"Easy Money": 225.000 Euro-Gutschrift eines O2-Kunden war rechtens

Wer Werbeversprechen macht, muss sie auch halten. Das klingt nahe­liegend, kommt Telefónica nun aber teuer zu stehen. Denn der O2-Be­treiber wollte Kunden mit einer Gutschrift gewinnen, ein Mann nutzte das aus, um 225.000 Euro zu bekommen. mehr... Mobilfunk, Provider, O2, Telefonica, Telefonica Germany Bildquelle: Telefonica Mobilfunk, Provider, O2, Telefonica, Telefonica Germany Mobilfunk, Provider, O2, Telefonica, Telefonica Germany Telefonica

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Geiler Typ. Viel Spaß mit dem Geld :)
 
@Bullz: Ich sehe es ein bisschen anderes.

Eine offensichtliche Aktionslücke, welche meistens von einem entsprechend halbseiden motivierten Clientel ausgenutzt wird - um so viel negative Energie dafür aufzubringen zu können, muss man mit Verlaub nicht normal ticken.
Man erkennt die Gier des Siegers auch daran, dass er lt. anderen Webberichten oder dem Quellenlink sogar 320 000 EUR gefordert hatte, weil diese Karten mittlerweile einen Sammelerwert haben. Dies wurde aber seitens des Gerichts abgewiesen.

Viele Betrüger nutzen doch ähnliche Lücken nur um andere abzuzocken. Das hier ein Gericht nicht nach gesundem Menschenverstand geht ist traurig.

Ich bin hier eher immer auf der Seite eines Abgezockten.
In diesem Fall eben auch mal auf der eines Konzerns, auch wenn ich jetzt mit einigem Minus abgestraft werde.
 
@Postman1970: hast ein plus von mir bekommen.
 
@Postman1970: Sehe ich wiederum ganz anders. Firmen im allgem. und auch O2 im Speziellen tun alles um an unser Bestes zu kommen. Dazu sind ihnen alle Mittel recht. Auch windige AGBs die so klein geschrieben sind, dass sie kaum noch einer ohne Lupe lesen kann. Natürlich nur der Umwelt zuliebe, dass alles auf ein Blatt passt. Ihnen war dieses Mittel damals recht um Kunden anzulocken. Sie waren aber so nachlässig, um eben solche Fälle, in ihren sonst so ausgeklügelten AGBs nicht auszuschließen. Das hätte man ja machen können. Nun bezahlen sie den Preis für ihre Nachlässigkeit...das ist absolut gerecht! Firmen nutzen ebenso jedes Steuerloch was sich auftreiben lässt. Nun hat eben mal ein Kunde ein Loch in den Bedingungen von O2 genutzt... Shit happens... O2 wird davon nicht Pleite gehen, ich gönne es dem Mann also.
 
@Postman1970: Das Urteil ist eigentlich ganz in Ordnung, es hat geurteilt, dass o2 bei Kündigung nicht das Guthaben auf einer Prepaidkarte einbehalten darf. Das ist eigentlich die wichtigste Aussage für jeden Kunden. Sobald ein Anbieter ein Guthabensystem anbietet, muss er bei Auflösung des Vertrages das Geld auszahlen, ganz nüchtern betrachtet.
 
Dieses System gabs doch damals als Viag Interkom zu o2 wurde und ist meines erachtens fast 20 Jahre her. Da hat er aber gut und sehr lange für gesammelt. Besser als jede Anlage bei der Bank ^^
 
wie heißt es so schön? "man darf alles sein, nur nicht dumm" ;) !
 
Selber schuld. Ein Satz in den Bedingungen von wegen "Maximaler Aktions Bonus Pro Person 50€." hätte gereicht.
 
o2 muss das ganze zusätzlich noch mit 5% verzinsen, ist zwar nicht viel, bei der Summe kommt aber doch noch der ein oder andere Euro bei rum ;)
 
@BartHD: 5% ist nicht viel? Gut, dann kannst du mir ja 5% Zinsen auf mein Gehalt zahlen :D
 
man darf nicht vergessen das die 508 Karten auch was gekostet haben und jetzt sehr hoch bei Ebay gehandelt werden.
Das Geld hat er in erster Linie mal verloren da bleibt jetzt soviel gar nicht über.
Davon angesehen ist die Frage wie sich Aktionen von so "geilen Typen" auf die restlichen Endverbraucher auswirken...
 
@DaveX: Nicht unbedingt , O2 hatte immer wieder Aktionen wo man Prepaid karten kostenlos bekommen konnte
 
@DaveX: 10€ bei 10€ Guthaben ist eigentlich der normale Preis, wenn man davon ausgeht, dass die Karten direkt gekauft wurden.
 
@floerido: die Karten werden für über 300€ bei EBay gehandelt... und alle Karten wurden ihm gesperrt warum er auch für den Wert der Karten 300.000 Schadenersatz gefordert hat. Dies wurde aber abgelehnt und die Sperrung für die rechtmäßig erklärt.
 
Ja wenn man weiß wie, lässt sich hier und da gut absahnen. Da gibt es z.B. einen Typ, der Bonusmeilen bei Flügen sammelt, und der cirka 6 Stunden täglich in der Luft ist. Er bezeichnet die Personen hinter dem Bonusprogramm als Idioten. Er hat in einem Jahr 643.000 Kilometer zurückgelegt. Na ja, - jedem sein Hobby.
 
Jawoll,
wenn man zu den 54 Millionen Menschen in Deutschland gehört die nicht erwerbsmäßig tätig sind, dann ist man auch in der Lage 508 Prepaid Karten zu verwalten.
Und dann ist derjenige auch noch ein "geiler Typ".
Au Backe.
 
@Skylab: 54 Millionen nicht erwerbstätige bei ca. 83 Millionen Einwohnern(1), von denen 45,4 Millionen erwerbstätig sind(2), zzgl. Schüler und Kleinkinder. *thinkingface*

Quellen:
(1)https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-06/statistisches-bundesamt-bevoelkerungswachstum-einwohnerzahl-deutschland
(2)https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/_inhalt.html
 
wenn der Kerl die 500 Karten einfach neu verpackt heute bei eBay verkauft hätte, hätte er fast die gleiche Kohle bekommen. Ohne jeden Streß, Gerichtsverhandlung & Co. Von daher seinen ihm die 200k gegönnt. Gutes Näschen zahlt sich immer mal wieder aus. Ich sag nur Bitcoin.
 
@RonPonBon: aktuell sind bei eBay 10 Karten drin. In den letzten 3 Monaten wurden gerade mal zwei Karten bei eBay verkauft (eine für 500, eine für 300). Ich glaube, das Interesse ist sehr gering und wenn er den "Markt" mit 500 Karten flutet, ist auch die Rarität futsch und damit der Preis.
 
@RonPonBon: Dann wäre es wohl gewerbsmäßig geworden. Außerdem hält Ebay mit 9 oder 10% auch die Hand offen :-)
 
Wie zum Teufel kann einer 508 SIM Karten auf sich registrieren??? Das lässt doch gar kein System zu...je nach Anbieter ist bei 5 bis 10 Prepaidkarten Ende.
 
@McClane: Die Karten wurden vor der Ausweispflicht bei Prepaid-Karten erworben, somit könnten sie auch auch fiktive Personen zugelassen sein. Als o2 würde ich jetzt mal genau prüfen und nur an die für die SIM-Karte registrierte Person das Guthaben auszahlen. ;-)
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