Renault stellt Zoe ein: Produktions-Aus für einst meistverkauftes E-Auto

Renault-Chef Fabrice Cambolive bestätigt, dass der Renault Zoe keinen direkten Nachfolger bekommen wird. Der Konzern wird das Modell einstellen. Damit endet eine Ära, in der der kleine E-Flitzer zeitweise das meistverkaufte Elektroauto in Europa war. mehr... Elektroautos, Renault, renault zoe, Zoe Elektroautos, Renault, renault zoe, Zoe Renault

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Alle so Yeah - E-Autos werden noch teurer...
 
Lieber noch mehr teuere, riesige und schwere Elektro SUVs.
 
@henric: Gestern hieß es das Tesla Model Y sei im November 22 das meistverkaufte Auto in Europa gewesen.
Anscheind haben die Menschen Kohle bis zum Abwinken.
 
@Tomelino: 83600 Model Y wurden in Europa verkauft (laut teslamag.de). Das meistverkaufte Auto mag stimmen, aber so viel ist es nicht wenn man überlegt, dass es 8,3 Mio Neuzulassungen gab 2022. Allein VW hat 900000 Neuzulassungen gehabt.
 
@Tomelino: Oder die Menschen haben nicht mehr die Kohle und kaufen überhaupt keine Neuwagen mehr.

Und dazu kommt, die Förderung für E-Autos wird nächstes Jahr eingestellt, damit versuchen natürlich alle ihre Zulassung auf dieses Jahr zu bringen.
 
@floerido: die förderung sinkt nur
 
@henric: Renault wird einen Elektro R4 und R5 bringen.
 
Autofahren wird in Zukunft nur noch etwas für die Gutbetuchten sein, Autobesitz nur etwas für die Reichen.
 
@der_ingo: für den Planeten wäre es besser, aber ich glaube nicht, dass es so kommen wird.
 
@Arnitun: sicherlich wäre es nicht schlecht. hab mir im berchtesgardener land schon vorsichtshalber ne koppel gekauft, werde dann immer in die arbeit reiten um den gutbetuchten das fahren zu ermöglichen .... ;-)
 
@der_ingo: Nein, TaaS ist die Lösung, nur würde ich diesen Dienst in einem Land, mit einer solch abartigen Fokus auf "Auto", ähnlich Guns und USA, wie Deutschland nicht so schnell erwarten.

Waymo, Cruise machens vor... zahl per gefahrenem KM.
 
@Winter[Raven]: Carsharing ist jetzt in Deutschland auch seit Jahren verfügbar. Wird aber halt auch weiter deutlich teurer werden, wenn die dafür bisher oft genutzten günstigen Fahrzeuge wegfallen.
Der hiesige Carsharing-Dienst setzt größtenteils auf Ford Fiesta oder bei E halt auf Renault Zoe. Die werden kaum ihre Preise senken, wenn sie ihn Zukunft fette SUVs anbieten müssen, weil beide Fahrzeuge nicht mehr gebaut werden.
 
@der_ingo: ich spreche nicht von Carsharing.... TaaS... autonome Fahrzeuge wie Pods.
 
@Winter[Raven]: Ist halt doof, wenn man ein Akronym einwirft und es nicht erklärt, sichter gut für das Ego.
 
@DerTürke: Mein Gott, das Jahr ist 2023 .... Google ist Neuland? *facepalm*

Null Bock auch mal was neues zu Lernen, wa?
 
@Winter[Raven]: okay, damit wird dann das jeweilige Fahrzeug noch teuer. Das verteuert dann auch die Nutzungskosten. Egal ob das Fahrzeug nun autonom fährt oder nicht. Du bestätigst damit also meine Befürchtung eher.
 
@der_ingo: Aktuell würde bei Cruise eine 1,3 Meilen lange Fahrt etwa 0,90$ * pro Meile und 0,40 $ pro Minute kosten.

Als Enduser, hast du keine KFZ Steuer, Haftpflicht, keine Anschaffungskosten, keinen Wertverlust und auch nicht die Rostlaube die 94% der Zeit vor deinem Fenster steht.

Jetzt die Fun Frage, was ist Ökonomisch sinnvoll?

* bei Waymo sind es glaub ich 1.20$.
 
@Winter[Raven]: weder Waymo noch Cruise funktionieren und ob sie es jemals werden, ist aktuell eher unklar. Was bringt mir ein autonomes Fahrzeug, was aktuell im Testbetrieb in einigen Ecken einer US-Großstadt fahren kann?
Waymo und Cruise machen aktuell gar nichts vor.

https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-es-ist-sinnlos-grosse-milliardenbetraege-fuer-das-autonome-fahren-aus-dem-fenster-zu-werfen/28888806.html
 
@der_ingo: Wart, Fahren keine LEV4 Fahrzeuge durch SF? Phoenix? Warum stellt Waymo nur Anträge auf Freigabe von Los Angeles an die Verkehrsbehörden? Cruise will Zulassung des Origin. Wenns so ist, wie können 100 von den Dingern gleichzeitig im Einsatz sein. Nein, muss ein Fehler in der Matrix sein.

Wenn ich mir den Link anschaue, ist es eine unglaublich unqualifizierte Meinung eines Typen. Wo sind die Quellen auf die er ich beruft? Von welchen Fehlschlägen spricht er?

>>>> Bei der General-Motors-Tochter Cruise läuft es nicht viel besser. Das Unternehmen braucht weiterhin Sicherheitsfahrer. <<<<

Also sind Aufnahmen aus den Fahrerlosenkisten Fake?

Irgendwie klingt der ganze Text wie eine Schönrederei für die alten OEM's, die aber auch wirklich nichts auf die Ketten bekommen.

In den nächsten Wochen wird die Cali.Verkehrsbehörde wieder den disengagement report für 2022 veröffentlichen, mal gucken wo die OEM's da landen.
 
@der_ingo: im weltweiten Durchschnitt gehörst du übrigens schon zu den Gutbetuchten, wenn du Zugang zu Strom, Wasser, Sanitär und regelmäßigen Mahlzeiten hast.
 
@FuzzyLogic: und das hat jetzt was mit Autoverkehr in Europa zu tun?
 
Keine Angst, die Chinesen werden in die E-Kleinwagen-Lücke für wenig Geld gerne reingrätschen. Und mit diesem Geld wird dann in Entwicklung im Luxus-Segment investiert. Wurde ja in vielen anderen Bereichen auch so gemacht. E-Autos ind m.E. gerade als Kleinwagen besonders interessant, allerdings nur, wenn sie unter 15000€ kosten und mindestens die Leistung eines eUP bieten.
 
@Fleischmann: Das derzeit günstigste "richtige" E-Auto in Europa ist der Nikrob FreZe EV, für 13.000€. Als richtiges E-Auto bezeichne, ich hier Autos die förderfähig sind.
Dann kommt, glaube ich Elaris mit dem Pio (18.500€) und Dyo (20.924€).
Alle drei sind umgelabelte China-Autos von europäischen Importeuren.
 
@Fleischmann: warum sollen deiner Meinung nach e-Autos gerade im Kleinwagensegment interessant sein?
 
@FuzzyLogic: Weil Verbrenner hier aufgrund der hohen Anforderungen an die Abgasreinigung nicht mehr wirtschaftlich zu produzieren sind und Kleinwagen eh häufig für kürzere Strecken herhalten bzw als Zweitwagen für ebendiese vorhanden sind. Und da dann auch keine Akkus für 400+ km verbaut sein müssen, sondern dort auch ein 200km Akku in vielen Fällen reichen würde.
 
@LoD14: durchaus stichhaltige Argumente, die sich aktuell aber in der Realität noch nicht so wiederspiegeln. Ich fahre aktuell einen Fiat 500e, der kostet im Einstieg fast das doppelte wie der normale 500er. Ja, der Vergleich hinkt etwas, da andere Plattform etc. Aber auch z.B. der Corsa e kann nur durch dei Förderung preislich mit dem Verbrenner mithalten. Da sich E-Auto und Verbrenner von den Betriebskosten mittlerweile nicht mehr groß unterscheiden, kann man aktuell nicht wirklich behaupten dass es attraktiver ist ein Elektromodell zu nehmen. Für einige ist die Reichweite auch bei Kleinwagen durchaus ein Argument. Meinte Mutter hat zeitlebens immer einen VW Polo gefahren und jetzt stand ein Neukauf an. Ich wollte ihr ein E-Auto wie den Fiat 500e schmackhaft machen, da er größentechnisch völlig ausreicht für sie. Aufgrund der geringen Reichweite von ca. 200 kw hat sie sich dann dagegen entschieden, nur weil sie 2-3 Mal im Jahr längere Strecken in den Urlaub fährt oder mal eine Freundin besucht die 130 km entfernt wohnt. Kann man jetzt drüber streiten ob das rational ist, aber in ihrem Fall hat es halt dazu geführt dass es wieder ein (gebrauchter) Polo geworden ist.
 
@FuzzyLogic: Es geht eher um die Entwicklungskosten für den Hersteller. Euro 6 oder 7 Kleinwagen zu entwickeln und herzustellen ist quasi nicht wirtschaftlich möglich. (Und technisch auch kurz vor unmöglich) Dann müsste der Verkaufspreis so hoch sein, dass man auch direkt ein eAuto kaufen kann.

Die Fiat 500e zu kaufen ist eh ne blöde Idee. Wertverlust und Akkurisiko. Beim Leasing liegen die nicht so weit auseinander, da liegt der 500e so roundabout 20-25% über dem normalen 500. Das sollte vertretbar sein.

Deine Mutter ist so ein Paradebeispiel, warum das nicht so wirklich klappt in D. Es wäre wohl billiger, ein eAuto zu besitzen, als weiterhin einen Benziner. Das was man an Steuer und Kraftstoff mit dem e-Auto spart, würde die 2-3 Mal im Jahr einen Mietwagen gegenrechnen.

Aber sagte ich ja. "In vielen Fällen reichen würde". Was reicht, entscheidet aber jeder individuell und rein intuitiv/emotional und nicht mit einer gescheiten Rechnung. Kenn ich ja von mir. Mein Youngtimer ist alles, außer Wirtschaftlich. Von den jährlichen Steuer, Wartungs- und Reparaturkosten könnte ich locker einen Fiat 500e finanzieren und wäre noch im Plus. Und komfortabler und besser motorisiert unterwegs. Trotzdem kommt mit so ne Mumpelsbüchse nicht vors Haus.
 
@LoD14: so krass wird der Kostensprung bei Euro 7 nicht sein, laut Einschätzung des ADACs bei PKW nur ca. 150€. Es ist mittlerweile auch nicht mehr günstiger ein E-Auto zu fahren. Strompreise werden perspektivisch erstmal teurer bleiben, während Spritpreise sich allmählich wieder normalisieren. Es gibt gute Gründe sich für ein e-Auto zu entscheiden, aber Geldsparen ist keiner davon.
 
Ich bin ein begeisterter Zoe-Fahrer und kann Renault versichern, dass ich auf keines der genannten Ersatzmodelle umsteigen werde. So wie es aussieht, treiben sie mich mit dieser Entscheidung im Laufe der nächsten Jahre den Chinesen in die Hände.
 
@wewewifu: Was spricht gegen den R5 Concept?
 
@floerido:
Der neue R5 könnte eine gute Alternative sein.
Muss man sehen, wenn der 2024 auf dem Markt kommt.
Da kommt es auch drauf an, wie gut man darin sitzt.
Preislich soll der sogar attraktiver sein als der ZOE und auch mehr Reichweite haben.
Renault muss da preislich auch was tun, denn wenn Tesla mit dem kleineren Modell für guten Preis auf den Markt kommt, ...
 
@flocke74: "wenn Tesla" mit einem guten Preis kommt. Man weiß von dem neuen Model noch nichts. Ich würde erwarten ein Model unter 3 wäre Kompaktklasse. Tesla ist noch immer eine US-Firma, wo das ein Kleinwagen wäre. Und dann muss das Produkt auch zügig nach der Vorstellung kommen, was Tesla z.B. beim Semi und Cybertruck nicht hinbekommen hat.
 
@wewewifu:
Auch ich bin begeisterter ZOE Fahrer. Habe grade das neue Modell 2022 bekommen, da Leasing.
Was in 5 Jahren dann ist, muss man abwarten.
Das ist echt ohne Sinn und Verstand, das Renault keinen neuen ZOE mehr bringt.
Grade wo das Auto so beliebt ist.
 
@flocke74: Der neue ZOE heißt dann einfach Clio E-tech oder R5 E-tech, weil auch der Twingo ausläuft. Somit ist es sinnvoll den Nachfolger zwischen Twingo und Zoe zu positionieren.
 
Ein Hersteller der heimlich irgendwelche Sicherheitskritischen Dinge wie Kopfairbag wegrüstet und aus den damals 5 Sternen im Crashtest mit 0 Sternen rausläuft wäre für mich sowieso ein no-go. Es ist mir ein Rätsel wie sowas medial so unter dem Radar blieb. Man stelle sich vor das wäre Mercedes oder noch mehr der Hassmarke Tesla passiert. Was hätte das einen Shitstorm gegeben.
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