Chrome soll Tabs im Hintergrund zukünftig hungern lassen

Google will den Ressourcen-Verbrauch seines Browsers Chrome demnächst durch eine neue Funktionalität reduzieren, mit der Webseiten im Hintergrund nur noch auf eine begrenzte Prozessorleistung zugreifen dürfen. Entwickler von Web-Anwendungen haben ... mehr... Browser, Logo, Chrome Bildquelle: Google Browser, Logo, Chrome Browser, Logo, Chrome Google

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Eine sehr gute Sache für Leute, die 50+ Tabs offen haben für den "schnellen Zugriff". Für mich persönlich in 95% der Zeit nicht so relevant, da ich selten mehr als 2-3 Tabs offen habe. Ich bin da klassisch und nutze Lesezeichen.
 
@Wuusah: Ich hoffe die Seiten werden dann nicht extra neu geladen wenn man sie dann aufruft, so wie es bei Browsern von Smartphones nach gewisser Zeit der Fall ist. Das hat vermutlich eine andere Ursache, aber es nervt mich extrem wenn die Seite nochmal neu laden muss und nicht bereits aufgebaut ist, wenn ich den Tab in den Vordergrund hole.
 
Die sollten sich eher mal um den RAM Verbrauch kümmern, der ist ja erschreckend. Ich nutze zwar Great Suspender aber ist nun mal wieder eine Erweiterung, die auch wieder Ressourcen schluckt.
 
@KingGozza: 16 GB Ram kosten 70 Euro. Solltest vielleicht mal den PC-Markt deiner Wahl aufsuchen.
 
@SunnyMarx: Hab hier einen alten Laptop, eine Acer Aspire 7740G (Version mit i7). Hat 4 GB RAM und leider habe ich vor kurzem keinen Anbieter mehr für RAM Riegel gefunden, zumal ich ihn eh nur auf 8GB hoch bekomme... wird wohl zeit, für einen neuen Rechner, wenn Chromium Based Browser schon 3ß% des RAM fressen :D
 
@SunnyMarx: Achso, weil die Entwickler sich nicht um die RAM-Nutzung scheren und dieser so "billig" ist, muss also der Anwender für die Behebung von Problemen sorgen?
 
@Mithena: Oder einfach keine 50 Tabs und mehr öffnen, bzw. sich nicht dazu verleiten lassen. ;o)
 
@KingGozza: Danke übrigens für den Tipp mit dem "Great Suspender". Nette Erweiterung, wenn man viele Tabs offen hat und man noch einen älteren Laptop hat, bei dem sich eine RAM-Erweiterung (von 4 GB auf 8 GB) preislich nicht mehr lohnt. Oder kennt jemand ein günstiges Angebot für 2x4GB für Laptops (Modulart: SO-DIMM, Speicherart: DDR2). DD3 unterstützt das Mainboard nicht.
 
@Sp!der: Schaut schlecht aus
http://geizhals.de/?cat=ramddr3&xf=253_8192~5828_DDR2~5831_SO-DIMM

Am ehesten ebay
 
@wertzuiop123: Danke, bei eBay hatte ich auch schon geschaut, aber mehr als 50-60€ würde ich da nicht ausgegeben bei dem alten Laptop (für Office-Tätigkeiten aber noch vollkommen ausreichend). Das Geld wird dann irgendwann in einen neuen gesteckt :)
 
@KingGozza: ich versteh euch nicht... hab grad ca 60 tabs offen - speicherverbrauch ca 2/3 GB (Win 10) . wenn man nur 1GB RAM hat vielleicht ein manko - Win 10 hat jetzt sogar einen internen Ram-Kompressor, sodass ein solch vollgepacktes Chrome ohne Probleme minimiert werden kann um z.b. zu photoshoppen. Also wer hat denn heute auf einem gängigem Rechner weniger als 2GB RAM?
 
Obs vielleicht etwas daneben ist, bei einem Positivbeispiel auf den eigenen Dienst zu verweisen? Google sagt, der Google Browser macht bei Google Mail keine Probleme... naaaa dannnnn.
Es ist schön zu sehen das Google das Thema im Auge behält. Aber ich glaube, das auch Webseitenbetreiber in der Verantwortung stehen, Seiten mit so wenig ausführenden Code wie möglich auszustatten.
Alleine Winfuture ist um die 2MB groß. 1,25MB davon sind ausgeführte Scripte, die nur danach schreien blockiert zu werden.
 
Tolle Sache. Für sowas gab es vor langer Zeit mal Firefox-Addons, welche aber dank einiger "Verbesserungen" an Firefox leider unbrauchbar gemacht wurden. Ich werde nie verstehen warum auf dieses Thema bisher so wenig Augenmerk gelegt wurde.
 
@Johnny Cache: Gibt es doch noch? Ich verwende BarTab Heavy und alle Tabs die ich länger nicht angeklickt habe werden nach einer Stunde lahm gelegt.
 
@Paradise: Ja, gibt es schon noch, aber funzt leider nicht mehr richtig. Es gab zudem noch ein anderes Addon mit dem Tabs in Hintergrund keine Scripte mehr ausgeführt haben, was inzwischen ebenfalls nicht mehr funktioniert.
Mit denen konnte man bedenkenlos tonnenweise Tabs offen haben ohne daß man sich Sorgen um Performance machen mußte, seit den ganzen "Verbesserungen" ist das vorbei.
 
Chrome ist ja scheinbar nicht gleich Chrome
Denn ich habe da gerade eine Enterprise-Version des Chromes entdeckt, kann da im
Moment noch keine sichtbaren Unterschiede sehen. Subjektiv gefühlt ist der Zugriff auf
die Google-Dienste (GDRIVE, DOCS, Scripts etc) einen winzigen Tick schneller...kann
ich mir aber auch nur einbilden

https://enterprise.google.com/chrome/chrome-browser/
 
@Selawi: Wenn ich das richtig sehe, ist der Browser unverändert, es wird nur anstatt mit einem eigenen Installer als MSI-Paket angeboten, womit er sich in professionellen Infrastrukturen um einiges leichter auf vielen Geräten ausrollen lässt.
 
Gibts das nicht schon? War mir jedenfalls so.
 
Bei mir ist das "Feature" unter Windows 10 schon aktiv, unter Linux Mint noch nicht.
Ist halt blöd, dass z.B. der Posteingang von GMail auch neu laden muss, wenn er nur im Hintergrund läuft. Und ja: auf meiner Mühle dauert das ein wenig.
 
Wenn man das abschalten kann, habe ich nichts dagegen. Habe keine Lust jedes Mal die Tabs neu laden zu lassen. Und was ist mit Tabs, die im Hintergrund arbeiten z.B. wenn man einen Upload macht oder eine Benachrichtigung von einer Seite erwartet, dürfen die das dann nicht mehr?
 
Ich sehe das eher skeptisch.
Ja, es ist schön den Ressourcenverbrauch zu senken. Allerdings ist es seit Chrome 55 schon so, daß sobald ein Tab zuviel RAM verbraucht, dieser quasi pausiert wird. Was den netten Nebeneffekt hat, daß wenn dort ein Video vorgeladen wurde, dieses dann jedesmal erneut geladen werden darf.

Das hat irgendwann so sehr genervt, daß ich das Feature abgestellt habe. Hier muss dem Anwender unbedingt die volle Kontrolle gegeben werden. Am besten mit möglichst einfach zugänglichen Ausnahmeregelungen für Domains, einfach einstellbar. Ansonsten hat man im Endeffekt geringeren RAM verbrauch, auf dauer aber doppelt soviel Frust.
 
Der Nutzer ruft bewusst eine Webseite auf. Soweit so gut, er hat diesen Aufruf immerhin bewusst gestartet. Dass nun die Webseite die Möglichkeit hat, ohne Bestätigung des Nutzers, Inhalte von anderen Webseiten nachzuladen sollte in Frage gestellt werden.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Videos über den Chrome-Browser