Entlassungen bei Tesla und schuld sind wohl Elon Musk und Twitter

Tesla ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, das hat man natürlich der immer größeren Popularität von Elektroautos zu verdanken. Doch zuletzt läuft der Motor nicht mehr rund und das hat aktuell nicht nur einen Einstellungsstopp, sondern auch ... mehr... DesignPickle, tesla, Tesla Motors, Fabrik, Gigafactory, Grünheide, Nevada, Gigafactory 4, Giga Berlin, Tesla Fabrik, Freienbrink, Tesla Brandenburg tesla, Tesla Motors, Fabrik, Gigafactory, Grünheide, Nevada, Gigafactory 4, Giga Berlin, Tesla Fabrik, Freienbrink, Tesla Brandenburg

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Den Zusammenhang zwischen "die Aktie fällt" und "lasst uns reflexartig Mitarbeiter entlassen" habe ich noch nie wirklich verstanden. Man wird in den seltensten Fällen wirtschaftlicher und konkurrenzfähiger, wenn man pauschal 10% der Belegschaft rausschmeißt. Es sei denn man baut darauf, dass alle anderen ohne murren mehr Arbeiten...
 
@Mitsch79: Der Zusammenhang ist der, dass sowas als "günstige" Gelegenheit gesehen wird, einen plausiblen Grund für Entlassungen präsentieren zu können. Einen sehr großen Anteil des Kurssturz bei Tesla hat ja Elon Musk wirklich selber zu verantworten. Er hat im großen Stil Aktien verkauft. Und warum? Vermutlich wirklich wegen Twitter.
 
Ich arbeite bei einem Unternehmen, welches sich mit Elektromobilität beschäft. Entsprechend viele Mitarbeiter fahren Elektroautos, mit einem großen Anteil Tesla. Seit Musk Twitter übernommen hat, hört man von vielen Leuten dass sie sich kein Tesla mehr kaufen würden. Das ist natürlich nicht repräsentativ für den Gesamtmarkt, aber ich kann mir vorstellen, dass der Ruf der Marke Tesla gelitten hat. Man darf auch nicht vergessen, dass Musk außerhalb von Twitter mit seinen rechten bis verschwörungstheoretischen Positionen nur bei einer kleinen Minderheit gut ankommt.

Außerdem muss man sagen dass die Konkurrenz aufgeholt hat und Teslas Vorsprung wenn überhaupt nur noch minimal ist. Ein großer Teil des damaligen Aktienwerts wird in das Versprechen des autonomen Fahrens geflossen sein, wo Tesla kein Wort gehalten hat und sehr weit davon entfernt zu dein scheint, das Ziel zu erreichen. Ich wage zu behaupten dass snfere Hersteller bereits weiter sind und wenn nicht Tesla bald übrrholen werden. Tesla hat sich mit Tesla Vision in eine Sackgasse manövriert.
 
@FuzzyLogic: Das gibt es durchaus auch in repräsentativ: "Elon Musk zerstört den Ruf von Tesla in Deutschland" (Paywall)
https://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/tesla-wie-elon-musk-den-ruf-des-elektroauto-herstellers-in-deutschland-zerstoert-a-c8abdcbd-9027-47e2-a5d0-04bfafac78b9

"47 Prozent der befragten Autointeressierten erklärten, Musks aktuelles Verhalten habe ihre Meinung zu Tesla »eindeutig negativ« beeinflusst. Weitere 16 Prozent nannten ihre Reaktion »eher negativ«, während sich nur drei Prozent »eher positiv« und sechs Prozent »eindeutig positiv« beeindruckt zeigten. Die Umfrage wurde zwischen dem 1. und dem 9. Dezember durchgeführt, also noch vor der neuesten Eskalation."
 
@FuzzyLogic: der Rückgang bei Tesla Käufen hat einen anderen Grund. Die Fahrzeuge werden nur noch auf Absatz getrimmt und gleichzeitig werden sie teurer. 2020 konnte man ein Model 3 SR+ nach Abzug BAFA für knapp 36.000€ kaufen. Davon sind wir weit weg.

Viele Versprechen wurden nicht gehalten bzw. man erhoffte sich etwas, was nie eintrat. Ich sage mal nur Verkehrszeichenerkennung.

Dann ist es nach wie vor so, dass die aktuelle Charge an Teslas ohne Ultraschallsensoren ausgeliefert wird. Also im Extremfall ein 60.000€ Sportwagen ohne Park-Piepser. Ein Absolutes No-Go.

Die FSD wird nicht fertig bzw. stagniert auch mitunter aufgrund der hohen Regularien hier in der EU, man rennt technisch also schon min. 3 Jahre hinter den Amis her.

Dann die Nummer mit dem Radar. Für mich eine deutliche Verschlechterung. Ich bin damals sehr häufig Autopilot gefahren, das jetzige Vision Only ist für mich anfälliger geworden. Dazu noch eine fürchterliche Fernlicht-Automatik die sich dann nicht mehr abschalten lässt.

Das ist jammern auf hohem Niveau wenn man bedenkt dass andere (deutsche) Marken es nicht mal fertigbringen Software Updates ohne Probleme zu pushen oder die 30 Ladekarten mit mäßigem Erfolg mit sich führen müssen wenn sie durch Europa fahren. Aber es summiert sich halt langsam etwas auf was man meines Erachtens häufig mit etwas mehr Elan beseitigen könnte.

Zudem ist das Bafa-Karussel abgeschafft, die Nummer, Kauf dir nen Tesla, fahr ihn ein Jahr und verhöker ihn nach Dänemark funktioniert praktisch nicht mehr.

Ich glaube wer einen Tesla will kauft ihn. Es spielt keine Rolle was Musk oben drüber sagt. Ich kenne auch die CEOs von Coca Cola, Procter and Gamble nicht und würde auch deren Produkte weiterkaufen egal was dort auf Vorstands-Ebene von sich gegeben wird.
 
@Frankenheimer: bin selbst schon verschiedene Elektroautos, darunter bis vor kurzem ein Model 3, über Autoabos gefahren und kann da nicht in jedem Punkt ganz zustimmen.
Also dass Tesla wegen den Preisen weniger Autos absetzt stimmt nicht wirklich, danach ist der Absatz sogar weiter gestiegen. Tesla hatte in der Produktion Vollauslastung und konnte sich aufgrund der Nachfrage erlauben die Preise so stark zu erhöhen. Aber ich denke auch dass sie jetzt den Peak erreicht haben und die Preise bald senken müssen. Es ist ja schon von einem Redesign des Model 3 die Rede, welches in der Herstellung weniger kosten soll. Ich vermute das wird nach dem Entfall der Sensoren das nächste Downgrade.
Dass Tesla die Parksensoren gestrichen hat finde ich auch lächerlich, zumal Tesla Vision diese nie gleichwertig ersetzen können wird. Was automatisches Fernlicht (und Scheibenwischer) sowie Schilderkennung angeht kann ich nur zustimmen, absolute Lachnummer dass Tesla nicht hinbekommt, was andere Hersteller seit 15 Jahren können.

Dass man bei anderen Herstellern 30 Ladekarten braucht kann ich nicht bestätigen. Nutze schon länger nur die Karte von ENBW und komme damit in Deutschland problemlos zurecht. Selbst als ich den Tesla hatte habe ich meistens die EnBW Karte benutzt, weil die Supercharger viel zu teuer waren. Außerdem muss man ja nicht die physische Karte nutzten, ich authorisiere mich immer über die App. Die Supercharger ist meiner Meinung nach nur ein Vorteil wenn ins Ausland fährt, wo die Ladeinfrastruktur oft noch schlechter ist als in Deutschland. Nur das Plug & Charge bei Tesla ist ein echter Vorteil, aber
das wird bald auch dank ISO 151118 überall Standard sein und dann wird Tesla das Problem haben dass sie mit ihrem proprietären Protokoll sich überall manuell authentifizieren müssen, was kein Super Charger ist.
 
Auch nach jetzigem Stand, ist Tesla's Aktie überbewertet. Die ach so totgeglaubten Wettbewerber holen massiv auf. Vorallem die chinesische Konkurrenz (zumindest in China). Da Aktienwerte oft auch die Zukunftsaussichten einpreisen, wäre das nur eine folgerichtige Korrektur.

Man kann Tesla sicherlich dankbar sein, dass sie neuen Schwung in die Elektromobilität gebracht haben. Aber die Konkurrenz ist jetzt schon nahezu ebenbürtig. Warum die Aktie daher so viel Wert sein soll, wie Toyota, VW, GM, Mercedes und BMW zusammen ist auch nicht mit dem Argument begründbar, dass Tesla ein IT Unternehmen sei.
Ich würde einfach sagen, willkommen in der Realität. Letzlich ist es für das Unternehmen und die Aktionäre besser so.
 
@Jonas_D: Lass die Chinesen erst einmal mit ihren neuen E-Auto nach Europa kommen, dass eine Reichweite von 1000 Km hat, dann sehen alle anderen E-Auto Hersteller dagegen alt aus, zumal das E-Auto aus China auch noch günstiger in der Anschaffung ist. Die teuersten E-Autos in Europa schaffen nur 600 Km, aber dafür sind sie teuer.
 
@Mixel: Ob die Chinesen den europäischen Markt aufmischen hängt nicht von 600 oder 1000km Reichweite ab. Die größte Reichweite nach ungeschönten Tests hat derzeit der Mercedes EQS. Ladeinfrastruktur, Ladegeschwindigkeit, Ersatzteile, Reperaturmöglichkeiten, Händlernetzwerke, Qualität, Software, Datenschutz... sind viel entscheidender.
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