Netflix: Anfang des nächsten Jahres ist Schluss mit Konto-Sharing

Netflix hat lange Zeit Passwort-Sharing toleriert und beide Au­gen zu­ge­macht, in einer Zeit des rasanten Wachstums konn­te man sich das leis­ten bzw. gehörte das sogar zur Stra­te­gie des Un­ter­ne­hmens. Doch An­fang des nächsten Jahres ist ... mehr... DesignPickle, Logo, Netflix, Videoplattform, Netflix Logo Logo, Netflix, Videoplattform, Netflix Logo

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Die werden sich noch mächtig umsehen wenn sie das hard umsetzen. Könnte mir vorstellen das es dann noch weniger Abos als jetzt sind.
 
@ApexPlayer: Und dann führen die das wieder ein :D
 
@Shurik: Ich glaube, die führen sich ganz andere Dinge ein...
 
@Rashiade: die illegalen Download.....
Niemand will mehr als 2 Anbietern zahlen.
Viele wären nur bereit ehrlich zu zahlen wenn es Gesamt-Paket von verschiedenen Anbietern enthalten sind dann wären sie bereit monatlich bis 30€ auszugeben.
 
@ApexPlayer: das sehe ich genauso. Oft ist es doch so. In einer WG oder Familie (4 Personen) teilt man sich die Abokosten. Jeder zahlt ca 5 Euro und gut ist. Sollte nun die "Mauer" kommen, werden nicht etwas 3 neue Kunden hinzukommen, sondern der eine der gezahlt hat wird gehen. Den für diesen sind nun die 20 Euro zuviel !! Fazit: weniger Kundschaft für Netflix. Selbst Schüler von der Kötzechenschule wissen dies.
 
@brasil2: Ich würd sagen, in einer Familie oder WG haben alle die selbe IP, also ist das kaum zu unterbinden.

Interessant wird es eher, wenn man dann mal verreißt und z.B. im Hotel, Ferienhaus oder so ist und der Accoutn gesperrt wird.

Könnte mir vorstellen, dass das vielen nicht gefallen wird.

Die einfachste Lösung ist doch, Grenzen zu haben, wie maximale gleichzeitige Streams + Stunden pro Tag. Das dann auf verschiedene Tiers umlegen, also der kleinste Account kann nur 1 Stream auf einem Gerät und erlaubt 6 Stunden pro Tag.

mittlerer Account erlaubt 3 Streams gleichzeitig und 20h am Tag

Premium ist dann 5 Streams und 40 Stunden

und Platin wäre 8 Streams und 100 Stunden.

(mehr Stunden als ein Tag hat, weil sich die multiplen Streams ja summieren).

Dann kann man weiterhin günstige "Basis" Accounts anbieten, die nicht so viel Traffic erzeugen.
und man zahlt nicht mehr pro Person, sondern für die Stunden, die gestreamt werden, was ja auch das ist, was die Kosten erzeugt.

WER diese Stunden nutzt, ist egal, solange dafür bezahlt wird.

ggf. kann man auch noch Aufschläge für mehr Stunden machen, falls mal einer z.B. einen Basis Account nur braucht, aber vlt während er Urlaub hat, mehr als 6 Stunden pro Tag schauen will. ggf. auch noch Aufschläge für 4k oder 8k (falls das mal angeboten wird).

Zahlen sind natürlich nur mal so grob als Beispiel.
 
@pcfan: "Ich würd sagen, in einer Familie oder WG haben alle die selbe IP, also ist das kaum zu unterbinden."
Ich habe hier zwei Rechner der eine hat eine de.IP und er andere eine uk.IP.
Netflix habe ich aufgegeben da ich es auf Arbeit nicht nutzen konnte da man es nur auf 5 Geräten oder so verwenden kann, diese kann man auch nur einmal pro Monat ändern.
 
@Jens002: Geräte sind egal. geht nur um gleichzeitige Streams.
Wir haben da Drölfzig Geräte drin. Gab noch nie ein Problem wenn nicht mehr als die zulässigen 5 Streams gleichzeitig abgerufen werden.
 
@Lowman316: Für gleichzeitige Streams gibt es doch entsprechende Abos oder?
 
@pcfan: Ich kenne zwei Familien, die haben gar keinen stationären Anschluss, sondern nutzen das Angebot der Telekom mit 5 bzw. 6 Unlimited-Mobilfunkanschlüssen. Das sind also Haushalte, in den jeder seine eigene IP hat, selbst wenn sie zuhause sind. Kein stationärer Breitbandanschluss ist heutzutage ja auch keine Seltenheit mehr.
 
@Breaker: Ein LTE-Router mit einer einzigen SIM-Karte für die Wohnung wäre ebenfalls eine mögliche Lösung...
... warum müssen 5-6 Personen von 5-6 verschiedenen Geräten mit 5-6 verschiedenen IP-Adressen streamen, wenn ein einziges - nicht stationäres - Gerät das Problem lösen würde?
 
@JuttaAnders: Lustige Idee.

Lösung 1: Man nimmt weitere monatliche Kosten in Kauf, um noch eine SIM zu erhalten, mit der man den Router bestückt - den man auch erst kaufen muss und der zusätzlich Strom verbraucht.

Lösung 2: Man erklärt der Familie, dass der erste, der heimkommt, an diesem Tag kein Smartphone mehr nutzen kann, da er die SIM gefälligst in den Router zu stecken hat.

Ist beides ein bisschen unpraktisch, findest du nicht?
 
@Breaker: Bei den besagten Unlimited Verträgen sind meistens (nicht immer) mehrere Sim karten kostenlos. Ich habe "nur" den 120gb Tarif und kann mir bis zu 10 Sim Karten dazu nehmen ohne Mehrkosten. die alle über meinen Tarif genutzt werden (Tele Flat sowie Internet).

Dennoch gebe ich dir Recht. Das dies auch Problematisch wird wenn man mit 5-6 Leuten über eine Leitung Streamen, Surfen, Gamen, Netflix und Co alles gleichzeitig machen möchte. Wird die Leitung es nicht mitmachen. Dazu kommt das bei solchen Lösungen eine enorme Schwankung der Bandbreite. Mein Router steht an einem Festen Ort direkt neben dem Fenster und er deckt so ziemlich alles ab von 10mbit bis 300 mbit... Gefühlt wie der Wind steht.
 
@DerLars86: Ich kann es mir gerade nicht vorstellen. Die zahlen pro Karte ja sowieso schon nur rund 25 Euro (https://www.telekom.de/unterwegs/magenta-mobil). Wenn da noch je Karte 10 weitere Karten möglich wären, könnte man ja den halben Ort für je 2,50€ per Karte mit Unlimited-Internet versorgen.
Bei Tarifen mit Volumenbegrenzung klar, da wird halt einfach das Volumen geteilt. Aber bei Unlimited?
 
@pcfan: In einer Familie oder WG werden vermutlich immer weniger die gleiche IP haben. Bei IPv4 hat man NAT genutzt und somit eine IP für den ganzen Haushalt. Bei IPv6 ist das normalerweise nicht der Fall und jeder hat eine eigene IP-Adresse.
 
@Nunk-Junge: bei v6 ist aber auch der Netzanteil das Status Quo, der Hostanteil spielt hierbei keine rolle, der ist ja Macbasierend (meistens)
 
@brasil2: "Den für diesen sind nun die 20 Euro zuviel !!" Naja, das wären dann ja aber alles praktisch wieder Einzelnutzer. Und das einzige Problem was ich hier sehe ist, dass Netflix bei ihren Tarifen nicht die Qualität von der Anzahl Nutzer trennt. Letztlich müssten die von dir beschriebenen 4 Personen keine 20€ pro Person bezahlen, sondern auf Qualität verzichteten oder Werbung tolerieren. Da greift dann halt das Werbeabo mit seinen 4,99€, was für die Meisten wohl ein NoGo sein wird. Was eher noch Kunden auffangen könnte wird wohl die Aufwertung des Basis Abos auf 720P sein. "In einer WG" gibt es denke ich eh einen großen TV für alle wo man sich auch gut auf einem Gerät ein Abo teilen kann wenn man zusammen schaut, oder mehrere kleine Geräte wo dann 720P reichen dürften.
 
@brasil2: Was für ne Schule?
 
@ApexPlayer: Naja sollen sie halt ihre 3 Stufen HD/FHD/UHD abschaffen und jedem das anbieten was die Leitung hergibt, dann muss auch nicht geshared werden
Basic/Ad 5€, Premium/UHD 9,99€
 
@Blue7: Und wenn du mal auf einem mobilgeärt schauen willst, oder im Urlaub bist, oder so? Dann gehts nicht, weil du nicht deine IP hast.
 
@pcfan: es wird doch das Gerät und dessen ID gespeichert. Das macht Netflix schon immer und kann mit dem Desktop Browser in den Einstellungen seit eh und je schon eingesehen werden. Sky, DAZN und Co arbeiten doch genauso. Erste beiden listen auich in den mobilen Apps die diversen Geräte mit Namen auf.
Und niemand ist mehr als 4 Wochen am Stück im Urlaub. Zudem hier eh die IP eines anderen Landes getrackt wurde. Was signalisiert das du im Urlaub bist. Und wenn nicht checkt Netflix, dass die IP eines 2/3/4. Streamingeräts nicht am selben Ort sich aufhalten kann (im VPN vom Freund) bzw. im selben Ort bzw. Nachbarort.
Geschweige ein 2./3./4. Smartphone.

P.s: Sehe gerade Netflix hat die Ausgabe der Infos eingeschränkt
https://www.netflix.com/manageaccountaccess
 
@Blue7: Tut mir Leid Dir das sagen zu müssen, aber ich bin dann niemand. 5 -6 Wochen waren schon des Öfteren meine Urlaubszeit.
 
@eRnie: Dann wirds auch nicht an den 3 € Aufpreis für das Multi-User-Abo scheitern, oder?^^
 
@WinYesterday: Habe ich auch nie gesagt.
 
@eRnie: es gibt auch andere gründe als urlaub um sich länger ausserhalb seines haushaltes/landes/kontinents what ever zu befinden. gibt zb. viele die arbeitsbedingt teils mehrere monate im ausland verbringen... aber 5-6 wochen urlaub klingt natürlich mal nice :)
 
@Blue7: Das wäre eine gute Idee. +
 
@ApexPlayer: Gut möglich. Die Frage wird sein, ob die weniger Abos dann dennoch für mehr Umsatz sorgen oder nicht. Die werden schon in irgendeiner Form eine Analyse gemacht haben und werden das nicht auf gut Glück einfach mal machen.
Die Frage ist einfach, ob im Endeffekt dann nachher wirklich mehr das größere Abo nutzen (oder das Werbepaket falls das für alle lukrativ ist).
Und die andere Frage lautet einfach: Würden sich 4 "Schnorrer" zum Preis je <5€ (bei uns) für das große Paket mehr rentieren oder auf deren Einnahmen zu verzichten, da sie im Endeffekt auch mehr Kosten verursachen. Zumal genügend das ja auch noch mit den ausländischen positiveren Preisen teils verbinden.
Je mehr daher sich Nutzer einen Dienst erschleichen, desto mehr müssen es entweder andere ausgleichen oder der Anbieter überlegen, wie die Rechnung zumindest einigermaßen aufgeht. Gleichzeitig dürfen sie halt auch nicht so unattraktiv werden, dass die kritische Masse nachher weg ist.
Nicht immer einfach auszubalancieren.
 
@Tical2k: Auf gut Glück sieht man ja am Werbeabo :D Die Analyse dazu hätte ich gerne gesehen. Alle anderen haben gesagt das wird nix aber Netflix hats durchgezogen. Daher meine These.
 
@Tical2k: Netflix hat Probleme, weil es zu Wokeflix wird. Das was sie jetzt planen wird ganz sicher nach hinten losgehen. Man müsste sich seine Fehler halt nur eingestehen können.
 
@diogen: Netflix war schon immer "woke" - zumindest für ihre tatsächlichen Eigenproduktionen. Daher verstehe ich deine Aussage und den Bezug leider nicht ganz.
Es gibt immer noch ihren kleinen Anteil an kompletten Eigenproduktionen, die eben "woke" sind. Dazu haben sie einen Riesenkatalog an lizenzierten Inhalten oder wo sie Geldgeber für Projekte auf ihrer Plattform sind für alle möglichen Genre im Bereich Serien und Filme. Dazu aus verschiedenen Ländern, usw.
 
@diogen: Die Filmstudios leben halt nicht mehr im Mittelalter.
 
@floerido: Scheinbar doch, sonst gäbe es ein passendes UHD-Abo für die über 16 Millionen Single-Haushalte in Deutschland (über 40% der Haushalte). In Schweden sind sogar über 50% der Haushalte Single-Haushalte.
 
Ja tschüss, ne. So toll ist euer Angebot nicht dass ich dafür 20 Euro alleine locker machen würde. Ich versteh schon die Zwickmühle in der Netflix sitzt aber das Account Sharing hält den Laden offensichtlich nur noch zusammen. So wird das nicht funktionieren.
 
@fruchttiger00x0: Und 20€ ist ja auch der einzige Tarif den du buchen kannst.
 
@markox: naja, fast 10 Jahre nach Markteinführung möchte man 4K auch auf seinem TV nutzen können, ohne gleich 4 Streams kaufen zu müssen.
 
@markox: wenn du uhd gucken möchtest, dann schon
 
@flatsch: einer 4k bei Netflix weit weg von echter 4k Quali ist selbst eine 1080p BluRay ist qualitativ hochwertiger als der streaming Matsch
 
@nemesis1337: es ist vielleicht nicht so gut wie eine bd , von Matsch zu reden zeugt nur, dass du entweder nur buzzwords verbreiten oder hast keine Ahnung. Blacklist ist ein gutes Beispiel wo du gutes uhd sehen kannst
 
@flatsch: Leg halt Mal wirklich ne 4k BluRay daneben auf einem entsprechenden Fernseher. Die BluRay hat bis zu 100mbit/s Datenrate hevc, dein Netflix speist dich mit maximal 25mbit/s ab. Selbst wenn man etwas bessere Codecs wie vp9 nutzt ist das weniger als die Hälfte und somit im Bild definitiv merkbar. Da die Leute gar nicht mehr wissen, dass es besser mit mehr Details bei entsprechender datenrate aussehen kann, fallen sie eben auf Netflix 4k rein.
 
Was mir auf jeden Fall fehlt, ist ein Abo fuer ein Abspielgeraet mit den Bonis (4k HDR etc.) des teuersten Abos. Ich finde es unverhaeltnismaessig, dass ich fuer vier Abspielgeraete 18 Euro zahlen soll, obwohl ich immer nur eins nutze, sofern ich meinen Account nicht mit meiner Familie/Freunden teile.
 
@gLobbob0t: du zahlst den Aufpreis für 4K, HDR etc. die 3 anderen Accounts gibt es gratis dazu. Kannst Du Dir also buchen.
 
@escalator: jo, und das ist aus meiner Sicht extrem unflexibel. Deren Logik versteh ich auf jeden Fall nicht wirklich. Benutzeraccounts kriegt man umsonst hinterhergeschmissen, für die Technik soll ich aber zahlen. Gut und schön.
Auf der anderen Seite, will Netflix Accountsharing unterbinden, aka, die Anzahl der Benutzer scheint keinen Unterschied zu machen. Wenn die mehr Benutzer doch keinen Unterschied machen und diese Personen sich dann alleine keinen Account holen würden weil zu teuer, bekomm ich irgendwie keine passende Logik zusammen. Wenn Familienmitglieder mit mehreren Benutzern über den selben Account gucken, macht das für mich auf jeden Fall keinen Unterschied ob es dann jemand außerhalb der Familie ist.
Also Netflix muss sich da schon entscheiden was sie wollen.
Mehr Abos zu bekommen? Nachvollziehbares Ziel. Aber dann sollte die Benutzererstellung komplett aktiviert werden. Oder von mir aus die Gebühren an die Benutzerzahlen gekoppelt werden.
Alternativ auch gerne einfach Accounts lahmlegen, die 20 Benutzer angelegt haben. Und diejenigen machen lassen, die das ganze im kleinen Kreis betreiben. Mir stößt deren 180° Wendung von "Sharing is caring" zu "Teilen verboten!" einfach extrem negativ auf. Und die Herrschaften könnten einen deutlich faireren Weg einschlagen um organisiertes Accountsharing zu unterbinden anstatt ebenfalls die teils sehr kleinen Gruppen vor den Kopf zu stoßen, die sich den Dienst mit 2-3 Leuten teilen.
Aber mal abwarten, evtl. knallt denen Ihre Änderung im Januar ja um die Ohren. Jeder der im Urlaub/während Geschäftsreisen seinen Account nutzen will, könnte ganz schön in die Röhre gucken.
 
@escalator: Es mag sein, dass die Abos mittlerweile so wie Du es beschreibst beworben werden. Als ich vor sieben Jahren meinen Accounte erstellt und entsprechend Abo abgeschlossen habe, was es nicht der Fall. "Damals" war die Anzahl der gleichzeitig nutzbaren Geraete mit ein Teil der Abo Vermarktung.

Edit: fuenf auf sieben Jahre geaendert
 
@gLobbob0t:

Naja... soll ja nun vorkommen, das ein Haushalt auch zwei oder mehr TV Geräte hat.
Ein "Single-Haushalt"-System macht keinen Sinn.
 
@tomsan: Die Anzahl der angemeldeten Geraete ist unwichtig, sondern nur die Anzahl der gleichzeitig steamenden (ist das ein Wort?) Geraete mit dem gleichen Account.

Ich denke eine Umstellung des Abo Modells, welches die gleichzeitige Anzahl der steamenden Geraete betrachtet kann erfolgreich sein. Solange man die Zahl der Abonennten aus den Anlegerreports steicht und ein Report Modell nimmt welches einen durchschnittlichen Preis pro steamendes Geraet nimmt.

Beispiel: 4k HDR Account mit 2 gleichzeitgen Steams. Daraus wird mehr Umsatz erzeugt als bei z.B. 1080p mit 3 gleichzeitigen Steams. Die Preise muessen dafuer umgestellt werden. Ob es die bessere Loesung ist, kann ich nicht sagen, bin kein BWLer, denke aber eine alternative zur aktuellen Ankuendigung.
 
@gLobbob0t:

Anzahl der Geräte ist klar.
Soll aber nun auch Leute geben, die im Wohnzimmer schauen und die Frau im Schlafzimmer was anderes.
Dann gibt es noch Kinder, die dann über Tablet/Handy deren Sendung streamen.

Gleichzeitig.
 
@tomsan: Das ist richtig, fuer diese Abonnenten koennte das gleiche Abo gelten wie bisher.

Fuer die nicht grade kleine Anzahl an Singlehaushalten ist es Sinnvoll ein Abo mit nur einem Steam anzubieten, zu einem geringeren Preis.

Das es "keinen Sinn macht" kann ich mir bei 16 Mio. Singlehaushalten allein in DE nicht vorstellen, ganz im Gegenteil. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/156951/umfrage/anzahl-der-einpersonenhaushalte-in-deutschland-seit-1991/
 
@gLobbob0t: Du kannst auch auf einen Abspielgerät nur einen Benutzer verwenden. Die maximal 4 Profile sind für die unterschiedlichen Nutzer.
Vater, Mutter, Kind1, Kind2 zum Beispiel.

Aber das man UHD nur beim großen Paket bekommt ist ein veraltetes Modell, da stimme ich zu.
 
@Inselaffe: Das es Profile gibt ist mir bewusst, allerdings kann ich die verschienden Profile auf meinen Geraeten auch wechsel, verstehe deine Aussage mit dem Benutzer nicht, magst Du es vielleicht nochmal anders formulieren?
BTW: Ich habe einen Netflix Account seit sieben Jahren und teile diesen mit meinen Eltern und Geschwistern.

Profile sind nicht Teil meines Kommentares, sondern mir geht es, wie im Kommentar bereits erwaehnt, um die gleichzeitigen Streams/abspielenden Geraete. Um es anders zu formulieren:
Warum soll ich, neben dem 4k & HDR Bonus, auch mehr Geld fuer mehr gleichzeitige Streams, welche zu 100% ein Bestandteil der Abokostenberechnung sind, bezahlen, wenn ich, als Beispiel, nur einen Stream nutze, da ich meinen Account nicht teilen wuerde (als Beispiel!).

In der Hinsicht fehlt mir die dynamik in den Abomodellen die angeboten werden. Warum gibt es keinen 4k & HDR mit einem Stream fuer, zum Beispiel, 10,99 Euro, oder aehnlich. Somit wuerden, wenn Account Teilen "verboten" wird, knapp 44 Euro eingenommen anstatt 18 Euro wie bisher, in dem Beispiel meiner Familie. Vielleicht auch nur 33 Euro, da mein Geschwisterteil vielleicht kein Netflix mehr nutzt.

Fazit: Die aktuelle Auswahl der Netflix Abo Stufen sind, sofern das "Account Teilen Verbot", kommt nicht angemessen. Es sollte mehr Dynamik in dem veralteten Modell der Abo Stufen geben um die neue Situation zu beruecksichtigen.
 
@gLobbob0t: Man verwendet die Profile für die einzelnen Nutzer.
In unseren Fall:
- Meine Frau
- Ich
- zweites Profil meiner Frau (sie war genervt immer nur Vorschläge aus ihrern bisherigen Schauverhalten zu bekommen)
- weiterer Nutzer, Mr X

Je nachdem wer schaut, nutzt man eins der Profile. Wenn meine Frau heim kommt und ich den Platz am Fernseher räume, wechselt sie das Profil und schaut bei sich weiter. Dann komme ich später wieder dazu und wir schauen eine Folge in ihren Zweitprofil. Wenn wir ins Bett gehen kommt Mr. X heim und schaut in seinen Profil nochmal alles was wir uns zuvor angesehen haben.
Es ist aber gleichzeitig möglich das meine Frau im Wohnzimmer schaut, Mr X am Handy irgendwo unterwegs, ein Gast im Gästezimmer und ich am Rechner im Büro.

So oder so ähnlich wirst du es ja mit deinen Verwandten handhaben.

Zur Abogestaltung: Ich bin da bei dir. Entweder müssen die UHD auch bei den kleinen Modellen mit dazu nehmen oder es gegen Aufpreis anbieten. Alles andere ist Quatsch, weil für sehr viele Nutzer reichen halt dann 1-2 Profile wenn sie den Account nicht mehr teilen können.
 
und am Ende gewinnt doch noch Prime oder Apple - die wenigen Anbieter, bei denen man alles aus einer Hand bekommt.
 
@Murde: Alles aus einer Hand und Apple in einem Satz... =D Apple TV+ hat eigentlich von allen Anbietern das eingeschränkteste Angebot. Wobei die 5€ dafür ok sind.
 
@Mitsch79: Finde selbst 5€ dafür zu viel. da hab ich ja mehr auswahl als dvd irgendwo im keller :D
 
@criore: Wobei ich grad gesehen habe, dass Apple auf 7€ erhöht hat... Da passt es dann imho nicht mehr.
 
@Mitsch79: kann ich nicht beurteilen, glaub ich dir gerne. Ist mir nur als Alternative in Sinn gekommen, da es mit Apple One halt ein Kombi-Abo gibt. Dazu dann eben noch Prime als All-in-one Lösung, der Rest der Anbieter kocht sein eigenes Süppchen, unterbietet account sharing und ist halt sau teuer
 
Ich verstehe die Problematik nach wie vor nicht.
ich zahle doch schon mehr wenn ich von mehreren geräten gleichzeitig etwas streamen will.
wo ist denn da der unterschied ob jeder seinen eigenen Account hat oder ob die einzelnen Abonenten ein größeres Paket buchen ?
 
@vargeron: Stand Heute teilen sich gerne mal 4 Leute ein großes Paket für 18€. Zumindest, wenn man mal von Deutschland ausgeht - betrifft ja sicher auch andere Länder & manche umgehen das dann noch mit ausländischen Preisen, aber lass ich mal außen vor bei der Betrachtung.
Somit zahlt jeder von den Nutzern 4,50€ für das größte Paket.
Die meisten(, die ich kenne) nutzen das große Paket vor allem aufgrund der Qualitätsmöglichkeit, da dies das einzige mit UHD-Unterstützung bei Netflix ist.
Würden diese also nicht länger ihren Account teilen, müssten also auf einmal 4 den vollen Großpaket-Preis zahlen oder Abstriche in der Qualität vornehmen.

Das ist die "Problematik" bzw. wie das entstanden ist.
 
@Tical2k: Und genau da sehe ich den haken an der Sache. Die Leute die jetzt 4,50€ abdrücken nehmen es weil es eben so günstig ist, wäre es teurer oder eben die vollen 18€ gibts halt kein Abo. Und auf der anderen Seite wenn einer der 3 anderen ein Abo für 18 oder weniger € abschließt heist das noch lange nicht das der der am Anfang seinen Account geteilt hat diesen weiterhin alleine finanzieren möchte.
Also entweder geht das für Netflix einfach von den Einnahmen 1zu1 aus oder verluste, aber das ist nur meine Meinung.
 
@ApexPlayer: Durchaus möglich. So sieht Netflix dann zumindest mal, wer wirklich bereit ist das Geld dann auch in die Hand zu nehmen.
Für die Kosten von Netflix ist es erst mal positiv in jeder Form.
Für den Umsatz gibt es drei potentielle Ausgänge:
1. Sie machen tatsächlich mehr Umsatz, weil genügend bereit sind das selbst zu tragen
2. Sie gehen +/-0 raus, weil einige dann abziehen, andere bleiben und sich das ausgleicht
3. Sie machen weniger Umsatz, weil weniger bereit sind das Geld in die Hand zu nehmen

Daraus können dann aber auch wieder ganz andere Schlüsse und Aktionen geleitet werden.
 
@ApexPlayer: Ich glaube, dass hängt direkt davon ab, wie intensiv Netflix genutzt wird. Wertigkeit ist immer subjektiv. Und ich persönlich glaube nicht, dass es der Regelfall sein wird, dass bei 4 wirklich aktiven Nutzern alle 4 sagen "ja, nee, brauch ich dann auch nicht mehr". Wenn nur einer sich dazu entschließt, das Abo zu behalten, hat Netflix ohne Verlust drei neue Chancen, anderen Accounts schmackhaft zu machen... seien es SD-Accounts, Abos mit Werbung oder was auch immer. Ich kann den Gedankengang von Netflix da schon nachvollziehen... kurzfristig wird das natürlich viele gekündigten Abos (oder wenigstens weniger Zuschauer) zur Folge haben, langfristig hast du aber wieder einen Pool an zumindest potenziellen Kunden, die jetzt halt durch Account-Sharing und die vielen Konkurrenzangebote einfach nicht da sind.

That being said... ich glaub, Netflix hat sich zu diesem Schritt zur denkbar ungünstigsten Zeit ihrer Firmengeschichte entschlossen. So viel abgezogener Content von Drittstudios, unzählige Preiserhöhungen, das Fiasko mit dem meiner Meinung nach von der Leistung her absolut unzureichendem Werbeabo noch im Nacken... wäre der Schritt ein Jahr bevor beispielsweise Disney+ an den Start ging gekommen, hätte er vermutlich auch keine Beliebtheitswettbewerbe bei den Kunden gewonnen, aber die Gefahr, damit Schiffbruch zu erleiden und somit gar nicht mehr erleben zu können, wann und wie es wieder bergauf geht, wäre vermutlich wesentlich geringer gewesen. Damals war Netflix weitestgehend noch "must have", ich habe nicht den Eindruck, dass das heute in der Form noch der Fall ist.
 
@Tical2k: Das große Problem von Netflix ist die Kombination, Account-Sharing + VPN. Da wird in Masse in Niedrigpreisländern Accounts erstellt und dann wird eine Teilnutzung auf dem Graumarkt verkauft.
 
Naja, vielleicht schlägt ja Microsoft nächstes Jahr zu und reformiert die Tarifstruktur. Dann wäre der ganze Blödsinn endlich vorbei.
 
@markox: Kann man beim Microsoft GamePass eigentlich AccountSharing machen? :D
 
@Runaway-Fan: In DE noch nicht, aber vermutlich bald: https://winfuture.de/news,131618.html
Hier aber auch gegen Aufpreis.
 
@Runaway-Fan: ja mit einer Person.
Stichwort heim Konsole.
 
@Runaway-Fan: Muss halt eine Konsole als Primäre und eine zweite als sekundäre einrichten. Dann klappt das. Übrigens nicht nur für Gamepass, sondern auch für alle digital erworbenen Spiele.
 
"Machen wir uns nichts vor, ich glaube nicht, dass die Verbraucher das von Anfang an lieben werden."

Brauchen sich auch nicht vormachen, dass die Verbraucher das SPÄTER irgendwann lieben werden... :D
 
@tomsan: Lieben möglicherweise nicht direkt, aber eine Wahl gibt es in dem Sinne auch nicht.
Wenn alle Anbieter entsprechend was verlangen entscheidet das Angebot.
Entweder ist das ansprechend und sie nutzen das von Netflix dann für einen anderen Preis (oder sorgen zumindest für den gleichen Preis für weniger Kosten aufgrund minderer Qualität) oder Netflix verliert sie temporär/permanent eben an die Konkurrenz.
Gibt dann ggf. auch welche, die wieder illegal beziehen, das tun sie aber im Regelfall auch so & schieben scheinheilige Aussagen vor.
Einige möchten ja am liebsten gar nichts zahlen und einfach alles genießen oder aber maximal 5€ für alles in bester Qualität ohne Einschränkungen der Anbieter - auch wenn das an der aktuellen Realität ziemlich vorbei ist.
 
@Tical2k:

Naja... aber bleibt doch so oder so Blödsinn hier von Liebe zu sprechen ;)
 
@tomsan: Raffgier und Kapitalismus frisst sich selbst!

Die Einen wollen (müssen) sparen, die Anderen wollen immer mehr.
Passt also nicht wirklich und wenn der Bogen überspannt wird (ist) verlieren beide Seiten!
 
@rOOts: Jupp, die überbezahlten AmHungerTuchNager-Manager sollten mal gänzlich keinerlei Bonis erhalten und statt Quantität dann lieber auf Qualität setzen.
Irgendwo habe ich gelesen, dass Nädfligs in gewissen Ländern anscheinend gar nix für Traffic zahlt und das ist erst reche HerumSchmarotzerei und äußerst "Peinlich" für die Anti-Hockepiescher aus deren Schäff-Etage!

Deren Beliebtheits-Platzierungen ist ja auch recht kurzlebig und einige gute Serien enden leider schon nach nur einer läppischen Staffel.

Und Dingens ala "weil sie DingesBums" gesehen haben, dann Vorschläge zu unterbreiten, obwohl man die nur angespielt hat um zu merken, dass in AntiCheap-Germany die Tonspur noch nicht mal Deutsch ist, aber in Türkisch/Polnisch usw. 5.1 vorhanden ist. WTF?!!
Man(n) ist ja schon selten Überrascht, wenn man Inhalte in kleinstem/geringstem Dolby-Atmos erhält, aber so richtig Mühe geben die/deren TonTekkies dann wohl auch nicht.
 
Sinnvoller wäre es wohl gewesen die Abos teurer zu machen. Mich und meine Familie werden sie dadurch als Kunden verlieren.
 
@DSC1905: Sofern ihr im gleichen Haus wohnt, gibt's die Möglichkeit ja mit dem leicht höheren Preis. Eine allgemeine Erhöhung könnte/dürfte ja noch kommen, jedoch dürfen sie es da nicht übertreiben (vor allem in Kombination mit den anderen Themen), sonst verlieren sie auch genügend derjenigen, die eben schon bereits sind regulär zu zahlen.
 
@Tical2k: Wenn ich durch ständige PW-Abfragen genervt werde, können sie mich mal.
 
@DSC1905: Noch höhere Preise wäre Selbstmord für Netflix. Aber eigentlich ist es schon zu spät, preislich um für jeden attraktiv zu sein. Das Passwort-Sharing hätte man früher mal angehen sollen, als der Preis noch niedriger war. Vielleicht hätte es da noch was gebracht.. .
Jetzt ist der (Preis-)Zug abgefahren.
 
frag mich, welche familie ernsthaft dann noch ein 4 personen ultra hd abo benoetigt? wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, dass vier leute im gleichen haushalt individuell netflisx schauen und bitte: was fuer eine erbaermliche familie ist das dann?

naja, dann heissts bald bye bye netflix. schau es sowieso nur selten und fuer die den rest reicht serienstream to ;)
 
@laforma: Eine mit Kindern? 2 Erwachsene + 2 Kinder ist ja nichts so spezielles. Aber selbst da ist wohl die Chance, dass alle 4 gleichzeitig was eigenes auf 4 verschiedenen Geräten gucken sehr gering. Aber ja, abgesehen davon ist das Szenario 4 Erwachsene in einem Haushalt wohl eher lächerlich.
 
@laforma: da braucht es nur 3 Personen. Kind zwei Eltern? tv im Wohnzimmer Schlafzimmer Kinderzimmer? ggf wird noch ein mobiles Endgerät genutzt.
Gerade weil immer mehr Leute kein lineares TV gucken, wird das Netflix und co mehr genutzt
 
@flatsch: Es geht um gleichzeitige Streams, nicht Nutzer.
Das Szenario jemand schaut auf dem TV und gleichzeitig auf dem Tablet einen anderen Inhalt, kann ich mir nur bei Sportübertragungen vorstellen.
 
@floerido: Genau das ist ja mein Kernproblem, wie hier schon mehrfach angesprochen: Ich würde gerne die höchste Qualitätsstufe haben wollen aus technischer Sicht, aber mir würde ein Stream völlig genügen.

Da sagt Netflix aber: Egal, ballert im selben Haus halt 4 Streams, uns doch egal.
Teilt man sich den Stream an unterschiedlichen Standorten, ist es plötzlich böse.

Warum nicht das HD-Abo für 8,99 als Single Stream? Dann ist es für einen Single-Nutzer günstiger, für 2 Nutzer gleich teuer, ohne Sharing für jeden nicht viel teurer und eine echte Familien-Option (die Familie nebenan besteht aus 11 Mitgliedern) kann dann immernoch das 18 € Abo buchen und hinter demselben Router mit gleicher IP schauen.

Noch dazu wäre mein Wunsch: Echtes on Demand mit wirklich nur dem Bezahlen, was man schaut. 30 Cent je brandneuer Serienfolge, 20 Cent für ältere Serienfolgen - dann würde ich mal ab und zu das schauen, was mich interessiert und zahle auch nur das.
 
Für das bisschen was bei Netflix noch interessant ist, kann man dann 2x im Jahr für 1 Monat das Abo abschließen. Ansonsten kommt doch kaum noch eine Serie über 1 Staffel hinaus oder man hat bei dem Programm gleich das Gefühl bei RTL2 gelandet zu sein.
 
@spitfire2k: Na ja wie bei RTL 2 fühle ich mich persönlich eigentlich nicht... . Aber ja, mache es ähnlich. Es wurde ein wenig zu viel in Masse anstatt Qualität investiert.
 
@spitfire2k: Vielleicht liegen die Empfehlungen auf RTL2-Niveau auch an dir. ;-)
 
@floerido: Die Empfehlungen zum Glück nur sehr selten, aber die Top 10 oder Neuerscheinungen sieht man ja trotzdem. Und das Problem, daas Serien nicht über 1 Staffel hinauskommen besteht trotzdem. Und leider kommt Netflix auch auf die Idee einem so ein Schrott wie die Resident Evil Serie anzubieten, wenn man Stranger Things geguckt hat.
 
Ich bin gespannt, wie das gelöst werden soll. Per IP ist es unmöglich zu lösen. Ich kann zu Hause sitzen und per Smartphone im Mobilfunknetz streamen, die IP des Internetamachluses lässt auch nur den Rückschluss zu, dass man in D sitzt, weil der Punkt an dem man das Providernetz verlässt eben nicht die eigene Adresse ist. Das kennt ja jeder, man loggt sich bei Amazon ein und bekommt die Info, dass es einen neuen Anmeldevorgang in Sachsen, Thüringen, Bayern,... gab, obwohl man gerade in Bremen ist. Genauer kann der Standort per IP in fast allen Fällen nicht aufgelöst werden.

Standortfreigaben per GPS gehen auch nicht, weil ich keinen Fernseher kenne und auch keinen Streaming Stick, der GPS hätte. Wozu auch? =D

Ich fürchte, die werden einfach blind drauflos sperren und sich damit sehr viel Unmut einfangen. Mal abgesehen davon, dass sich die Mitstreamgemeinschaften einfach auflösen und Alternativen zuwenden werden.
 
@Mitsch79: Denke auch, dass das so kommen wird.
Das passiert, wenn das Management mit purem Aktionismus ein unlösbares Problem lösen möchte.
(Außer man ändert den kompletten Paket-Aufbau und bietet nur noch Einzelpakete mit jeweils nur einer Stream-Möglichkeit an und für mehr Streams muss man mehr Pakete kaufen. Aber das würde dann auch nicht das Problem lösen, dass der Account geteilt werden könnte, nur, dass nicht 2 Personen ihn gleichzeitig nutzen können).
Ich würde fast wetten, dass sie über die Aktion mehr Kunden verlieren als gewinnen. Und vermutlich hauptsächlich die, die bisher nichts falsch machen, sich danach aber gegängelt fühlen.
 
Die Frage bleibt, wie die das technisch umsetzen wollen. Ich bezweifel, dass das sinnvoll geht. Aber mal angenommen, Netflix schafft es: Ich glaube, die unterschätzen MASSIV wie viele Leute Netflix nur haben, weil der Preis durch 4-6 Personen teilbar ist. Ich kenne legitim nicht eine Person, die Netflix alleine nutzt. JEDER ist in einer "Familie", echt oder nicht. Und wenn man nachfragt sagt praktisch jeder, dass er/sie Netflix nur noch hat, weil es eben so günstig ist. Alleine würde es sich nicht lohnen
 
@xxMSIxx: Eben was ich unten auch schon schrieb: Der massiv hohe Preis ist das Hauptproblem was Netflix hat. Und das Werbeabo keine zufriedenstellende Antwort darauf. Es bräuchte eine Reduktion um mindestens ein Drittel meiner Meinung nach, um die Masse wieder anzusprechen.
 
@xxMSIxx: Wenn Netflix aber die Kunden verliert, die eh nichts zahlen wollen, dürfte das verschmerzbar sein.
 
@FatEric: Die Leute sind aber bereit zu zahlen, aber eben keine 18€. Also hat Netflix im Endeffekt statt 4,50€ pro Person, dann 0€ pro Person.
 
@FatEric: Was ist den das für eine Rechnung? Es wird doch gezahlt. 4 Kunden die sich zusammen ein 18€ Familienabo leisten (jeder 4,50€) sind (vereinfacht gesagt) 18€ für Netflix. 4 Kunden die alleine nicht zahlen wollen weil ihnen 8€ zu viel sind, sind 0€ für Netflix.

Wenn man die "illegalen" Familenabos aufsprengt, müssten 3 der 4 Personen ein 8€ Einzelabo abschließen, damit sich die Nummer rechnet. Also praktisch eine Verdoppelung des Preises. Klingt für mich eher unrealistisch.
 
@xxMSIxx & @spitfire2k: Wenn ihr endlich mal aufhören könntet immer nur so eindimensional mit Einnahmen zu rechnen.
Netflix hat pro Nutzer auch Kosten.
Je mehr Nutzer, desto höher die Kosten.
Je höher die Qualität, desto höher die Kosten.
Wenn man sich also das größte Paket für weniger als das kleinste Paket regulär ergaunert, rechnet sich das unterm Strich irgendwann nicht mehr. Das müssen entweder andere tragen oder anderweitig querfinanziert/getragen werden.

Wenn man eben nicht bereit ist 18€ zu zahlen, dann sollte man einfach komplett darauf verzichten. Entweder verzichten dann genug, dass Netflix die Preise irgendwann reguliert oder sie finden andere Möglichkeiten/Lösungsansätze.
Diese komische "Gier" alles für nichts haben zu wollen ist echt merkwürdig.
Am besten ist das immer bei den Leuten, die dann aber für einen einzigen Kinobesuch 50€ auf den Tisch legen, weil sie sich mit den teuren Snacks und Getränken im Film neben den Tickets noch zudecken.

Wenn von den 4 nur einer bereit ist das gleiche Paket weiter zu beziehen, verliert Netflix höchstens 3 zusätzliche (& unnötige) Kostenpositionen. Sind es schon 2 aus so einem Zusammenschluss, hat man den nächsten Block auch abgedeckt. Kleinere Pakete können auch je nachdem rentabel sein (vor allem werbefinanziert).
 
@Tical2k: Natürlich verursacht ein Nutzer kosten (mehrheitlich durch benötigte Server und Bandbreite um den Service bereitzustellen) aber das sollte ja ins Angebot der 4er Pakets eingepreist sein. Ist es das nicht, ist wohl eher Angebot eines 4er Pakets fraglich. Warum biete ich den ein Familienpaket an, wenn es sich nach deiner Logik für Netflix nicht rechnet im Sinne der Kosten pro User. Dann muss Netflix halt an den Preisen drehen oder das 4er Paket vom 4K feature trennen und dafür extra verlangen. Aber ich kann doch kein Paket anbieten, was sich für mich nicht rechnet und sich dann beschweren.

Netflix ist eins der Unternehmen, die von der Pandemie massiv profitiert haben. Aber anstatt zu verstehen, dass es ein temporäres Phänomen ist, hat man eiskalt kalkuliert, dass die Nutzer bleiben und das Wachstum so weitergeht und hat Geld ohne Ende in schlechte Eigenproduktionen gesteckt. War nicht so, jetzt sollen die Kunden den Salat ausbaden. Anderen Streaminggiganten kommen mit 7-8€ pP hin.

Netflix ist sowieso im Angebot vor Jahren stehen geblieben. Praktisch alle anderen Services bieten vergünstige Jahrespakete an, Netflix nicht. Kunden zahlen 10-11 Monate aber dafür durchgehend, scheint dort gut zu funktionieren. Außerdem ist Netflix der einzige Service, der Qualität an die Abogröße bindet. EInzelabo nur 720p, in welchem Jahrzehnt leben wir den? Sollen Sie halt "gesunde" Pakete schnüren und gut ist.
 
@xxMSIxx: Ein Anbieter mit mehreren Paketen oder grade so einem, wo von mehreren genutzt werden kann, ist normalerweise eine Mischkalkulation. x% die es voll auslasten mit 4 gleichzeitigen Stream, y% mit 3, z% mit 2 und w% mit 1.
Damit ergibt sich ein Gesamtkonglomerat an Einnahmen und je nach Größe und Co. kann es sich daher zu Beginn lohnen, das eben abseits ihrer aufgestellten Regeln erst mal zuzulassen. Wenn diese Rechnung nicht mehr aufgeht, weil es eben zu viele ausnutzen (vor allem, wenn diese dann noch die günstigsten Preise anderer Länder nutzen), muss eben was getan werden.
So einfach ist das und ganz normale BWL.

Wenn du jetzt nicht grade selbst im höchsten Management bei Netflix sitzt, kann niemand von uns sagen, wer, was in welcher Form bei Netflix verstanden hat. Es gibt nachher eben Entscheidungen auf Grundlage von Informationen (Auswertungen, Feldversuche, usw. usf.). Manches wird dann funktionieren, anderes wiederum nicht und dann wird justiert.

Im direkten Vergleich der angebotenen Pakete von Netflix mit den Konkurrenten wäre es mir persönlich tatsächlich auch lieber, ich könnte als Einzelperson weniger zahlen für UHD-Inhalte, gleichzeitig bin ich derzeit bereit bis zu 19,99/20€ pro Monat für das aktuelle Angebot zu zahlen. Das ist es mir bei meinem Konsum und der gelieferten Palette und Qualität wert.
Man konnte in der Vergangenheit zumindest auch Vorschläge an Netflix senden, kannst ja auch die Idee mit dem Jahresplan mal angeben, vielleicht interessieren sie sich dafür. Das wär für mich z. B. in der heutigen Zeit bei den Streaming-Anbietern auch nichts und habe lieber die Flexibilität jeden Monat wechseln zu können.
 
@Tical2k: "Netflix hat pro Nutzer auch Kosten.
Je mehr Nutzer, desto höher die Kosten.
Je höher die Qualität, desto höher die Kosten.
Wenn man sich also das größte Paket für weniger als das kleinste Paket regulär ergaunert, rechnet sich das unterm Strich irgendwann nicht mehr."

Das hängt aber nicht davon ab, wie echt oder verstreut lebend die Familie ist, die sich so ein "Familienabo" teilt.
Wenn die aktuelle Mischkalkulation nicht aufgeht, muss sie eben an die Realität angepasst werden, entweder durch simple Preissteigerungen oder Reduzierung der gleichzeitig möglichen Streams.
 
Was mich letzten Endes dazu bewegt hat von Netflix auszusteigen war eigentlich hauptsächlich der Preis. Und ein Werbeabo möchte ich einfach nicht, bzw. bin ich nicht bereit dazu dafür Geld auszugeben. Dieses Passwort-Sharing abschaffen zu wollen kann ich nachvollziehen. Das alleine hätte ich noch tolerieren können, aber da ich eh schon raus bin und die Preise eh nur eine Richtung kennen, nach oben, bleibe ich dabei vielleicht mal 1-3 Monate im Jahr Netflix zu abonnieren und ansonsten zu pausieren.
Vielleicht hat sich Netflix einfach auch verschätzt mit der Masse an Eigenproduktionen. Vieles davon ist halt nur Mittelmaß und könnte man auch getrost streichen und dafür die Preise runtersetzen. Denke da hätten Kunde als auch Netflix selbst was davon. Aber das wird nicht passieren. Wenn dann höchstens einseitig, weniger Eigenproduktionen, dafür aber Preis gleichbleibend. Ist so in einer profitgetriebenen Welt. Die Hoffnung auf Menschen die das zahlen. Auch wenn sie letzten Endes nicht immer erfüllt wird.
 
"Anfang des nächsten Jahres ist Schluss mit Konto-Sharing"
Das wird sich herausstellen, wenn das technische Verfahren dazu bekannt wird. Wird aber notfalls auf "Anfang des nächsten Jahres ist Schluss mit Netflix" hinauslaufen, mehr als 5€/Monat (in UHD und ohne Werbung) sind die paar brauchbare Sachen, die da ab und zu erscheinen, nun mal nicht wert.
 
@Link: Wird dann wohl bei vielen so sein. Aktuell führt das Accountsharing doch dazu, dass der Account einfach weiterläuft obwohl alle 4 Teilnehmer kaum noch Netflix nutzen. Ohne Accountsharing wird dann vielleicht noch 1-2x im Jahr für 1 Monat abboniert und alles Interessante geguckt. Aber wahrscheinlich kommt dann bald die 12 Monate Vertragsbindung.
 
Dann gucke ich halt kein Netflix mehr, von den Sachen die ich gerne gucke wird eh immer mehr entfernt.
 
@Lolwis: Dann zahl gefälligst den vollen Preis...
 
Schaue Netlix (geshared) nur auf einem TV, möchte aber halt UHD ... wäre UHD in einem kleineren Abo drinnen würde ich mir einen eigenen dann kaufen (max. 8€ würd ich für her geben) ... wenn das aber so dumm bleibt dann Tschüüüüüüüüss. Frohe Weihnachten!
 
Sehr gut, nun noch bitte die Preise erhöhen, vielleicht wacht dann der ein oder andere mal auf, von dem ganzen Streaming misst
 
Find ich gut von Netflix. Denn das was die Menschen machen ist nichts anderes als das erschleichen von Leistungen... und somit strafbar... jeder der hier rumgemeckert würde an selbiger Stelle genauso handeln. Sollen froh sein dass Netflix nicht noch Strafanzeigen stellt...
 
@skrApy: Sollen sie ruhig anfangen Strafanzeigen zu stellen, dann bin ich zurück zu OCH-Downloads noch bevor sie das Account Sharing technisch wirksam unterbunden haben. Es ist eher Netflix, das froh sein sollte, dass durch das Account Sharing illegale Downloads preislich nicht mehr attraktiv sind (trotz der erheblichen Preissteigerungen in der letzten Zeit) und die Leute ihnen das Geld geben statt es in Datenträger zu stecken.
 
@skrApy: Möchtest du dann bitte eine Strafanzeige gegen Netflix einreichen? Schließlich hat Netflix selbst zu Anfang die Leute indirekt aufgefordert, doch ihr Passwort zu teilen. Somit aufruf zu einer Straftat. Stichwort "Love is sharing a password".
Hätte Netflix nicht von Anfang an Kunden gelockt unter der Prämisse "Zahl 1, kriege 3 Abos" etc. würde das jetzt keinen Jucken. Sondern eher als schließen einer Sicherheitslücke angesehen, dass zig gleichzeitige Nutzer eines ausgeschlossen werden. Da die feinen Herrschaften jedoch eine ziemlich fragwürde Taktik im Bezug auf Kundengewinnung betrieben haben, fliegt denen das ganze jetzt um die Ohren.
Ja, ich verstehe deren Argumentation. Jedoch hätte man das Problem viel früher angehen müssen und Leute nicht dazu anspornen sollen sich den Krempel mit 10 Leuten zu teilen aber nur einmal zu bezahlen. Diese Teilkultur hat sich Netflix ganz und gar selbst eingebrockt.
 
Als nächstes kommt dann als News: "Elon Musk kauft Netflix für 10 Mrd Dollar und Gründet sein nächstes Propaganda Fundament" :D
 
Habauch AmazonVideo. Kann von Netflix ablassen und werd Amazon mit meiner kleinen Schwester teilen. Finde die haben die besseren sachen.
 
also die 17.99€ finde ich persönlich eigentlich gar nicht so schlimm und acc sharing betreibe ich nicht mal. mir gehts eher auf den sack das man verschieden dienste (NF, D+, AP (wobei ich das eh für andre sachen nutze) und so weiter) buchen muss weil der eine das hat, und der andere dass.... wieso setzen die sich nich alle mal an eine tisch und klöppeln aus dem flicken teppich mal was zusammen was dann sinnvoll zu einem vernünftigen preis für alle nutzbar ist? bei YT - Premium und MS gehts doch auch: Familien Gruppe erstellen wo sich dann sogar jeder mit seiner eigenen e-mail Adresse anmelden und nutzen kann (und nen google oder ms account gibt man in der regel ja nich weiter, ich jedenfalls nicht)... naja, alles in allem summiert sich das hier mitlerweile mit den abos auf knappe 150€ im Monat. Allein das sie einem nun überall diese abo Modelle rein drücken wollen kotzt mich viel mehr an. nichma mehr software kannste teils ohne abo kaufen... DAS ist für mich eher das übel...
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