Urteil: Facebook-, WhatsApp- & Instagram-Apps in Deutschland illegal

Der ehemalige Smartphone-Hersteller BlackBerry hat sich mit einer Patentklage vor dem Münchner Landgericht erfolgreich gegen Facebook durchgesetzt. In einem noch nicht rechtskräftigen Urteil erklärte das Gericht die Apps von Facebook, WhatsApp ... mehr... Facebook, Apps, Logo, Messenger, whatsapp, Instagram Bildquelle: Facebook / Instagram / WhatsApp Facebook, Apps, Logo, Messenger, whatsapp, Instagram Facebook, Apps, Logo, Messenger, whatsapp, Instagram Facebook / Instagram / WhatsApp

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Und um welche Funktion oder Funktionen handelt es sich da?
 
@Cyber_Hawk: Jop, da haben sie hier leider wohl vergessen diese wichtige Info zu erwähnen. Konkret geht es um die Funktion den gesamten Chatverlauf aus dem jeweiligen Messenger heraus per Mail zu versenden. Da sieht derzeit das Gericht die Patente von Blackberry durch Facebook verletzt.
 
Na toll.
Bei der Überschrift "in Deutschland illegal" dachte ich weil jeder der meine Nummer im Handy hat und das Telefonbuch freigibt sie eben weiter gibt :-(
 
@Paradise: Das wundert mich tatsächlich, dass sowas erlaubt ist. Hier warden Millionen Nummern ohne die Eigentümer zu fragen in die USA gesendet und die EU tut nichts dagegen? Das wäre doch mal eine Miliardenstrafe wert...
 
@gettin: siehe auch mein Re:3: Facebook hat die Verantwortung und Haftung mal eben per Nutzungsbedingungen weitergegeben: Deine Freunde, Familienmitglieder und sonstige Kontakte sind damit diejenigen, die deine Daten an Facebook weitergeben und Facebook gegenüber sogar ausdrücklich bestätigt haben, dazu befugt zu sein!
Das war die Stelle, an der ich meinen Account gelöscht hatte (was nicht ganz trivial war) und und die App vom Smartphone entfernt habe. Mit Signal und Threema bin ich weiterhin erreichbar, spürbae Einbußen habe ich nicht. Die ersten Tage war es ruhiger als gewohnt, aber ein Teil kam/kommt über andere Messenger wieder und etwas mehr Ruhe als zuvor hat sich nach wenigen Wochen bereits als angenehm erwiesen.
 
@gettin: Auf der anderen Seite: Brauchen wir wirklich für alles ein Gesetz?

Ist ja das selbe wie wenn Person X auf Xing/Linkedin usw. angemeldet ist, und neue Leute zu dieser Plattform einlädt. Da gibt man auch die Mail Adresse von Person Y der Plattform weiter, ohne diese zu fragen.
Diese "variante" bieten tausende von Webseiten seit Jahren an.

Und ja...eine E-Mail Adresse vor allem Geschäftliche ist heute auch nicht mehr ein "wegwerfprodukt"

Also wenn dann, sollte man da genau so rabiat vorgehen und alle Unternehmen zu einer "Milliardenstrafe" verdonnern. Würde dann aber auch mehr als genug Deutsche Unternehmen treffen. ;)
 
@Paradise: Das wurde kurz nach Einführung sofort wieder eingestampft...
 
@Paradise: ja und nein: du hast (vorletztes Jahr?) bei einem größeren Update mal die Nutzungsbedingungen abgenickt und gegenüber Facebook ausdrücklich bestätigt, dass du das Recht für alle Kontaktdaten in deinem Adressbuch hast, diese an Facebook weiterzugeben.
Solange das nicht endlich mal gerichtlich angefochten wird, hat Facebook damit die Verantwortung und Haftung für die Datenweitergabe an die Anwender der App weitergereicht.
 
Whatsapp, Facebook und co. verstoßen schon seit in Krafttreten gegen die DSGVO, aber niemand kümmert es.

Der kleine muss sich also an Gesetze halten und wenn große dagegen Verstoßen, bezahlen sie sicherlich dann die Strafe aus der Portokasse und gut ist.
 
@basti2k: insbesondere sind ganze Firmen wie Facebook und Google an dem DSGVO Wahn schuld.

Wie viel ich von diesen ganzen Datenschutzwisch unterschrieben oder bestätigen musste geht auf keine Kuhhaut.

Wie wahrscheinlich 99,9999999% alller Leute habe ich mir keins davon durchgelesen, mit Inhalt Beschäftigen und interessieren sich eigentlich nur Datenschützer oder Datenschutzbeauftragte.

Maximal 4% Umsatzprovision bekommt der Staat, wenn Verstöße festgestellt wurden. Manches Unternehmen wird sich wohl überlegen einfach die Provision zu zahlen.
 
@ibecf: du musstest ? Absolut nullkommanull Chance, sich dagegen zu wehren ? Da stand quasi jemand mit ner Pistole neben dir, hat sie dir heftig an den Schädel gedrückt, weswegen da jegliche Gegenwehr lebensgefährlich gewesen wäre ?
Oder wars nicht viel eher der Weg des gepflegten Bequemlichkeit bzw nicht auffallen bzw. des nicht Alternativen finden und durchboxen wollens, da ein Augen zu und unterschreiben bzw OK kliggern zu praktizieren ?
Uuuaahh.. da müsste man sich ja Zeit nehmen, das alles durchzulesen und könnte derweil auch übel merken, wie viel man selbst nach 2 bis 3 mal lesen nicht vollends versteht ? Oder womit man in Wahrheit nicht einverstanden ist ? ;-)
Könnte ja irgendwie weh tun.. also stattdessen schnell den eigenen Willem drunter gekringelt bzw ok klicken und danach die Sintflut.. wird schon gutgehn !
Ich sag ja nicht, das ichs massiv besser mache.. aber ich rede auch nicht von nem ich musste, konnte nicht anders. Wenn man wirklich will, geht so einiges ;-) Oder auch garnix, denn zumindest die 3 genannten Firmen bzw deren Softwareprodukte hab ich bisher erfolgreich von meinen Geräten fern gehalten oder zügig deinstalliert / lahmgelegt.
 
@DerTigga: Also ganz ehrlich: Ein Facharzt muss mich nicht mit Datenschutz zuschwallen nur damit er meine Untersuchungsdaten an meinen Hausarzt senden kann DER MICH DAHIN ÜBERWIESEN HAT.

Sowas nervt einfach nur und nee, das lese ich mir ganz sicher nicht durch.

WA nutze ich weil es Freunde nutzen und auch hier tangiert mich der Datenschutz nicht die Bohne. WA bekommt einfach keine sensiblen Daten gefüttert und gut ist. Was ich für BS und Katzen emoticons mit Freunden austausche interessiert eh keinen.
 
@Aerith: Die Benutzung der Software der drei genannten Firmen ist für dich wie ein Gang zum Facharzt, das was die für dich und mit dir tut ist mit dessen Untersuchung vergleichbar / was ähnlich hochqualitatives / vertraueswürdiges ?
Rein von der gesetzlichen Lage bzw. Strafbarkeit her, muss dein Facharzt das sehr wohl, weils lieber sein gelassen werden würde und wegen genau deswegen gut möglich nicht(mehr) gegebener / verfallender Unterlassungs bzw Anspruchstellbarkeit. Von vorsätzlichem über existente Widerstands und Widerspruchsmöglichkeiten im Unklaren lassen garnicht zu reden.
Davon ab: hast du das schriftlich von z.B. Herrn Zuckerberg oder nem relativ ähnlich hoch befugtem Mitarbeiter, das deine Daten so richtig und völlig uninteressant bzw nicht verwertenswert sind, oder ist das nur ne Eigeneinschätzung a la es möge doch bitte so sein ? ;-)
 
@DerTigga: Es ging mir darum auch mal andere Situationen zu nennnen bei denen Datenschutz mich nervt. Sicher vergleiche ich das nicht direkt.

Ob meine Daten für die interessant sind oder nicht interessiert mich nicht. Ich sende keine sensiblen Infos rüber (Kontaktdaten, Bankdaten, medizinische Daten etc.) und fertig.

Die dürfen gerne profilen und mir Werbung zukommen lassen, die seh ich eh nicht. Solange dieses profiling nur zu Werbezwecken genutzt wird ist mir das reichlich Banane. Würde es mein Staat à la China für andere Dinge benutzen sähe das schon ganz anders aus und derartige programme würden schneller von der Kiste fliegen als das Telephon "piep" sagen könnte.
 
@Aerith: Der Punkt ist da wohl, das aufgrund der internationalen Verbreitung der dahinter stehenden Firmen deine Daten nicht zwingend in Deutschland verbleiben bzw vorsätzlich in ein Land bzw zu nem "Institut" wie z.B. Cambridge Analytica verbracht werden könnten, in denen quasi kein deutscher Hahn (mehr) nach einem wie wild drauflos auswerten kräht.
Nochmal: das was du als schon unwichtig und nix hergebenden Tipptext einstufst, muss nicht zwingend von Facebook oder Whatsapp Leute ebenfalls so eingestuft werden, ganz unabbhängig davon, ob oder ob nicht es dir egal ist, das die es verwursten / dennoch zu barer Münze gemacht kriegen.
Denn eine hintenrum mit verschickte Standortangabe a la: Whatsapp Nachricht Abschicker steht auffem Parkplatz von Ikea und hat den auch seit 2 Std nicht verlassen .. wäre eindeutig was verwertbares - auch wenn du als Nachricht selber nur 2 natürlich nichtssagende Smileys verschickt hast.
Genau das meine ich: das da erstmal zu beweisen wäre, das das, was DU optisch siehst, auch wirklich ALLES das ist, was verschickt wird..
Aber ist okay, es juckt dich nicht wirklich, haste nun mehrfach zum Ausdruck gebracht, nen schönen Tag dann noch.
 
@DerTigga: Und dann? Dann weiß Cambridge analytica wie lange ich aufm Parkplatz rumstehe. Wird bei mir btw langweilig, ich habe kein smartphonetarif, sprich da poppt nur location "zu Hause" und location "Arbeitsplatz" auf, da ich nen WLAN brauche.

Beide locations werden von jedem handelsüblichen Browser ohnehin übermittelt.

Ich frage erneut: inwiefern ist das ein Problem für meine Sicherheit?
 
@ibecf: Selbst schuld. Durchlesen und ab und zu auch mal nein sagen.
Es sind übrigens auch sehr viele deutsche Firmen schuld, man sollte also keinewegs nur mit dem Finger über den großen Teich zeigen.

Schlussendlich gab es schon LANGE vor der DSGVO in Deutchland recht gute Gesetze, aber das Bundesdatenschutzgesetz war wegen seiner nur geringen Sanktionsmöglichkeiten (max. fünfstellige Bußgelder?) leider ein ziemlich zahnloser Tiger.
Die DSGVO hat erfreulich viel vom BSDG übernommen, von der nationalen auf die europäische Ebene gehievt und endlich wirksame Sanktionen ergänzt, die sich vom vorherigen simplen "du du!" abheben und auch weh tun können.

Ohne Zweifel ist die DSGVO nicht perfekt und die Umsetzung in deutsches Recht ist teils völlig lächerlich bis hin zu totaler Verarsche (aktuelle Cookie-Richtlinien besonders), aber die Richtung an sich stimmt und es ist sehr gut, dass wir sie haben.
 
@basti2k: Damit sie eben nicht "aus der Portokasse zahlen" spricht dies DSVO von Strafen in Höhe von Anteilen des Konzern(!)jahresumsatzes ...
 
@basti2k: ganz im Ernst, an welcher Stelle genau verstößt WhatsApp gegen die DSGVO?

Alle Nutzer der WA-App bestätigen ausdrücklich (!), dazu befugt zu sein, die Kontaktdaten ihres Adressbuchs an Facebook weitergeben zu dürfen. Ich persönlich finde das link, aber bisher wurde nach meinem Kenntnisstand dieser Teil der Nutzungsbedingungen nicht angefochten und scheint (!) damit vorerst rechtsgültig zu sein - den Datenschutzverstoß begeht damit jeder einzelne Nutzer der App, der ohne Rückfrage an die Betroffenen die Kontaktdaten an Facebook weitergibt, aber nicht die Firma selber.
Bleiben Verknüpfungen der Daten bei Facebook selber - auch dafür wurde die Erlaubnis durch Abnicken der Nutzungsbedingungen erteilt, zumindest auf dem Papier sieht also alles rechtens aus. Ich finde das ebenso zweifelhaft und ärgerlich wie du, aber aktuell wahrt der Moloch offenbar gerade so den Anschein bzw. hat die Haftung delegiert an die User, die alles abnicken, ohne es auch nur zu lesen.

Einen Facebook-Account samt App hatte ich nie (nur WA anfangs), dort sieht es aber wahrscheinlich ebenso aus.
 
Whatsapp sollte ruhig mal von heute auf morgen abgeschaltet werden um die Leute wach zu rütteln und ihnen vor Augen zu halten, wie abhängig sie ihre Kommunikation und somit ihren Alltag und ihr Leben von einem einzelnen Unternehmen machen. Whatsapp ist wie ein bösartiges Krebsgeschwür das man irgendwann nicht mehr los wird ohne massiven Schaden an zu richten.
 
@markox: Wieso? Der Identifier ist eine Telefonnummer, die bei den allermeisten der aktuellen Telefonnummer entspricht. Sobald Whatsapp aus ist, schreibst du an dieselben Kontakte einfach SMS. Wo ist die Abhängigkeit? (Und SMS ist im Gegensatz zu WhatsApp unverschlüsselt ...)
 
@DRMfan^^: Ich fürchte selbst SMS schreiben würden erschreckend viele Menschen nicht gebacken bekommen. Die haben einmal Whatsapp gezeigt gekriegt und leben damit.

Und das wäre privat. Mittlerweile geht es ja auch immer mehr über die private Nutzung hinaus. Diese Geschichte mit Artest vom Arzt per Whatsapp, oder diverse Whatsapp Kontaktmöglichkeiten zu Unternehmen und Medien. Wenn da ein paar 1000 SMS ankommen, entsteht Chaos. Geschweige denn von den Mobilfunknetzen. Ich fürchte, wenn von einem Moment auf den anderen alle Whatsapp Nachrichten per SMS gesendet werden, bricht das Netz komplett zusammen.
 
@DRMfan^^: da kannste aber keine sinnfreien Filmchen schicken per SMS ;-)
 
@markox: Ööh... würde mich nicht sonderlich jucken. Es gibt dutzende Messenger apps, man würde einfach auf die nächste Alternative ausweichen und gut.

Was ist so schlimm daran, dass Kommunikation über Messenger und nicht mehr über den kostenpflichtigen SMS läuft?
 
@Aerith: Bei SMS hat man bezahlt, da wurde noch halbwegs sinnvolles meist geschrieben.
Whatsapp und der gebotene Umfang von Nachrichten lässt die Leute lieber 65136 Nachrichten austauschen, am besten über Stunden, was man mit 2min telefonieren hätte geregelt. Das sollte jedem halbwegs gesundem Menschen selbst einleuchten.
 
@McClane: Ich seh da kein problem, man muss ja nicht sofort drauf reagieren.
Man kann halt nicht immer gleich telefonieren.

Um offen zu sein, ich unterhalte mich oft auch lieber in Schriftform als jemanden aus einem quietschig kleinen Lautsprecher in mein Ohr quasseln zu lassen.
 
@Aerith: Es gibt zwei Probleme, beim Wechsel zu einer anderen Messenger App.

1. Viele können das einfach nicht. Die haben sich Whatsapp einrichten und zeigen lassen. So schnell und "einfach" würde man also nicht jeden über einen anderen Messenger erreichen können.
2. Das größere Problem wird die Einigkeit über die Wahl des erstatz Messengers sein. Es hat Jahre gebraucht, bis sich Whatsapp so durchgesetzt hat.

Und außerdem stellt sich die Frage Whatsapp/Messenger oder SMS für mich nicht. Für mich ist die sinnvollere, weil unabhängige Kommunikation Email. Nur leider stand Whatsapp mit seinem geschlossenen System zur rechten Zeit bereit und bot mehr Komfort. Meiner Meinung nach bietet Whatsapp aber nichts, was man nicht auch als Email Client oder mittels einem offenen Email-Nachfolger/-Alternative bieten könnte.
Das Problem von Email scheint einfach (gewesen) zu sein, dass es keinen Client gab/gibt, der auf einfachste Weise und ausschließlich auf Messaging konzentriert. Weil Email grundsätzlich mehr bietet und historisch einen andren Zweck erfüllte, wollen Email Clients auch immer möglichst viele, und somit Messaging fremde, Funktionen bieten, die dem Durchschnitts-User am Ende zu viel sind.
 
@markox: Öhm sicher würde es erstmal eine etwas chaotische Übergangszeit geben aber es würde nicht lange dauern bis sich ein anderes Proggi durchsetzt.

E-mail finde ich einfach zu anstrengend aus den Gründen die du nennst. Kurz und knackiger Messenger (der könnte ja theoretisch das E-Mail protokoll im backend benutzen) finde ich für kurze Gespräche besser.
 
@markox: Die (meisten) sind so lange wach bis es entweder wieder läuft, oder man eine alternative gefunden hat. Es soll Türklingeln mit selbstmordgedanken geben weil sie total verwaisen...
 
@markox: Du meinst wie früher SMS?
 
@markox: Ich verstehe nicht warum man immer auf den Unternehmen draufrum hackt? Die Unternehmen bieten nur etwas an, und die Gesellschaft ist diejenige die es zu dem macht was es ist. Ich glaube kaum das die Leute dazu gezwungen werden die App zu laden oder zu nutzen. Niemand sagt das die Leute nicht auch nach wie vor telefonieren oder SMS schreiben können. Die Unternehmen reagiren nur auf die Nachfrage, so war das schon immer. Also mal lieber an die eigene Nase und die der Familie/Freunde und Co. packen. Denn wenn die Leute sich nicht selbst davon so abhänging machen wie sies tun, sähe das sicher ganz anders aus. Ich sag nur Master - Slave Prinzip ne...
 
@Place.: Ich kritisiere an keiner Stelle das Unternehmen selbst, sondern vorwiegend de Leute die sich von ihm abhängig machen.
Was ich aber in zweiter Linie am Handeln des Unternehmens selbst bemängeln kann ist, dass ihr Dienst nicht auf offene Standards setzt. Aber klar, warum auch, wenn sie so mehr Vorteile haben und trotzdem Milliarden Lemminge ankommen.

"Ich glaube kaum das die Leute dazu gezwungen werden die App zu laden oder zu nutzen." Vom Unternehmen selbst nicht. Von der abhängigen Gesellschaft schon! Wenn Verwandschaft, Freunde und Vereine nur noch Whatsapp nutzten für Kommunikation und Information bleibt einem ab einem bestimmten Punkt kaum noch etwas anderes übrig als es auch zu nutzten.

"Also mal lieber an die eigene Nase [...] packen." Ich habe nie und werde in absehbarer Zeit kein Whatsapp nutzen. Und Familie und Freunde davon abbringen ist unmöglich. Ich hab letztes Jahr nach hitzigen Diskussionen über das Thema sogar schon Weihnachtskarten per Post versendet an entsprechende Hardcore Whatsapp User. Ist halt dumm, wenn man ne Email schickt und die wird nach 2-3 Wochen mal gelesen, wenn überhaupt. Oder man die Tante, die seit 2-3 Jahren mit ihrem Android Handy zum ersten mal online ist nach der Email Adresse fragt die sine nicht nutzt und nicht kennt weil sie nur Whatsapp nutzt. Anders rum kriege ich SMS, die dann bei mir auch mal 2-3 Tage unbeachtet bleibt, obwohl ich meine Mails mehr mals täglich checke. Noch schlimmer wird es fast bei Vereinen, die Termine, Beschlüsse, Ankündigungen und Anfragen zur Teilnahme an Veranstaltungen wie Braunkohlessen und Helfer-Partys nur noch über Whatsapp kommunizieren, vergraben unter bis zu 100 Geburtstags grüßen und seitenweise privat Gealber und Gelaber rund um die Uhr von Cliquen von Mitgliedern. Die Vereinswebseite über die früher alles offizielle lief seit 2 Jahren nicht mehr aktualisiert, will sich keine mehr drum kümmern,... weil es gibt ja Whatsapp.

"Denn wenn die Leute sich nicht selbst davon so abhänging machen wie sies tun, sähe das sicher ganz anders aus."
Nichts anderes hab ich auch geschrieben.
 
1,6 Millionen pro App? Ja ne, is klar :P
Und wieso nur in Deutschland?
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