Netflix will Puffern zum "Relikt" machen und Anti-Piraterie-Waffe sein

Der Mobile World Congress ist in den Augen der Konsumenten eine Messe, auf der vor allem Smartphones vorgestellt werden. Aber es ist natürlich auch eine Branchenveranstaltung für all jene, die Daten aller Art übermitteln. mehr... Netflix, Ceo, Netflix Deutschland, Reed Hastings Bildquelle: Netflix Netflix, Ceo, Netflix Deutschland, Reed Hastings Netflix, Ceo, Netflix Deutschland, Reed Hastings Netflix

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Naja, er wird es vielleicht bisschen verbessern können, aber er wird es definitiv nicht alleine abschaffen können. Dafür müssten dann auch die ISPs mitziehen und endlich überall schnelle und stabile Leitungen anbieten.
 
@mcbag: Grüße an Vodafone/Kabel Deutschland in Berlin.
 
@dpazra: In Saarbrücken ebenso^^
 
@dpazra: Und an die A1 hier in Österreich. 3Mbit down und 0.05Mbit Up sollte ein Verbrechen sein.
 
@NightStorm1000: Je nach dem wie weit du vom Verteiler weg wohnst. in Städten geht auch bis zu 16Mbit über die Kupferleitugen von A1. (In Dörfern müssten sie überall aufrüsten, aber das ist ihnen zu teuer) Mit Glasfaser von UPC sowieso (Auch wenn sie hin und wieder mal ausfallen :/). Bin aber mit der LTE Flat von T-Mobile mehr als zufrieden
 
@NightStorm1000: Da hilft nur umziehen.
 
@mcbag: Eigentlich ist das Problem heute schon kaum mehr vorhanden. Ich nutze Netflix und das spielt binnen einer Sekunde alles in guter Qualität ab, was ich will. Die Sekunde hab ich noch...
 
@FatEric: Nicht jeder hat so ne gute Leitung wie du FatEric und nicht jeder will die Qualität so stark runterschrauben wie es für das gucken ohne Buffern nötig wäre. Manchmal ist auch einfach nur das Routing scheiße, oder es nutzen (z.B. bei Kabel) gerade zu viele Leute die Leitung gleichzeitig zu intensiv.
Die Liste würde sich ewig erweiten lassen.
- Man wohnt zu weit vom Verteilerkasten entfernt
- Der Vertrag hat ein zu niedriges Volumenlimit (siehe LTE)
- Der ISP drosselt
usw.
 
@mcbag: Ja gut, aber ne "scheiß" Leitung kann auch Netflix nicht zu einer guten machen. Es müssen schon ein paar Punkte vorhanden sein, damit Netflix das Puffern abschaffen kann. Im Prinzip kann ich mir nur vorstellen, dass die Daten vorgeladen werden, wie es Amazon ja auch schon macht. Wenn die ersten 10 Sekunden einer Folge schon vorhanden sind, kann die Wiedergabe sofort beginnen.
 
@FatEric: Deswegen hab ich ja auch im Eingangspost geschrieben, dass Netflix das nicht im Alleingang lösen kann, sondern auch die Internet Service Provider (Telekom/Vodafone etc) mitspielen müssen.
 
@mcbag: genau das ist aber der ansatz von netflix, wenn die performance zu gering ist, wird mit geringerer bandbreite ausgeliefert (das ganze ist teil dieser "adaptiven technologien, von denen der artikel da schreibt). dazu verwendet man noch aktuelle codecs wie hevc oder ggfs auch vp9 und sorgt dafuer das die besonders haeufig angefragten titel ueber mehrer cdn server verteilt eine hohe verfuegbarkeit realisieren. eigentlich genau der gleiche weg, wie amazon video das loest - nur ist netflix der erste anbieter der es irgendwie schaffen will ohne vorab zu puffern (bei amazon geschieht das glaub ich schon wenn man das infofenster offen hat, klickt man dann auf film starten, hat er bereits noetige reserven.
 
@laforma: Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es bei Netflix besser funktioniert. Bei meinen Eltern wurde die Leitung teilweise auf unter 1MBit gedrosselt (o2 sei dank) und da hatte Amazon direkt den Dienst verweigert und meldete, dass die Leitung zu lahm ist.
Bei Netflix hatte es funktioniert und das komplett ohne puffern. Die Qualität war am Anfang schlechter, aber konnte sich sogar nach wenigen Sekunden verbessern. Sicher es war dann kein 4K, aber das Bild war nicht schlechter als im TV.
 
@FatEric: Dann hat er das Problem doch schon erfolgreich bekämpft. Aber Endnutzer wie du sieht nur "Der redet von etwas was, bei mir nicht so ist, also redet er Müll." Das das Problem bei dir nicht auftritt, resultiert daraus, dass Netflix soviel in die Infrastruktur inviestiert hat.
 
@mcbag: Gruss an Rheinland Pfalz
 
Es gibt nur eine effektive Waffe gegen Piraterie: verschenken. Wer Inhalte illegal aus dem Netz zieht, ist nicht interessiert dafür zu zahlen. Solange es kostenlos und unabhängig von Diensten geht, wird es auch gemacht. Am besten sind die Leute, die ihre Kriminalität damit begründen, dass man es nur mache, weil es keine passende zeitgemäße Angebote von den Contentherstellern gibt. Frage mich, ob die auch Autos klauen, weil die Verkaufspreise in Zeiten von Car-Sharing und Uber nicht mehr angemesseb sind.
 
@FuzzyLogic: Du hast also eine komplett andere Ansicht als der Netflix CEO in der Hinsicht. Schön, dass wir das nun klären konnten..

Nein im Ernst, Du bist ja durchaus dazu berechtigt Deine eigene Meinung zu haben, aber so sind es eben auch andere Leute. Du pauschalisierst gerade jeden und in Deinem Kommentar schwingt diese passiv aggresive Haltung gegenüber Leuten anderer Meinung mit ("die Besten... Kriminalität...").

Ich kann mit dieser konservativen schwarz/weiß-Sicht nichts anfangen und der Netflix CEO wahrscheinlich auch nicht.
Mit dem direkten Vergleich der Wegnahme von physischem Hab und Gut als Aspekt Deiner Argumentation kann ich ebenfalls nichts anfangen. Zeigt mir eigentlich nur, dass jegliche Diskussion mit Dir darüber sinnlos ist.

Wie heißt es doch so schön:
Das Schöne am Internet ist, dass jeder seine Meinung zu allem loswerden kann. Das Schlimme daran ist, dass es auch jeder tut.
 
@hurt: ich bin durchaus diskussionsfähig. Dann erkläre mir doch mal, wo rechtlich der Unterschied zwischen Diebstahl von materiellen und Immateriellen Gütern ist. Beides ist gleichermaßen Illegal, der Unterschied liegt in der moralischen Hemmschwelle. Denn die Gefahr erwischt zu werden sowie der unmittelbare Schaden des Geschädigten ist viel niedriger als bei einem Autoklau. Messlatte ist aber das Gesetz, beides illegal und fertig. Es spielt auch keine Rolle ob du dem Anbieter unmittelbaren Schaden zugefügt hast oder nicht. Der Anbieter ist Eigentümer des Materials und hat ihn durch eigene Aufwendung geschaffen und hat einzig allein darüber zu entscheiden, wie er den Content zugänglich machen möchte. Man hat schlicht und einfach kein Recht oder Anspruch darauf, dass er das Produkt zu persönlich zusagenden Konditionen anbietet. Dein einziges Recht istin diesem Fall genau wie bei materiellen Gütern auf einen Kauf zu verzichten und zu hoffen dass der Anbieter sein Angebot irgendwann ändert. Dein letzter Satz sagt übrigens mehr über deine Diskussionsfähigkeit, denn damit stellst du deine Meinung als die richtige da.
 
@FuzzyLogic: Den wesentlichen Unterschied nennst Du doch schon selbst: "...der unmittelbare Schaden des Geschädigten ist viel niedriger als bei einem Autoklau", somit führst Du Deinen Vergleich von vorn herein selbst ad absurdum. Das geklaute Auto muss ersetzt werden, illegal erworbener Content nicht. Und ein realer Schaden entsteht dem Contentanbieter auch nur, wenn man die unwahrscheinliche (oder besser: an den Haaren herbeigezogene) Prämisse heranzieht, dass jeder illegal erworbene Content tatsächlich bezahlt worden wäre, wenn es keine kostenlose Alternative gegeben hätte. Da für Dich aber die Messlatte einzig und allein das Gesetz ist, wirst Du wohl weiterhin Falschparken mit Mord gleichstellen und brav auch niemals bei rot über die Ampel gehen - schließlich würde es doch etwas arg pharisäisch anmuten, Verhältnismäßigkeit nur dann gelten zu lassen, wenn es einem selbst zum Vorteil gereicht.
 
@RockNRolla: das Messlatte in einem Rechtsstaat muss das Gesetz sein. Wenn jeder nur nach seinen eigenen Moralvorstellungen handeln würde...ohje. Du wirfst mir absurde Vergleiche vor, vergleichst aber Verkehrsverstöße mit Mord. An keiner Stelle habe ich diese Straftaten auf eine Stufe gestellt, außer dass sie alle durch das Gesetz geregelt sind, aber mit UNTERSCHIEDLICHEM Strafmaß. Natürlich kann niemand vollkommen Gesetzeskonform leben, sowas nennt man überigens Kavaliersdelikt, um bei deinem Beispiel mit den roten Ampeln zu bleiben. Deine genannte Prämisse finde ich übrigens nicht an den Haaren beigezogen. Wieso lädt man sich den Content denn herunter? Genau, weil man ihn haben möchte. Da ist es doch praktisch wenn man es umsonst bekommt! Es mag stimmen, dass sich nicht jeder den Inhalt gekauft hätte, wenn er zahlen müsste. Aber ich glaube wenn man von Anfang an nicht die Option hätte, mit geringem Risiko erwischt zu werden den Inhalt kostenlos zu bekommen, würden sich auch viele für einen Kauf entscheiden, denn anscheinend wollen sie es ja haben. Somit steht auch sehr wohl ein realer Schaden beim Anbieter, der sich nur so einfach nicht quantifizieren lässt.
 
@RockNRolla: fakt ist dass das downloaden von illegalen inhalten verboten ist.

Es ist bzw. Sollte kein kavaliersdelikt mehr sein.
Auch für dich. Kriminell bedeitet weder agresiv noch feindlich aber ein user illegale inhalte aus dem netz zieht ist nun mal kriminell... Fa gibt es auch nicuts zu diskutieren. Ein Verbot ist nunmal verbot und keine richtlinie ;-)
 
@FuzzyLogic: Merkst Du eigentlich nicht, wie Du Dir das Recht genauso zurechtlegst, wie Du es anderen vorwirfst? Einerseits führst Du an, dass das Gesetz der einzige Maßstab sein muss, sonst würde ja alles im Chaos münden. Vergehen bzw. Tatbestände die für Dich persönlich, also subjektiv, als nicht so dramatisch anzusehen sind, legitimierst Du indem Du sie als Kavaliersdelikt abwinkst. Bei rot über die Ampel zu gehen bleibt trotzdem verboten, egal wie Du es drehst und wendest. Die Gleichstellung von Verkehrsverstößen mit Mord ist selbstverständlich ein nicht minder beknackter Vergleich wie der zwischen einem Download einer MP3 oder DVD mit einem Autoklau, genau diesen Irrsinn wollte ich damit ja auch verdeutlichen.
Zum Thema dass bei ausbleibendem illegalem Angebot die Masse den angebotenen Content auch entgeltlich erwerben würde empfehle ich Dir, Dich mit grundlegender BWL, konkret mit Präferenzkurven und Grenznutzen zu befassen. Dann wird auch Dir aufgehen, dass diese Schlussfolgerung etwa 12 Ecken zu kurz gedacht ist. Nur weil etwas nicht mehr kostenlos verfügbar ist, was der Konsument gerne hätte, hat es noch lange nicht den Stellenwert für ihn, dass er dafür Geld in jeder beliebigen Höhe ausgeben würde.
 
@RockNRolla: Ein Kavaliersdelikt ist "eine eigentlich strafbare Handlung, die jedoch von der Gesellschaft als harmlos angesehen wird" und nicht von mir persönlich. Wieso erfindest du eigentlich die ganze Zeit Dinge hinzu? Ich habe habe gar nichts legitimiert.
Mal davon abgesehen, dass das Themen aus der VWL sind, die wie immer sehr theoretisch sind, passen sie auch nicht in diese Diskussion. Denn illigale Angebote bleiben auch mit Streaming erhalten, während z.b. die Grenznutzen-Theorie gar nicht das vorhanden seiner einer kostenlosen, illegalen Alternative berücksicht und zudem sich immer auf ein gleichbleibendes Gut bezieht. Du lädst ja nicht immerwieder den selben Film herunter. Und daher meine Behauptung, dass solange es illegale Quellen gibt, sich nicht viel an der Piraterie ändern wird. Es sei denn Streaming wird kostenlos. Wie gesagt, schau dir die Piraterie-Charts im Bereich Serien an, wieviele Serien davon von Streaming-Anbietern sind.
 
@FuzzyLogic: "Ein Kavaliersdelikt ist "eine eigentlich strafbare Handlung, die jedoch von der Gesellschaft als harmlos angesehen wird" und nicht von mir persönlich." (1) Google mal Strohmann-Argument (2) Eine ziemlich schwammige Aussage und reine Spekulation Deinerseits, wo genau von der Masse (Gesellschaft) hier die Grenze gezogen wird, was noch im Rahmen liegt und straffrei bleiben sollte und was nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Volksumfrage die Mehrheit dafür stimmen würde, dass jeder der mal eine MP3 heruntergeladen hat ins Gefängnis geschmissen werden soll. Du vielleicht schon - werden wir aber nicht überprüfen können und kommen damit wieder zum Strohmann. Davon abgesehen, dass Du damit von Deiner ersten Aussage abweichst, dass etwas was verboten ist gefälligst zu unterlassen ist, weil das das einzige ist, was zählt (Messlatte bzw. Maßstab).
Aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht wird für den Durchschnittsverdiener mit einer gewissen Sicherheit der entgeltliche Medienkonsum nur selten eine hohe Priorität darstellen (Präferenz, indifferenz, Zwei-Güter-Fall). Wenn die fixe Geldmenge x für (1) Miete (2) Nahrung (3) Versicherungen und andere Nebenkosten (4) Auto (5) Kleidung (6) Urlaub (7) Freizeit (inkl. Medienkonsum) nicht ausreicht, was meinst Du, was streicht er zuerst? Die Auflistung ist übrigens recht nah am Warenkorb angelehnt, der zur Ermittlung von Preisindizes und der Inflation genutzt werden.
 
@RockNRolla: ich glaube unsere Diskussion führt zu keinem Ergebis. Aber danke dass du sachlich argumentiert hast, das kann auch nicht jeder hier. Schönen Abend dir :)
 
@FuzzyLogic: Danke, wünsche ich Dir auch! ;)
 
@FuzzyLogic: Ich stelle mit dem letzten Satz meine Meinung nicht als die Richtige dar - viel mehr sollte er zum Ausdruck bringen, dass Deine reine Meinungsäußerung hier wirklich niemanden interessiert, da sie nur sinnloses bashing ist.

Warum sinnlos? Warum Bashing? Wenn man beginnt jegliches Tun nur in legal/illegal-Schubladen zu stecken (wie Du so schön sagst "beides illegal und fertig"), findet man sich ganz schnell in einer Doppelmoral wieder, die niemand freiwillig zugeben würde. Genauso wie RockNRolla schon angemerkt hat, bin ich ebenfalls der Überzeugung, dass niemand völlig ausnahmlos gesetzkonform leben kann/wird. Wollen wir deswegen jetzt 90% der Bevölkerung als kriminell betiteln?

Ich beurteile die Taten von Menschen ehrlich gesagt auch lieber nach moralischen Aspekten als nach streng gesetzlichen (aber auch hier: Die Mischung machts!). Den Patentkrieg, den viele Firmen führen, (vor allem in Hinblick auf die sogenannten "Patenttrolle") ist durchaus legal und gesetzeskonform, trotzdem könnt ich brechen, wenn ich sowas mitbekomme.

Nur weil etwas legal ist, heißt es eben noch lange nicht, dass es richtig ist und vice versa.
Und nein, ich möchte Piraterie hier nicht legalisieren (denn wie ich bereits anfangs sagte, ich beurteile nicht in schwarz/weiß). Vielmehr sollte man eine differenzierte Sicht auf die Dinge im Leben haben und ich finde gerade dadurch ist der Netflix CEO viel näher an der Wahrheit, als Du es jemals mit "beides illegal ganz einfach" sein wirst.
 
@hurt: Also soll ich zukünftig nur noch meine Meinung äußern, wenn sie konform mit der Mehrheit hier ist? Zumal habe ich niemanden verbal angegriffen ("gebasht"). Außerdem geht es mir gar nicht darum, Menschen oder ihre Handlungen persönlich zu bewerten, sondern ich habe nur die gestzliche Perspektive aufgezeigt. Meine Ursprüngliche Aussage war, dass Streaming nicht viel an Piraterie ändern wird, weil die Ursache nicht allein in der Attraktivität des Angebots liegt, sondern im Geiz der Menschen. Auch für Streaming muss man Geld bezahlen, auf Dauer gesehen viele sogar mehr, als sie eigentlich sonst im Jahr für Filme ausgeben würden. Umsonst ist für viele (JA, NICHT ALLE) dann immer noch die bessere Option. Überingens, aus den Top 10 der illegal geladenen Serien von 2016 sind mindestens die Hälfte von Streaming-Diensten. Das einzige was sich ändern wird ist wohl die Ausrede der Piraten, wieso sie downloaden. Oder wie ich ursprünglich sagte ("womit sie ihre Kriminalität begründen"). Aber irgendwie sind dann alle an diesem Wort Kriminalität hängengeblieben, anstatt beim eigentlichen Thema zu bleiben.
 
@FuzzyLogic: Der Vergleich mit materiellen Gütern ist hier sehr unpassend
 
@wertzuiop123: Der gleiche Vergleich wird von der Content-Mafia lustigerweise auch immer wieder genutzt: "You wouldn´t steal a car..."
 
@wertzuiop123: und wieso? S.o
 
@FuzzyLogic: Ich fand dein Beitrag sehr sinnvoll. Wer gegen digitale "Piraterie" vorgehen möchte, muss die Preisschilder entfernen, andernfalls wird es immer Interessen an kostenlose Wege geben. Gerade weil man Digitale Inhalte nicht entwenden kann, ein Diebstahl also nicht statt findet, wird ein Kampf gegen illegale Verbreitung nie gewonnen werden können.
 
@FuzzyLogic:
"Es gibt nur eine effektive Waffe gegen Piraterie: verschenken"

Piraterie wird man nie gänzlich bekämpfen können. Aber durch Einfachheit und einem guten Preisleistungsverhältnis kann gegen Piraterie sehr viel effektiver angekämpft werden. Die Summe dessen muss weniger aufwendig als die der Piraterie selber.
 
@FuzzyLogic: Das was du schreibst ist eine Theorie, jedoch kann ich von mir und bekannten sagen das es genau so ist wie der CEO von netflix gesagt hat. Seit es Netflix und co gibt greife ich nur noch sehr selten zum filesharing o.ä.
 
Ich persönlich erachte Streaming, egal ob von Musik oder Videos, auch für eine effektive Waffee gegen Piraterie. Kenne einige bei denen es "gefruchtet" hat. :)
 
@Icetim: Und das sehe ich anders. Wenn es in Zukunft nötig sein wird, an 2, 3, 4 Stellen monatliche Gebühren zu zahlen, relativiert es die Aussage. Ein 10er Für Netflix, ein 10er für Amazon, ein 10er für Spotify... auch Soundcloud hätte jetzt gern ein 10er. Ich kann mir nicht vorstellen, das eine solche Fragmentierung für ein breites Spektrum wirklich angenommen wird von der Masse.
 
@kkp2321: Muss es auch gar nicht. Spotify deckt doch eigentlich schon alles an Musik ab. Da reicht also nen 10er für Musik. Und Netflix ist monatlich kündbar / pausierbar. Bin ich mit der Serie durch und find nix neues, dann bin ich raus.
Wenn ich dran denke, was ich letztes WE wieder in der Bar hab liegen lassen...
 
@FatEric: Das du in einer Bar warst zeigt, das du noch analoge soziale Kontakte pflegst, das sollte es dir wert gewesen sein :)
 
@kkp2321: Natürlich wars das Wert :) Aber was ich damit sagen möchte, sobald man nach dem Studium arbeiten geht, tun 10 oder 20€ für etwas, das man intensiv nutzt nicht weh. Erst recht nicht, wenn es auch noch Zeit spart.
 
@FatEric: Nur wenn man sich den Trend ansieht, wird es dabei nicht bleiben. Zumal immer mehr Dienste im Netz auf Gebührenfinanzierung umsteigen. Auch Nachrichtenportale. Es wird im einzelnen günstiger und im gesamten Teurer. Darauf werden viele keine Lust haben und sich nach alternativen umsehen.
 
@kkp2321: Da ist was dran. Aber ich finde auch, dass Redakteure es schon auch verdient haben, gut bezahlt zu werden und das am besten unabhängig. Für mich wäre gebührenpflichtig okay, wenn es günstig und einfach ist. Ich will nicht für jede Webseite einen extra account, sondern einen einzigen, der dann überall funktioniert.
 
@FatEric: Gut, auf die Medienlandschaft werde ich jetzt nicht eingehen, das ist ein Thema für sich.
Ich persönlich bedaure, dass das Internet so abartig kommerzialisiert wurde. Warum war es vor 20 Jahren möglich so viele Deinste kostenlos bereit zu stellen, wo Server und Domain noch richtig teuer waren und heute, wo das fast nichts mehr kostet, alle nach Geld schreien. Und ich rede nicht von Lizenzgebühren.
 
@FatEric: Also meine Musik finde ich nicht auf Spotify.
 
@Aerith: Dann ändere deinen Musikgeschmack!

Ansprüche haben manche aber auch... ^^
 
@DON666: Echt mal, geht ja gar nicht das man Zeug mag das vom mainstream nicht abgesegnet ist! (Das - ist nicht von mir)
 
@Aerith: Nee, ich war auch davon ausgegangen, dass du mich richtig verstehst... ;)
 
@Aerith: Vielleicht weil du keine machst? ;)

:D
 
@Comromeoz: Ich bin seit einem Jahr dran Querflöte zu lernen, ich glaube ich "mache" meinen Nachbarn sogar zu viel "Musik". :D
 
@FatEric: Einen iPhone-Prototypen? ;)
 
@kkp2321: Es wird in Zukunft mehr solche "Services" geben, das ist richtig. Damit kann ein Unternehmen einfach mehr Gewinn scheffeln.
Allerdings glaube ich nicht, dass man soviele unterschiedliche Abos benötigt. Wenn man sich jetzt nur mal auf Videos & Musik beschränkt reicht theoretisch Amazon Prime (wenn man nun mal außer Acht lässt das Amazon Prime Music nur 2 Millionen Songs anbietet). Und das für 69 € / Jahr inkl. Primeversand. Lass dann nochmal ein Abo für Videospiele kommen (vielleicht von Steam?) und du bist in Sachen Unterhaltung gut abgedeckt. Das du ein Abo auch nur über einen Monat abschließen kannst, siehe re:1, macht das ganze mMn. gut steuerbar und letztendlich auch erschwinglich.
 
Ich will Kartoffelpuffern nicht "lebwohl" sagen. :-P Spaß beiseite, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist die derzeitige "Netzarchitektur" garnicht in der Lage, das Puffern von Daten (Streams) abzuschaffen. Das gelänge wohl halbwegs mit einem Übermaß an CDN-Servern oder dem massiven Ausbau der "Daten-Überholspuren", sprich dem Zweiklassen-Internet. Man belehre mich gerne, wenn ich falsch liege.
 
@Tjell: Die Backbones der CDN sind schnell, sehr schnell. Und in der Regel auch nicht ausgelastet. Das Problem ist die letzte Meile. Und viele Länder haben auch da schon ganz ordentliche Netze. Deutschland leider nicht. Hier sind sowohl die Funknetze wie auch die Festnetze sehr teuer für sehr schlechte Leistung.
 
Ich habe ja früher auch viel kopiert, auch weil das Geld als Student knapp war. Inzwischen weiß ich schon gar nicht mehr, wann ich zuletzt was kopiert habe, eben weil es legale günstige und bequeme alternativen gibt! Denn auch kopieren erfordert Zeit und bedeutet Aufwand für mich. Dann muss man das Zeug auch noch sortieren und irgendwo auf Platte speichern. Nene da zahle ich lieber einen kleinen Betrag an die Leute, die diesen (für mich) guten Inhalt produzieren, denn das soll auch weiterhin so passieren. Das ist praktisch eine win win win Situation. Ich hab kein Stress und es geht schnell, es ist Legal und die Anbieter werden dafür entlohnt!
 
Puffern zum "Relikt" machen? In Deutschland? niemals!
 
@happy_dogshit: Genau das hab ich auch gedacht.
In Südkorea vielleicht schon.
Aber in Deutschland never ever.
 
@mcbag: bevor puffern ein Relikt wird ist netflix ein Relikt ;p
 
@happy_dogshit: eher MUAHAHA - der kennt die Infrastruktur in D ned ;-)
 
Was spricht gegen Puffern?
 
@Dawn: es nervt^^
 
@mcbag: Nicht wirklich. Habe nur eine 16 MBit Leitung und wäre sehr froh, wenn Amazon wenigstens mal 5-10 Minuten der Serie/des Films vorpuffern würde ...
 
@Dawn: Nee, Puffern an sich ist gut.
Nur wenn es nicht ausreicht und deswegen ruckelt und man deswegen die Wiedergabe unterbrechen muss nervt es. Und das ist der Punkt wo die ISPs wieder ins Spiel kommen.^^
 
Eine effektive Waffe gegen Piraterie kann das nur werden, wenn Content zeitlich dort erscheint und vollständig ist. Was bringen mir Serien, die ab Staffel 2+ zur Verfügung stehen? Wie will man gegen Piraterie ankämpfen, wenn Film Trilogien wie Der Hobbit nur zum Teil auf Netflix sind und nicht alle drei.
 
@Wuusah: Es ist ja nicht das Problem von Netflix, wenn der Hobbit kopiert wird ^^ Netflix produziert ja eigene Inhalte und für die alleine lohnt sich Netflix schon. Und genau bei den Serien ist es ja so, dass die sofort und komplett veröffentlich werden. Mal von alten Verträgen abgesehen. Aber Netflix macht soweit schon alles richtig.
 
@Wuusah: Genau, oder wenn man erst mal gefühlte 10 Jahren muss, bis endlich eine Staffel/Film auf Netflix verfügbar ist.
 
@Wuusah: Das denke ich auch. Gerade in Deutschland ist das Angebot doch sehr stiefmütterlich. Manche Sachen (aktuelle Family Guy, American Dad, New Girl bspw.) kriegt man in Schland gar nicht.
 
@Toerti: insbesondere wenn man es mit dem Netflix Angebot in den USA vergleicht. Leider müssen die Rechte halt jedes Mal pro Land ausgehandelt werden etc.
 
@Wuusah: vollständig. v.a. deutsche + englische sprache inkl beider untertitel auf wunsch :)
 
Netflix ist wie ein Transportunternehmer, der keinerlei Beiträge zur Strassenbenutzung zahlt.
Ein Parasit also.
 
@JürgM: Der Traffic den Netflix verursacht, bekommen sie bei den Providern also umsonst? Na dazu hätte ich ja ganz gerne mal eine Quelle.

Oder hab ich deinen Kommentar falsch verstanden?
 
@JürgM: Schon mal einen Server Betrieben? Glaub ich kaum. Dann dann würdest du wissen das man für die Bandbreiten die Netflix braucht mehr hinlegen muss als du in deinem Ganzen Leben verdienen wirst.
 
Die "Waffe" gegen die Piraterie würde ich im Sinne des letzten Abschnitts eher als eine Art "Friedenspfeife" bezeichnen.
 
Naja... nehmen wir mal diesen Artikel hier über Netflix, nehmen den Artikel von Youtube noch hinzu und vielleicht auch noch Facebook und Google, dann sind wir ganz schnell wieder bei dem ominösen Dauerthema Netzneutralität und Netzauslastung durch einzelne Inhaltsanbieter.
 
Ist doch schön wenn Netflix sich in die richtung bemüht. So passiert bestimmt eher was in Sachen Internetbeschleunigung und volumenlose mobile Flatrates als wenn die armen betroffenen die mit 1 MBit flatrates rummeiern müssen, immer wieder verzweifelte Mails an ihre Provider schicken. Von Konzern zu Konzern wird man sich da bestimmt schnell einig.
Und die Piraterie mit sinnvollen Streamingangeboten zu bekämpfen ist ja bereits heute schon sehr erfolgreich. Alle die ich kenne, die früher leidenschaftlich kopiert haben, sitzen mitlerweile auf dem Sofa und wählen bequem die Netflixsendung aus, die sie in dem Moment sehen wollen. Keiner hat mehr Bock sich durch defekte Links und verseuchte Warez-Seiten zu wühlen und sich dauernd dem Risiko auszusetzen sich Viren einzufangen oder sogar rechtlich belangt zu werden.
Denn zehner für Spotify und den für Netflix zahle ich lieber als die Rundfunkgebühr, schon deswegen weil ich es freiwillig zahle. Öffentlichen Rundfunk benutze ich nie und zahl dafür fast soviel wie für meine Streaming-Abos zusammen.
 
Die netflix Filme sind bei mir nach 5 Sekunden puffern da, dank 60 mbit Anbindung. Kann mich nicht beschweren.
 
@zivilist: Schön. Bei uns gibts immer noch Dörfer und Ortschaften die über die 3Mbit nicht hinaus kommen. Dort ist nicht mal 3G verfügbar. Klar das dort Buffern bald Geschichte sein wird!
 
@NightStorm1000: ich wohne auch auf dem Land. Hier nur auch selten LTE drin, aber wenigstens flottes Internet über Unitymedia.
 
DVB hilft gegen Puffern. :-p
 
Die Abhängigkeit von Onlinediensten hat aber auch negative Seiten: Fällt die Internetverbindung aus, ist es vorbei mit Netflix gucken, onlinespielen und IP-Telefonie. Habe erst gestern gerade so etwas erlebt: wegen eines Schaltfehlers beim Umklemmen in einen Kabelverzweiger hatte ich von gestern Nachmittag bis heute Morgen kein Internet. Gut war, dass ich gestern Abend den Service von 1&1 angerufen hatte, sonst wäre das wohl unbemerkt geblieben und ich hätte mich dann ärgern müssen. So bequem die Onlinedienste auch sind, vollständig abhängig machen sollte man sich davon nicht.
 
@Norbertwilde: Wir sind auch abhängig von Stromanbietern. Wenn sich dort ein Schaltfehler beim Umklemmen eines Kabelverzeigers einschleicht, kannst du nicht mal Büglen. Trotzdem verzichtest du nicht auf Geräte welche Strom benötigen.
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