Adobe: Security-Patch installiert ungefragt auch Browser-Plugin

Der Software-Konzern Adobe hat gestern nicht nur einfach ein Security-Update für seinen Acrobat Reader veröffentlicht. Mit der Installation der Aktualisierung hat man den Nutzern gleich auch noch ein Browser-Plugin untergeschoben, das standardmäßig Daten ... mehr... Logo, Adobe, Pdf, Acrobat, Acrobat Reader DC, Adobe PDF Reader Bildquelle: Adobe Logo, Adobe, Pdf, Acrobat, Acrobat Reader DC, Adobe PDF Reader Logo, Adobe, Pdf, Acrobat, Acrobat Reader DC, Adobe PDF Reader Adobe

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Wo liegt bitte das Problem? Dasselbe macht doch MS mit beinahe jedem Win 10 Update/Upgrade.
 
@bloodhound: Und das soll heissen? Jeder darf den gleichen misst machen?
 
@Menschenhasser: Natürlich nicht. Finde das Verhalten auch Furchtbar. Nur sollten die "Redakteure" bei MS Artikeln auch so kritisch sein.
 
@bloodhound: Ok :) http://winfuture.de/newssuche.html?q=windows+10+Probleme
 
@Menschenhasser: Das heißt nur, das "dich" auch andere Software-Hersteller auf ihren Grillrost werfen wollen. Nicht zappeln, nicht zucken, schön abwarten bis du so abgekocht bzw. durchgebraten bist, wie die das brauchen.
Denn was MS darf / durchkriegt..tja..wieso sollten denn nur die mit sowas durchkommen / alleine was davon haben, WIE sie vorgehen derweil ?
Wie man sieht wollen da auch andere das Tortenmesser ansetzen und sich ne Scheibe abschneiden.
Lassen bzw. gefallen lassen muss man sichs sicher nicht, aber ne News drüber, das sowas stattfindet bzw. das aufzeigen einer solchen Entwicklung, das hat schon Sinn..
 
@DerTigga: Meiner Meinung nach sollte man Adobes Server 1 Jahr lang mit ddos ausser gefecht setzen damit die nie wieder auf solchen Ideen kommen. Wenn man will dann können sich die Menschen gegen solchem unfug mächtig wehren. Das Firmen sich nur im entferntestens so gegen uns stellen dürfen bracuht die Gegenseite mächtige Werkzeuge um sich zu wehren.
 
@bloodhound: Und? Nur weil man den einen seine Daten gibt, heißt das doch noch lange nicht, dass man den anderen oder allen auch seine Daten geben will. MS vertraue ich voll, Adobe eben nicht. So einfach ist das.
 
Wer Chrome im Netzwerk verteilt, setzt per GPO das Plugin mit der ID "efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj" auf die Blacklist. Dann ist Ruhe.
 
@der_ingo: Wer Chrome im Netzwerk verteilt, sollte lieber * blacklisten, ne ID White Liste fahren ;-)
 
@StarCraft: wäre auch eine Möglichkeit. Bisher gabs hier noch keine ernsthaften Probleme mit Chrome Erweiterungen. Ich grüble mal drüber.
 
"Informationen über installierte Adobe-Anwendungen" ... die wollen wohl sehen wie viele Photoshop Versionen installiert sind und wie viele verkauft wurden ...
 
@Lofi007: Photoshop kann man nicht mehr kaufen! Schon eine geraume Zeit nicht mehr ;-) Adobe hat jetzt dieses grottige Abo-Modell!
 
@House-MD: Ich nutze das Abo seit es das gibt und finde es Klasse. PS und LR für ~12 im Monat inkl. der mobilen Produkte für Android (iOS weiß ich nicht).
 
@starbase64: Ich ebenfalls. Und für den Preis einer Photoshop Version kann ich das Abo einige Jahre lang nutzen. Und wenn ich unbedingt und zwangsläufig eine alte Version benötige, greife ich auf meine (originalen) 7er, CS2, CS3 und CS5 zurück.
 
@starbase64: Ja, und wenn man diese Software auf einem nur selten oder, wie in meinem Fall, aus Datensicherheitsgründen gar nicht am Internet benutzten PC benötigt, ist sie irgendwann plötzlich nicht mehr aktiviert oder lässt sich erst gar nicht installieren, weil sie keinen Kontakt zu den Lizensierungsservern bekommt. Ganz toll.

Den ersten Bekannten der auf einem Bergsteigerurlaub an Schlechtwettertagen seine Photos nicht im Biwak bearbeiten konnte, weil er vergessen hatte dem Notebook zu Hause noch mal das Internet zu zeigen und Photoshop daher nicht mehr aktiviert war, hatte ich schon in der Bekanntschaft. Der hatte damals fast die ganze Adobe Creative Suite gebucht und hat damit über 50EUR pro Monat gezahlt, konnte die Wochen die er verreist war aber nicht mit der Software arbeiten, da sie sich auf seinem Subnotebook deaktiviert hatte. Das war für ihn mehr als ärgerlich und heute benutzt er GIMP und Co. statt dem Adobe-Unsinn und geht für die über 50EUR pro Monat lieber einmal im Monat nett Essen.

Mietsoftware mit Online-Zwang braucht echt kein Mensch. Rechner auf denen private Daten wie Photos oder Videos gespeichert oder bearbeitet werden sehen bei mir aus Datenschutzgründen nie in ihrem Leben auch nur für eine Sekunde das Internet (In meinem privaten Photostudio mache ich teilweise Aktaufnahmen von Freunden und Bekannten und ich habe keine Lust irgendwem mal erklären zu müssen, wie ein solches Photo von ihm ins Internet gelangt ist. Daher kommen Photos und private Dokumente bei mir niemals auf einen Rechner der Verbindung zum Internet hat.). Darauf wäre ein Betrieb von Photoshop daher schon gar nicht möglich, da ich es ohne Internet nicht aktiviert bekäme. Insofern hat sich Adobe, von denen ich immer noch einige gekaufte ältere, auch auf Offline-Rechnern installierbare Lizenzen habe, in den letzten 10 Jahren bei mir komplett wegrationalisiert und ist durch Open-Source-Software ersetzt worden, so dass ich auch meine teuren, alten Adobe-Lizenzen nicht mehr, oder bestenfalls noch für alte InDesign-Dokumente, die damit mal erstellt wurden, oder Ähnliches brauche.

Fazit: Mietsoftware gibt es bei mir nicht. Niemals. Wenn ich ein Notebook zwei Jahre in die Ecke schmeiße und es danach plötzlich für eine Reise dringend wieder brauche, muss alle Software darauf immer noch laufen. Ich habe keine Lust darauf, dass die Hälfte der Software nicht mehr funktioniert, weil es Mietsoftware ist. Ich habe über 30 PCs. Wenn ich mit einigen Mietsoftwarepaketen auf allen jederzeit störungsfrei arbeiten wollte, könnte ich jemanden einstellen um nachzuhalten welche Software wann auf welchem Gerät reaktiviert werden muss und diese dann immer rechtzeitig zu aktivieren, nur damit ich selbst überhaupt noch Zeit habe mit der Software zu arbeiten. Das geht mal gar nicht. Ich zahle doch nicht viel Geld für eine Software, damit mich dann der Hersteller mit seiner Lizensierungs-/DRM-Spinnerei zum unbezahlten DRM-Lakaien seiner Software degradiert, mich so vom Arbeiten abhält und mir so teure Arbeitszeit stiehlt.
 
Na ja...ich hatte zwar schon früher den Sumatra PDF-Viewer, bin dann mit Win10
wieder auf Adobe zurück...Das mit der Browser Erweiterung in Chrome habe ich
aber schon vor dieser Meldung bemerkt.....

Ergebnis:
Adobe ganz deinstalliert...und wieder eine portable Version von Sumatra PDF
auf die Patte....und gut ist.
 
@Selawi: ich nutze schon ewig den Evince, das ist eigentlich der PDF-Betrachter von GNOME für Linux. Den gibt's auch als Windows-Build.
 
Damit fällt das Plugin in die Kategorie Malware/Spyware ^^
 
"Laut den Informationen in den Plugin-Einstellungen würden aber ausschließlich Informationen ohne Bezug zum Nutzer übertragen." --- Das ist Blödsinn. Natürlich sind das personenbezogene Daten. Vielleicht sollte sich mal jemand mit Datenschutz beschäftigen!!!
"Im Konkreten übermittelt das Chrome-Addon die Browser-Version, Informationen über installierte Adobe-Anwendungen und über die Nutzung des Plugins an den Hersteller." --- Beim Übertragen wird natürlich die IP mit übertragen, womit Adobe weiß WO sich der Nutzer befindet (Tracking), dass der Nutzer ONLINE ist (Aktivitäts-Protokollierung), WELCHE Adobe-Produkte er installiert hat (Lizenz-Überwachung), WAS an Dokumenten er anschaut (Verhaltens-Protokollierung).
--- Das reicht für ziemlich genaue Psychogramme der Nutzer, die ausreichen dürften für sehr genaue Bestimmung der einzelnen Person. Die meisten Menschen verstehen einfach nicht, dass Metadaten viel, viel aussagekräftiger sind als die langweiligen Daten, die sie bei Facebook und Co hochladen.
 
ungefragt? bei mir kam ein pop-up mit zulassen/entfernen.
 
@lazsniper2: Bei mir auch, habs abgelehnt, weil ich es nicht brauche bzw. keinen Mehrwert bietet im Vergleich zu Website als PDF drucken.
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