bin über diese Entwicklung enttäuscht, gerade das Intro (& die Bridge) ist der Bereich wo die Musiker besonders Kreativ sein können,... Dort wo gesungen wird, muss man sich ja immer zurückhalten :D :D
... auch wenn die Sänger-Stimme natürlich ein wesentlicher Bestandteil des Liedes ist.
 
@bear7: Dem Sänger eine Socke in den Mund stopfen und ein instrumentales Kunstwerk draus machen. Die gedämpften Würgelaute kann man im post processing entfernen, keine Sorge. :D
 
@crmsnrzl: Im ersten Moment, ja. Aber was sagt das Vorhandensein eines instrumentalen Intros wirklich über die Qualität von Musik aus? Man denke an Titel, die mit reinem Gesang anfangen und später erst Instrumente hinzunehmen (umgekehrtes Extrem) oder einen längeren instrumentalen Zwischenpart haben. Titel, die sehr früh mit Texten anfangen können trotzdem lang, komplex, vielschichtig, vielseitig und/oder tiefgründig sein. Hin und wieder werden Intros auch in eigene Titel auf dem Album ausgelagert, wenn diese bspw. über eine Minute laufen.
 
@crmsnrzl: Diese Entwicklung gibt es aber schon lange und hat nichts direkt mit Spotify zutun. Bereits seit Jahrzehnten gibts das gleiche im Radio und Fernsehen. Viele Lieder sind bereits fürs Radio und für Videoclips gekürzt (steht ja auch oft genug bei Liedern Radio Edition) dazu. Da werden dann auch Intros und Co. rausgeschnitten bzw. stark gekürzt.
 
@terminated: für Radio-Songs wird meist das Intro ganz weggelassen, höre doch mal einen Radio-Song, dann das Gleiche als Live-Aufnahme. Bei der Live-Aufnahme gibt es meist zuerst ein Intro, Anfang, Mittelteil, Ende und ein Outro.
 
@AlexKeller: Nichts anderes hab ich gesagt. Wird rausgeschnitten oder stark gekürzt...
 
@crmsnrzl: Was die Spotify-schnell-nach-Pop-Hits-Sucher wohl dazu sagen?
https://www.youtube.com/watch?v=gLdxGv0mZUI
 
@crmsnrzl: Das war doch vorher schon genauso Fastfood und Plastikgedudel. Musik mit Anspruch wirst du in den Charts so oder so nicht finden, von ein paar seltenen Ausnahmen mal abgesehen. Ist halt der kommerzielle Teil des Ganzen, mit eigenen Regeln, hat irgendwo ja auch seine Daseinsberechtigung.
 
War bei mir schon immer so (seitdem es mp3s gibt). Lied starten, klick (irgend wo hin in den Song), klick (irgend wo hin in den Song), klick (irgend wo hin in den Song). Entweder es gefällt, dann hört man es sich komplett an oder es klang langweilig, dann gehts direkt zum nächsten Song. Intos, Outros und die ganzen Dinger dazwischen werden eh direkt übersprungen.
 
Das Auffassungsvermögen sinkt immer weiter. Sehe ich bei meinen Söhnen, selbst 10 min Youtube Video sind zu viel dann lieber Instagram oder Snapchat die 1-2 Min dinger gucken.
 
@JacksBauer: Das hat überhaupt nichts mit Auffassungsvermögen zu tun sondern einfach mit dem Trend hin zum Interaktiven. Meine Eltern konnten damals auch nicht verstehen, wieso ich abends nicht länger als ein paar Minuten mit Ihnen zusammen vor der Glotze sitzen wollte sondern an den Computer wollte. Mir ist das passive Medium Fernsehen einfach zu langweilig, ich hatte lieber spiele gespielt bei denen ich aktiv am Geschehen teilnehmen konnte. Genau so wird es halt wohl bei der aktuellen Generation mit Snapchat und Co. sein. Sie sind es halt gewohnt sich einfach die ganze Zeit mit anderen auszutauschen - und sei es nur über den Pudding den Sie grad gegessen haben - und immer mitzubekommen was andere grad treiben. Dazu dann auch einfach die Informationen kurz und kompakt zu bekommen ohne großes rumgeier. Es ist einfach nur eine Verschiebung von Interessen.
 
@JacksBauer: Hängt davon ab worum es geht. Ich zb HASSE YT-Erklärungsvideos. Ich krieg die krise dabei, irgendeinem Spaten 10 Minuten beim sabbeln zuzusehen (noch schlimmer sind die die suuperrlaaangsaaaam zZzZzz ins video tippen).

Ja, da hab ich auch eine kurze "Aufmerksamkeitsspanne". Wenn ich Informationen suche dann will ich die knapp, präzise und sofort. Darum lese ich lieber Texte. :D
 
@Aerith: Wenn es bei den Texten doch nur besser wäre. Wenn ich ein Fachbuch lese kommt es oft vor, dass ich drei Seiten lange Erklärungen lese und mir denke: "Mann, dass hätte man auch in 3 Sätze packen können."

Aber ok - ich lese lieber 3 Seiten unnötige Platzhalter, als so einem YT-Deppen minutenlang zugucken zu müssen :-D
 
@Smedi: Hihi. Diagnoal lesen ist eine nützliche Fertigkeit. Aber es stimmt wohl das es auch viele langatmige Texte gibt die zu spät zur Sache kommen.
 
@JacksBauer: "Das Auffassungsvermögen sinkt immer weiter"

jaja, die Menschheit verblödet, früher war alles besser und unsere Generation musstejanochundkonntenicheinfach...
 
@Zumsl: Pauschal kann man das sicher nicht sagen aber die Firma wo ein Kumpel arbeitet die hat seit ca 50 Jahren den selben Eignungstest für Auszubis. Die Antworten werden natürlich Angepaßt aber die Frage ist immer gleich. Früher mussten die im schnitt zwischen 90% bestanden auswählen, heute sind sie meist froh wenn einer mal durch kommt.
 
@deischatten: Da gibts aber ein paar Parameter mehr, (die sich ggf auch verschoben haben) - daher auf ein einzelnes rückzuschliessen ist schlicht unmöglich. Z.B. wer hat vor 50 Jahren welche Schulform besucht, was waren Schwerpunkte der Allgemeinbildung und wo kommen die Leute her, die sich heute bewerben?
 
@Zumsl: Sicher kann man sowas mit einbeziehen aber ich denke ich das sich vor 50 Jahren nur die Klügsten als Klimatechniker beworben haben und heute nur die Spinner.
Da sind Fragen drin wie welche Staatsform hat Deutschland oder wer ist Kanzler.
Das sind allgemein Fragen die finde ich jeder wissen können sollte.
 
@deischatten: Früher war aber auch die Welt viel einfacher (Behauptung). Heute lernt man in der Schule deutlich mehr unterschiedliche Sachen, im Alltag muss man viel mehr Sachen wissen und beachten usw. Eine Wissenschaftliche Untersuchung zu dem Thema hab ich grad nicht zur Hand, ich würde aber nicht von irgend nem einzelnen Test jetzt auf eine ganze Generation schließen.
Je nach Branche hatten die Leute vielleicht früher auch im Alltag einfach viel mehr Bezug zu der tatsächlichen Tätigkeit die sie auch als Azubi machen würden (ich sag jetzt mal am Auto rumschrauben) während Sie heute deutlich mehr Freizeitangebote haben und deshalb vielleicht nicht schon als die absoluten Schrauberkönige sich als Azubi bei dem Laden bewerben. Sind Sie dadurch dümmer? Ich denke nicht.
 
@terminated: Wird sicherlich viele Faktoren geben ja. Aber viele Probleme sind auch durch die Schulen oder die Regierung entstanden das zu wenig Lehrer da sind oder falsche Prios gesetzt werden.
Meine Rechtschreibung ist jetzt nicht wirklich toll, war nie ein Sprachen Talent aber wenn ich sehe was unser Azubi hier an Texten abliefert das ist echt grausam. Dann reden wir drüber und man erfährt das in der Schule heute zum großen Teil nur noch auf den Inhalt geschaut wird und nicht auf die Grammatik oder sowas. Das empfinde ich als sehr falsch und lässt nun mal die Azubis sehr dumm wirken. Ist ja schön wenn er den besten Roman schreibt aber niemand es versteht wegen der Grammatik.
 
@deischatten: Das ist alles so 'irgendwie gefühlt'. Ich will keineswegs behaupten, alles liefe heutzutage perfekt - aber: Ich war auf einem altsprachlichen Gymnasium, zwei meiner drei Kinder auf einer integrierten Gesamtschule. Nun rate mal, wer mehr Grammatik pauken musste? Ich jedenfalls nicht. Und mein großes Latinum haben ich mit der Text-Interpretation rausgerissen.
Man sollte sich im Blick auf 'die Jugend' nicht so viel selbst glauben. Man betrachtet seine eigene Jugend als heute Erwachsener aus einer ganz anderen Perspektive, denn jede Erinnerung erfindet die Geschichte neu und ändert sie stetig. Schlicht, man ist da gar nicht ernsthaft urteilsfähig.

Daher auch das Gejammer über die doofe Jugend seit tausenden von Jahren schon. Alles Blödsinn ;)
 
Da würde mich schon mal interessieren: Wie viele "Album-Hörer" gibt es hier denn eigentlich? Ich suche bspw. nicht nach Titeln die mir gefallen, sondern nach ganzen Alben. Wenn ich dann Musik hören möchte, wähle ich ein Album aus und höre es von Anfang bis Ende. So hab ich dann einfach Musik für die nächsten ~50 Minuten. Danach sehe ich weiter. Infolgedessen kann ich mit Playlists nichts anfangen sondern nutze lieber die "Musikbibliothek"-Funktion der verschiedenen Musikdienste, um meine Lieblingsalben zu sammeln. (Spotify hatte das übrigens sehr lange gar nicht, jetzt auch nur mehr schlecht als recht. Deswegen kann ich bis heute nichts mit dem Dienst anfangen. Er passt einfach nicht zu meinem Musikkonsumverhalten.)
Wie sieht's hier bei euch aus?
 
@psylence: Bin da voll bei dir! Ich höre meistens durch Zufall einen Song und wenn mir der Titel gefällt, gehts weiter zum dazu gehörigen Album. Grade dadurch letztens auf Ronnie Baker Brooks gestoßen. Super leckerer Blues/Soul/Funk! Da muss ich für Spotify echt ne Lanze brechen...die redaktionell erstellten Playlists sind, grade um neue Sachen zu entdecken, wirklich super!!!
 
@Crider1990: Ja, solche Playlists zum Entdecken sind durchaus praktisch und nutze ich auch ab und an gerne. Wobei das im Prinzip jeder Musikdienst in der einen oder anderen Form hat. Was man bevorzugt hängt da wohl auch vom eigenen Musikgeschmack ab.
 
@psylence: Ich höre auch nur komplette Alben.
Ich mag es nicht wenn ständig geskippt wird (ist bei meiner Freundin ganz extrem. Die sucht dann lieber ne halbe Stunde das Lied das sie gerade hören will, anstatt das nächste Lied im Album weiterlaufen zu lassen.)
 
@psylence: Glaube das einzige Album was ich mir von vorne bis hinten wirklich angehört habe, war Hybrid Theory von Linkin Park. Da war aber auch einfach jedes Lied gut. Bei den meisten Alben gibt es dann doch immer wieder Tracks die einem überhaupt nicht zusagen. Jedes Lied wird also kurz angehört (siehe Kommentar weiter oben) und entweder ist es gut, dann hör ich es mir komplett an und packe es in eine Playlist oder es gefällt mir nicht, dann skipe ich das Lied und werde es wohl nie wieder hören.
 
@terminated: Also ich kenne hunderte Alben auf denen mir jedes Lied oder mindestens 90% gefallen. Aber kann ja jeder so machen wie er will.
 
@psylence: Joa idR praktiziere ich das auch so. Spezifische tracks suche ich eher selten raus.
 
Auch die Musik-CD hatte damals sicherlich den Trend eingeleitet. Hat nur etwas länger gedauert. Denn beim CD-Player gibt es auch einen Skip-Button. Da brachte Mp3 und Spotify nichts neues.

Bei einer Musik-Kassette und Schallplatte war das viel aufwändiger einen Song zu überspringen. Bei der Kassette musste man mehrere Versuche beim Vorspueln wagen, außer man hat sich die Position im Zählwerk gemerkt.

Bei der Schallplatte musste man den Arm abheben und die richtige Rille beim Absetzen treffen. Prezisionsarbeit. ;-) Da ist man dann doch lieber weiter auf dem Sofa geblieben und hat sich den Song bzw. das Album einfach komplett angehört. War weniger Stress.
 
@artchi: Die Vorstellung:
"Wo war nochmal das 3. Lied?"
"Rille 284, bei 127,5°" (wie viele Rillen hat eig. eine Schallplatte?)
"Ah ja, genau."
:D
 
@artchi: die richtige rille? im schlimmsten fall hat ein schallplatte gerade mal 2 rillen.
 
@pappkamerad: Bla bla! Mir ist schon klar das es pro Seite nur eine Spur (Spirale) gab. Aber mit dem normalen Auge sieht es halt nach mehreren Rillen aus, und ein paar sind halt breiter. Melde dich wieder, wenn du was konstruktives beitragen kannst oder mitdenken kannst. Danke!
 
@artchi: och, die Tapedeks konnten aber auch ziemlich früh zwischen die Tracks spulen. Zumindest wenn man etwas hochwertigere hatte :)
 
@Cosmic7110: Korrekt :) Wenn die Pause zwischen den Liedern lang genug war. Und dann erst die Dolby Rauschunterdrückung.... Ja liebe Kinder, die Musik damals hat noch gerauscht ;)
 
Ich höre lieber Musik ohne Gesang. Problem gelöst.
 
@Mampf: Wobei man das heutige Mainstream-Gewäsch oft kaum noch als "Musik" erkennt. Verdammt, ich werd alt. >.<
 
Na, ob die Jungs und Mädels da nicht teilweise die Falschen schlüsse ziehen?
Ich überspringen Songs nach +- 5 Sekunden, weil ich se schon kenne und scheiße finde. Diese Songs haben so oder so nie ne Chance, egal wan das Gesinge los geht.
Das wird bei vielen "Next" klicks der Fall sein...
 
Man sollte es einfach generell so machen, dass man für die Charts und fürs Radio eine Fastfood-Version des Songs für die seichteren Gemüter und die BOOM BOOM - Fraktion herausbringt, mit Refrain nach 5 Sek. und einem nicht vorhandenen Dynamikumfang, damit es unterwegs stets schön laut aus den Ohrstöpseln kommt. Mit der Version wird dann auf Spotify und co. das Geld verdient. Und für die anspruchsvolleren Hörer, die die Musik wirklich genießen wollen, gibt es dann eine anders abgemischte extended-Version, die genau so ist, wie der Künstler es am liebsten gehabt hätte. Die kann dann von der ersten Fraktion gerne geskippt werden. Damit wäre dann jeder bedient, und man müsste nicht mehr unter diesem Trend leiden.
 
@mh0001: Bloß nicht! Stell dir mal vor, Pitbull bringt eine Extended Version von irgendeinem seiner "Songs" raus. Dann hat er dir, nachdem der Song durch ist, mindestens 259 mal entgegengekläfft, dass er "Mr. Worldwide" ist!

An sich werden Songs ja immer radiotauglich zusammengeschnitten...bestes Beispiel immer AC/DC, ganz häufig hört man mittlerweile, dass das Gitarrensolo(!) rausgeschnitten wird. Blasphemie, mMn.
 
@mh0001: Wenn die eine Version zum Geldverdienen ist und die andere für Liebhaber/Genießer/Weiß-der-Geier, kann ich dir jetzt schon verraten, dass sich die Labels in den meisten Fällen, die 2. Version sparen.
 
Naja... Spotify hier der Schuldige?

Oder alle "skip" Möglichkeiten der Musikkassetten-Nachfolger?
Auch bei der CD war man nicht mehr so geduldig/tollerant/entspannt wie bei der Schallplatte oder Kassette.

Und diese "Vorspulen bis Stimme" ist doch auch im Radio üblich. Wird doch reingesabbelt, bis es "richtig losgeht".

Oder mp3s sehe ich auch als "Schuldigen". Früher: wenige Lieder auf einem Medium. Oft nicht leicht präzise zum nächsten zu Zappen (HA! Nervöses Umschalten im TV! Aber vielleicht kommt hier auch noch eine Studio zu: "Netflix hat das Fernsehen beschleunigt" ;)). Aber mit mp3 hatte man dann 100erte/1000de Lieder verfügbar, wo man hinhippel kann.

Oder auch im Radio. Sender/Musik gefällt nicht (Intro hin oder her) => ab zum nächsten.

Aber Spoitify hier hervozuheben, nur weil sie Statistiken freigegeben haben... naja, finde ich ein wenig zu populär präsentiert.
 
"Die ersten 22 Sekunden bekommt man hier erst einmal recht unspezifisches Gedudel zu hören"
Was würden die Menschen eigentlich machen wenn man ihnen eine Sinfonie vorsetzt?
 
Im Jahr 2017 braucht man doch nur noch ein einziges Lied :D

https://youtu.be/nFfu2xDJyVs
 
@BartHD: Ich hab ja jetzt wirklich mit Rickrolled oder Darude - Sandstorm gerechnet... ich werd' zu Alt fürs Internet ;(
 
@terminated: dududududu dududududu~
 
@terminated: In dem Fall bist du dann aber eher zu alt fürs Fernsehen.

Aber macht nix, muss man auch nicht kennen. Ich steh auch mehr auf Pol1z1stens0hn. Jim Pandzko ist mir zu sehr Mainstream-Kommerz-Scheiße.
 
@crmsnrzl: Ich kenn den Song, ich guck auch ab und zu das Neo Magazin Royal aber früher (tm) hat sich hinter einem Link zum Song eigentlich immer Rickrolled versteckt^^
 
charts höet man auch nichr außer man arbeitet in nem größerem büro dann wird man nicht drum rum kommen. oder man ist erst 12 jahre alt. ne im ernst die letuten jahre war doch fast nur noch müll alöes hört sich gleich an alles ist ein cover und die texte sind so flach das man denkt ... naja ... 12 jährige halt xD
 
Was ne Uffreschung...

in den 70ern haben alle deutsche Schlager gehört, die mit pseudoenglischem Akzent gesungen wurden.
DAS war schlimm! :D
 
Es gibt viele Songs auch aus früheren Jahrzehnten, die z.B. gleich mit dem "Chorus" beginnen oder ganz am Anfang eine "angedeutete" Variante des späteren Refrains haben, damit man eben *sofort* erkennt um welches Lied es sich handelt. Das ist nicht zwingend ein Qualitätsmerkmal (auch die Beatles haben das z.T. so gemacht --> 'She loves you'), aber ich denke doch, dass es bei "trivialerer" Musik öfter zu finden ist.

Wie auch immer, das ganze ich keine neue Erfindung. Ich denke Musikmacher waren sich schon immer im klaren darüber, dass die Mehrheit der Menschheit Musik (leider) wie einen Kaugummi konsumiert. Wenn der nicht sofort gut schmeckt, wird er ausgespuckt.

Das man im Grunde Musik wirklich nie *richtig* fühlen kann, wenn man nicht dazu bereit (oder nicht dazu fähig) ist, mal ein ganzes Album zu hören und auch "Durststrecken" durchzuhalten, ist eine andere Geschichte. Manche Sachen gefallen - mir zumindest - erst nach dem x-ten Mal hören. Dafür sind das meistens auch die Sachen, die mir auch nach 1000x hören immer noch gefallen.
 
Tja, heute hätten "Nothing else Matters" "Gutter Ballet", "Locomotive Breath" und "Brothers in Arms" keine Chance mehr. Finde den Fehler. ;-)
 
@Candlebox: Querzitiert: Die haben es auch nicht verdient.

Seriously? Wer nicht mal in der Lage ist, *20 Sekunden* durchzuhalten, der hat es nicht verdient. Für den darf dann gerne ein 1 Minute langer Titel ran, wo 20mal der Refrain wiederholt wird.

Und die anderen dürfen dann ua die von Dir genannten Titel in Ruhe genießen, ohne blöde Kommentare dazwischen. *daumenhoch*
 
@RalphS: Hehe, Danke. Trotzdem hat mein unbekannter Lieblingsminusklicker hier auch mal wieder interaktiv agiert ;-)
Was hier im Ansatz im Artikel nicht mal angedacht ist, daß Endungen in Titeln seit 20 Jahren generell alle in einem Showdown bzw Cliffhanger enden. Auch das eine Folge der Contentindustrie, wie die des Anfangs. Kann man unter Loudness-War bei Wikipedia nachlesen.

Wir kannten noch blenden von 10-30 Sekunden, die langsam leiser wurden. Das würde die Kinder heute zum Wahnsinn treiben. Genauso, wie sie mit Dynamik nicht mehr umgehen können, weil Ihnen die Industrie das, wie den Erdbeerjoghurt so im Supermarktregal serviert, glauben lassen, wie der zu schmecken hat. Richtiger Erdbeerjoghurt schmeckt denen nicht mehr.

Ich könnte hier jetzt hunderte von Radio-Hits aus den 80er und 90er hier auflisten, die nur durch das Radio-Edit in der Promo-Session zum Hit wurden und dann auf dem Longplayer wenigstens noch anders produziert wurden.

Heutzutage, und das finde ich so schade daran, lassen sich geniale Musiker die es gibt und die die Hits schaffen, von der Contentmafia deren Produktionsstil aufdrängen und Massentauglich kaputtproduzieren.

Seit 2000 hätte ich locker 5000 CDs mehr aus dem Konsumerbereich im Schrank als heute, da mir die Musik sehr gefallen hätte, aber Mülltonnensound kaufe und frequentiere ich nicht. Die Umerziehung auf Müllsound per Streaming und Digital-Remaster hat aber für die Masse funktioniert und bringt eben mehr Umsatz als Qualität.
 
Durch den Link von Nothing's Gonna Stop Us Now im Artikel bin ich seit gestern auf einem 80 Trip. Danke an den Autor, hab viele Perlen entdeckt und wieder entdeckt :)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 13:30 Uhr Wireless Earbuds V5.0 Stereo-Minikopfhörer in Ear Kopfhoerer Bluetooth Kopfhörer Sport Kabellose-001Wireless Earbuds V5.0 Stereo-Minikopfhörer in Ear Kopfhoerer Bluetooth Kopfhörer Sport Kabellose-001
Original Amazon-Preis
39,97
Im Preisvergleich ab
39,98
Blitzangebot-Preis
16,98
Ersparnis zu Amazon 58% oder 22,99
Im WinFuture Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles