Online-Handel: Müll erzeugen ist billiger als Retouren neu verwerten

Der immer weiter wachsende Online-Handel ist aus der Perspektive eines nachhaltigen Handelns eine ziemlich große Katastrophe. Riesigen Mengen an Rücksendungen landen sogar dann im Müll, wenn eine andere Ver­wer­tung möglich wäre. mehr... Müll, Abfall, Kontainer Bildquelle: CC0 / Pixabay Müll, Abfall, Kontainer Müll, Abfall, Kontainer CC0 / Pixabay

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Es gibt auch in Deutschland eionige Unternehemn die auf die Verwertung von Elektroschrott spezailisiert sind. Die kommen sogar vorbei und holen das Zeugs ab.
Ich habe hier bei einem Applehändler gearbeitet. Wir hatten im Keller einen raum, in dem wir den PC-Schrott gesammelt haben und der dann zweimal im Jahr abgeholt wurde.
Es ist also nicht eine Frage des Könnens, sondern des wollens.
 
@Freizeitposter:
"Es gibt auch in Deutschland einige Unternehmen, die auf die Verwertung von Elektroschrott spezialisiert sind. Die kommen sogar vorbei und holen das Zeugs ab."
Das stimmt.
Ich hatte letztens eine defekte Waschmaschine und einen Kühlschrank bei der Stadt zur Abholung angemeldet. Nachdem ich die Waschmaschine am Abend zuvor am Straßenrand (wie vorgesehen) platziert hatte und noch mal in den Keller ging, um den Kühlschrank zu holen, musste ich erstaunt feststellen, dass die Waschmaschine nach meiner Rückkehr schon weg war. Das abholende "Unternehmen" war allerdings keines der Stadt. Denn die Stadt hat in ihrem Fuhrpark keine Fahrzeuge mit rumänischem Kennzeichen.
Ich erklärte dem abholenden "Unternehmer", dass dies Diebstahl sei.
Interessierte sie jedoch nicht. Ich sagte ihnen, sie sollen dann wenigstens (wenn schon denn schon) auch den Kühlschrank mitnehmen. Machten sie aber nicht.
Für den (Kühlschrank) kam -kurze Zeit später- wieder ein anderes fremdsprachiges (internationales) "Unternehmen".

Auf eine körperliche Auseinandersetzung mit dem abholenden "Unternehmen" hatte ich keinen Bock, und so habe ich sie gewähren lassen.
 
@Al Bundy: Und was genau willst Du mit Deiner Geschichte aussagen?
 
@topsi.kret:
Dass Müll/Schrott tatsächlich ein großes Geschäft ist.
 
@Al Bundy: ist das eine Geschichte nach dem Motto, selbst dafür jemanden meinen Müll zu gönnen bin ich zu geizig?
 
@Alexmitter: das Zauberwort ist hier defekt. Die abholer hoffen das Gerät reparieren zu können oder das es eben nicht defekt ist. Sollte es für Sie nicht funktional sein werden Sie es "sonstwo" entsorgen, gerade beim Kühlschrank sehr problematisch
 
@Al Bundy:
(Nach)Denken müsst ihr schon selbst.
 
@Al Bundy: Und was ist daran jetzt so tragisch? Wir haben, weil nicht vor Ort wohnten, einen Wunschtermin (50€) Beantragt. Die ersten Türen der Schrankwand waren unten die war bei der Wohnungsauflösung nicht weggegangen. als ein Mann vorbeikam. Und sich das ansah. Deutsch ging nicht, englisch etwas. Er bat zu warten, kam kam mit der Tochter wieder.
Da hatte ich das Foto, das man bei Aufbau schon haben sollte, aus dem Müll geholt und die kleine erklären lassen. Den Abbau übernahm dann er. Die kleine hat gejubelt die bekam sie ins Zimmer.
Da konnten wir uns auf den Rest konzentrieren. Ob ich sie jemanden gebe oder sie im Müll landet was ist besser? Die zwei Sachen die am morgen über blieben hätten wir dann mitnehmen Können.
Insofern waren es lediglich 50€. Die wir in den Wind gesetzt haben.Die waren aus der Wohnungsauflösung schon da. Eine Weltbewegenden Katastrophe......
 
@Al Bundy: Hm, stammt das nicht aus einer Folge "How I Met Your Mother" und war eigentlich eine Couch?
 
@Al Bundy: Waschmaschin Motoren lassen sich gut verkaufen. Alles was zu tun ist ist, Kohlebürsten wechseln dann ab nach eBay. Bei Marken Waschmaschinen etc. kosten gebrauchte Motoren zwischen 40 bis 100 Euro oder mehr..
 
@Freizeitposter: Es geht im Artikel aber nicht darum, ob das fachgerecht entsorgt oder auf einer Müllhalde landet, sondern dass es besser wäre, viele Retouren noch zu verwenden, statt sie zu entsorgen. Funktionierende Geräte sollten nicht verschrottet werden.
 
@Runaway-Fan: Das sehe ich ja auch so. Trotzdem kann man auch funktionierende Geräte fachgerecht entsorgen. Auch wenn es Unsinn ist.
Aus unternehmerischer Sicht ist aber die Weitergabe an Bedürftige auch blödsinn. Dadurch verliert man eventuell einen potenziellen Kunden der neu kauft.
Und wer bitte definiert was Bedürftige sind?
Hartz IVer und Sozialempfänger?
 
@Freizeitposter: Glaubst du nicht auch, das es in Deutschland und über die Jahre ne ganze Menge Institutionen gibt, die sich hervorragend damit auskennen, wer und was bedürftig ist ? Solltest du allerdings zu den Kontrollfreaks gehören, die nur dann was verschenken können, wenn der Empfänger unter 14 Euro Einkommen pro Tag hat, dich aber schlagartig Bauchschmerzen (ich hab was verschwendet !) plagen, würdest du (als Unternehmer) erfahren, das jemand deine olle Maschine gekriegt hat, der 18 pro Tag hat, dann solltest du mal deine Menge an existenter / aufbringbarer Sozialkompetenz überprüfen..
Oder zumindest pi mal Daumen ausrechnen und überlegen, das du so jemandem erst dann ne neue Maschine verkauft kriegst, wenn demjenigen ca 3 Jahre nix dazwischen kam und er / sie eisern sparen konnte, es aber eben auch musste. Andersrum gesagt ist 3 Jahre die Wäsche im Badwaschbecken zu waschen allerdings weder besonders lustig noch kostenfrei machbar. Nur mal so zum Nachdenken bzw spontanes Konstrukt, denn genau dieses: ja Hilfe, ich könnte ja womöglich "Verlust" machen, wenn ichs verschenke bzw. 'andere' wollen und werden es viel zu leichtfertig und unüberprüft an jemanden weitergeben, der es (noch) 'nicht verdient' hat, ist da das Kernproblem.
Es ist allerdings auch so, das manche solcher was verschenkenden entsprechende Abholungs und Weitergeb Institutionen bzw. Vereine mit der Müllabfuhr verwechseln. Weil das, was sie da verschenken wollen eben schon längst NICHT mehr gut genug ist bzw. die Menge an Selbstkritikfähigkeit und Sozialkompetenz desjenigen sich gradenoch so in Knöchelhöhe befindet, eigentlich schon längst mit Füßen getreten wird..
 
@DerTigga: Es gint auch bei uns eine Gemeinnützige Gesellschaft, die von Firmen kostenlos IT bekommt, abholt, aufbereitet und wieder verkauft.
Nur sind deren Preise so hoch, dass es tatsächlich besser ist sich für wenig Euronen mehr was neues und aktuelles zu kaufen.
Wer in Deutschland bedürftig ist, ist ganz klar gesetzlich geregelt.
Zuallererst würde ich aber dem Vertsandhandel Zügel anlegen. Wer Ware erhält, diese ausprobiert und wieder zurückschickt, hat generell die Versandkosten zu tragen. Schliesslich ist das Gerät dann ja gebraucht. Wegwerfen ist bisher günstiger, weil eine Überprüfung der zurückgeschickten Ware mehr Kosten verursacht.
Und bei Giganten wie Amazon kommen da schnell mehrere hunderttausend Euro im Monat zustande.
Zudem habe ich mit "Bedürftigen" so meine eigene Erfahrungen. Einer hat sich mal riesig gefreut, weil ich ihm spontan ein (voll funktionsfähiges) Fahrrad geschenkt habe. Ein anderer hat sich darüber mokiert, dass der 55"-Flat-TV ja schon drei Jahre alt ist.
Ich verschenke keine defekten Sachen - das wäre ja vollkommener Blödsinn. Ich schaue aber auch genau hin, wem ich was schenke.
 
Richtig so, ich bezahle und möchte Neue Ware und keine wiederaufbereitete, was soll der Quatsch mit Umwelt, Co und so ein Quatsch, die Welt braucht keine morallapostell wo alle anderen belehren wollen, schon mal überlegt das die Herstellung von Waren auch Arbeit erzeugt? Wir sind eh stimmloses kunsumentenvieh und basta
 
@Wlimaxxx: So verbittert?
 
@topsi.kret: So klingen mitlerweile viele, die einfach jedliche Hoffnung aufgegeben haben.
Das Gefühl der Machtlosigkeit ist halt enorm.
Was bringt es mir, wenn ich nachhaltig lebe, auf Plastik verzichte und möglicht viel ÖKO und so kaufe/nutze, wenn irgendein Politiker für weitere 5 Jahre die Kohleverbrennung mit Steuergeldern künstlich am Leben hällt, dann in die Kanaren fliegt, um über den Klimawandel zu diskutieren, mit dem Ziel "in 20 Jahren müssen wir was geändert haben, aber erst wenn ich meine Rente habe" um dann wieder nach hause zu Fliegen, im Privatjet, alleine....
Doch, ich kann @Wlimaxxx sehr gut verstehen.
 
@sunrunner: Es bringt zumindest dir ein reines Gewissen. Oder bringt es dir persönlich mehr zu sagen, die machen das auch nicht, also brauch ichs auch nicht? Das würde dir einzig eine mentale Rückentwicklung ins Kleinkindalter bringen.
 
@Knarzi81: Ich Persönlich bin nicht so verbittert. Ich achte in der Tat sehr auf meinen Co2 abdruck, und nutze wiederverwendbares etc.
Ich sage nur, dass ich diese, meiner Meinung nach, absolute verzweiflung verstehe. Das ist in meinen Augen kein Jammern oder "Die machen das doch auch, dann kann ich das doch auch machen" - Ding, sondern eher ein Gefühl der Machtlosigkeit.
Eine Stimme mehr bei der Wahl kann den Unterschied machen, das weiß ich sehr wohl. Aber viele denken halt nicht so....
 
@sunrunner: Weil sie alle denken, dass sie ja eh nichts erreichen können. Aber das liegt nur daran, dass die Egozentrik ganz massiv die letzten Jahrzehnte zugenommen hat. Jeder sieht nur sich alleine. Und ja, alleine kann man nichts erreichen. Aber Menschen sind nun mal eine Gemeinschaft. Und wenn man was erreichen will, muss man zusammenarbeiten und sich nicht alleine Zuhause auf dem Sofa vor der Tastatur auskotzen, weil ja alles so schlecht ist. Das haben die Kinder die Freitags gemeinsam auf die Straße gehen im Gegensatz zu vielen erwachsenen Tastaturrambos schon verstanden.
 
@Knarzi81: Auf jeden fall. Bei uns in der Lokalen Facebook gruppe gibts auch genug "ältere Leute" die immer groß posaunen "DIESE KINDER SOLLEN MAL LIEBER IN DIE SCHULE GEHEN!!!" und dann ein Paar Tage später posten sie Bilder aus dem Urlaub.
Denen ist es scheißegal, was in 20-40 Jahren ist, und das ist erschreckend.
Ich möchte für mein(e) Kind(er) eine schöne Welt erhalten.... ist halt schade, dass es so viele Egoisten gibt....
 
@sunrunner: Dinge, die ich nicht ändern kann, kümmern mich nicht. Warum sollte ich mich deswegen frustriert vom Leben abwenden?

Und ich glaube kaum, dass der OP den Umweltgedanken im Kopf hatte, als er das schrieb ;)

Es ging eher darum, das wir alle "Konsumvieh" wären. Dieser Begriff ist so dämlich, suggeriert er doch, als wären wir alle verpflichtet zum Konsumieren.
 
@sunrunner: nun, aber auf die anderen zu zeigen welche es schlechter machen, hat noch nie etwas besser gemacht.

ein kleines Beispiel:
Der Grund für die Kohle ist der Atomausstieg, der Grund für den Atomausstieg war Fukuschima und die Panikmache mit dem radioaktiven Müll (welcher zumindest kurzfrisitg einfacher Handzuhaben gewesen wäre als das CO2 welches durch Kohle verblasen wird).
> Alle erneuerbaren Energien kosten nicht nur unendlich viel Energie, sondern sind auch nicht zwangsweise edel für die Umwelt (Herstellung von Photovoltaik z.B. oder Windkraftanlagen hier und da...)
> Es ist immer so einfach gesagt "Yay, Kohleausstieg am besten gestern ... bei mir kommt der Strom aus der Steckdose"

*Kopfschüttel*

Es kann nur jeder vor seiner eigenen Haustüre kehren, und da gehört es eben auch dazu mal nicht jeden und alles zu verklagen und immer das beste für sich rauszuholen. Sondern auch mal B-Wahre zu kaufen oder darauf klar zu kommen, dass ein Produkt Neuverpackt wurde! Selber mal mit dem Fahrrad in den Urlaub zu fahren 50 oder 100km kann man da schon mal in ein paar Tagen schaffen (auch wenn man kein Supersportler ist) oder bei der Ernährung fair gehandelte regionale Produkte zu verwenden...
 
@bear7: Kann ich nur so zustimmen. Ich nehme gerne B-Ware, ist teilweise deutlich günstiger. Einkaufen bei Kaas, das ist ein Unternehmen, dass Ware aus supermörkten verkauft, die kurz vor oder nach dem MHD sind. Super sache sowas.
 
@sunrunner: Geht doch in erster Linie gar nicht um diesen Öko Hype. Man schmeisst einfach keine funktionierenden Geräte weg, geschweige denn nagelneue. Dann verkauft man die halt billiger, wurde früher auch immer so gemacht. Und wenn es da hürden gibt, gillt es diese zu lockern oder ganz ab zu schaffen.
Aber es ist natürlich klar, wurde ein Gerät schon mal genutzt, dann muss der Kunde das vorher erfahren.
 
@Dr. Mabuse: Stimmt ja auch, aber OP zeigt deutlich, waurm das so gemacht wird. Ich kaufe gerne B-Ware oder Ware ohne OVP. Teilweise ist B-Ware oder kontrollierte Ware sogar besser, da diese noch einmal auf Funktion geprüft wurde.
Leider bieten viele sowas nicht mehr an. Amazon hatte (hat?!) mal eine Seite, wo man Retouren kaufen konnte, meist 10-20% günstiger und ohne OVP
 
@Wlimaxxx: Ich bekomme so langsam eine Ahnung warum SETI intelligentes Leben im Weltall sucht....
 
@Wlimaxxx: Was ist denn bei dir bitte falsch? Wenn du glaubst stimmloses Konsumvieh zu sein, dann liegt das einzig und allein an deiner Einstellung. Es gab in den letzten Jahren genug Shitstorms, die mitunter ganze Firmen ins Wanken gebracht haben. Gerade durch den ganzen Socialmediakram haben Kunden heute so viel Macht wie noch nie. Aber wenn die Kunden dann doch nur aus Hampels bestehen, die sich selbst zum stimmlosen Konsumvieh machen, weil sie einfach nicht satt werden, dann sind es diese die eine riesige Mitschuld tragen.
 
@Knarzi81: Mir fällt aktuell keine Firma ein, die durch einen Shitstorm zugrundegegangen wäre. VW verkauft so viele Autos wie nie. Den Lidlskandal hat schon fast jeder wieder vergessen. Nestle kann weiterhin tun und lassen was sie wollen. Der Konsument hat nur theoretisch macht.
 
@FatEric: Neuromarketing halt. Auch schlechte "Werbung" ist halt Werbung und man ist Dauer-präsent. War bei anderen Skandalen nicht anders. Kurzfristig gings etwas zurück - Mittelfristig wird davon profitiert
 
@FatEric: Steht auch nirgends in meinem Beitrag. Da stand Wanken, insbesondere kleinere Läden. Die Konsequenz war zumeist aber immerhin ein Umdenken in den angeprangerten Handlungen. Zum Beispiel findet man nun ganz plötzlich in jeder Obst- und Gemüseabteilung Gemüsenetze für die Mehrfachbenutzung.
 
@Knarzi81: Ja stimmt, sorry. Aber selbst gewankt haben die nicht wirklich. Wenn man bedenkt wie lange VW (teilweise heute noch) negativ in den Schlagzeilen steht und man die Verkaufszahlen anschaut, dann interessiert das den Konsumenten nicht.
Und diese Netze zur Mehrfachbenutzung sind ehrlichgesagt nur ein extrem winzig kleiner Beitrag, der mehr publicity als sonst was ist. Geht man einen durchschnittlichen Einkauf durch dann ist da so viel Plastik dabei, da kannst du hunderte solcher Obsttüten herstellen. Wer auf solche Obsttüten verzichten möchte, hätte schon immer eine eigene Stofftüte mitbringen können.
 
@FatEric: VW ist ja auch aktuell to big to fail. Waren Grundig, Löwe und viele andere aber auch mal. ;) Die Netze waren nur ein Beispiel was mir gerade einfiel. Da waren sie nämlich plötzlich ganz schnell mit einer Alternative am start, nachdem jahrelang nichts ging.
 
@Knarzi81: Wenn man bedenkt das meine Oma bis in die 80er oder späten 70er nichts anderes kannte als Gemüsenetze zum einkaufen... oder einfach eine Tasche mit zu bringen.
 
@FatEric: Zwischen "Ins Wanken geraten" und "Zugrundegehen" ist auch ein himmelweiter Unterschied ;)
 
@Wlimaxxx: ich wünsche dir vom ganzen Herzen, dass du niemals mehr einen Artikel zurückgeben darfst <- im übrigen auch, wenn du in einem Bekleidungsgeschäft was anprobieren möchtest, dann nur, wenn dus auch kaufst!

Denn das wäre die einzige Möglichkeit ausschließlich Neuware für alle anzubieten.
 
@Wlimaxxx: Na? Was los? Noch keinen Kaffee gehabt?
 
Es gab vor Ort Geschäfte, die Rücksendungen bzw. 2. Wahlder Katalogversender verkauften. Super interessant. Zumal man da sah, was man kaufte.
Die sind wegen dem Online handel weggebrochen? Ich dachte immer Versand ist Versand.
 
@Marsusmar: Ich kenne in meiner Region zwei "Retour-Händler", einmal für Elektronik und einmal für Schuhe. Die Geschäfte sind dann im Industriegebiet gelegen, direkt an der Anschrift für Versandretouren.

Ursprünglich war so etwas auch die Idee hinter den Outlet-Centern, mit der großen Verbreitung hat sich dort die Strategie aber geändert. Für solche Händler wird mittlerweile häufig dann direkt mit schlechterer Qualität, z.B. dünnere Stoffe, produziert.
 
@floerido: Hört sich perfekt an. Ne Adresse für Versandretouren Leipzig bei Amazon wäre interessant ob es die gibt ich weiß es nicht.
Bei uns war das ein ca 500 m² Geschäft mitten in der Innenstadt. Jetzt wäre alles voller Weihnachtsdekoration. Zusätzlich Haushalt, Wäsche, Kleidung, aber nicht viel.
Ich denke wir träumen zu gut......
 
@Marsusmar: Einfach nach Fabrikverkauf, Lagerverkauf usw. suchen. Wichtig ist hier die Lage wirklich in der Nähe eines Firmenstandorts und nicht in einem Outlet-Park.
 
@floerido: Eigentlich logisch Nur ich meine ja nicht einfach einen Werksverkauf. Der könnte seine Überproduktion, dann zu so einem Sammelpunkt liefern. (Nannte sich hier Fox markt. )Hier z.B. Röstfein.
Sonst sieht hier mies aus. Halt der Osten.
 
@Marsusmar: Die Rückgabe bei Versand bezieht sich nur auf Neuware oder Warte mit Garantie/Gewährleistung.
Bei Gebrauchtware, B-Ware kann die Rücknahme ausgeschlossen werden und wird meistens auch so gemacht.
 
@Freizeitposter: Und dann wundert man sich. Tja müssen mal die gesetze geändert werden das man darauf auch Gewährleistung geben muss. Und schon würde es interessanter werden.
 
@MancusNemo: Was willst da an Gesetzen ändern? Das umgehen die Händler eben dadurch, dass keine Rückläufer auf den Markt geworfen werden.
Und niemand wird gezwungen, Ware ohne Garantie zu kaufen. Kannste machen, oder auch nicht.
 
@Freizeitposter: Man kann das alles per Gesetz regeln, wenn die Wirtschaft lieber gezwungen werden will bitte, anstatt mal vernünftige Dinge zu tun. Und mit STRAFEN und Belohnung dazu annimieren, dann läuft das von alleine. Anstat der Wirtschaft blind vertrauen, dann verarschen die einenen nach Strich und Faden. So siehts aus!
 
@Freizeitposter: Im Normalen Geschäft vor Ort (um das es geht) hast du auch keine Garantie.

Da wurden Schubweise B Ware. Rückgabe waren an den Laden geschickt. Alles was bei Neckermann, Otto, Quelle nicht wegging. Lag halbwegs verpackt da die konnte man sich tausendmal besser ansehen, als Verpacktes im Geschäft vor Ort. Mitten in der Innenstadt
Und das Lief unglaublich. Weil es ein Kunterbuntes Angebot war
 
@Marsusmar: Ja und? hat doch niemand was anderes behauptet. B-Ware oder Retouren werden oft ohne Garantie in irgendwelchen Läden abgestossen die darauf spezialisiert sind.
In dem Artikel geht es aber um Reouren die einfach weggeworfen und nicht irgendiwe zur weiteren Verwendung weitergegeben werden.
 
@Freizeitposter:
Ich sehe einfach nicht ein, keine Alternativgedanken äußern zu dürfen.

Du (so kam es rüber) denkst als Alternative zum Wegwerfen, entsorgen an online zu erwerben. Was nicht funktioniert, weil man ohne Rücksendemöglichkeit volles Risiko hat.

Ich denke an die Variante vor Ort. Die ja schon funktioniert hat. (und in A&V schon ewig auf Privatbasis funktioniert) ohne Risiko.
 
@Marsusmar: Das vorgehen von Industrie und Händlern ist nicht tragbar. Es gibt aber keine gesetzliche Grundlage dies zu verhindern.
Es bleibt also den Herstellern und Händlern überlassen was sie mit ihren Retouren machen. Ökologisch ist es Unsinn was sie da machen, wirtschaftlich aber korrekt.
Bleibt also nur der Apell an die Verbraucher, dass sie entsprechend reagieren.
 
zum kotzen wenn ich so etwas lese.
wir haben in der eu und dem rest der welt nehr als genug bedürftige an die man vieles verschenken kann.
hier geht es mal wieder nur ums liebe geld, bevor ich mir die mühe mache einen second hand markt zu erschließen, rechnen wir uns das lieber schön.
arme neue welt....
 
@Schnoog: doch es geht ums liebe geld um nichts anderes :) wäre es dein Unternehmen würdest du genauso handeln und kein piep anders.
 
Die Hersteller wollen nicht recycelbar produzieren und der Politik ist es auch egal. Der Bürger lagert Plastikmüll, Altglas, Papier + Pfandflaschen wie vor 100 Jahren wieder in seiner Wohnung oder auf dem Balkon. Wirtschaft und Politik lehnen sich zurück, da der Bürger ja die Arbeit macht. ?????
 
In welcher Wegwerfgesellschaft wir leben, sehe ich tagtäglich auf Arbeit, da sind Kunden nur zu unterbelichtet, das beiliegende Ladegerät zu verwenden, da fliegen Rasierer für knapp 300€ in den Müll, oder zu dumm, die Bedienungsanleitung zu lesen, nee, da wird eine flitschneue Kaffeemaschine für knapp 90€ entsorgt,
 
Die Welt wird an dem Kapitalismus zu Grunde gehen. Geld ist dem Menschen wichtiger als alles andere; selbst als das Leben anderer.
 
Habe mir Schuhe online gekauft. 51€. Als sie ankamen, haben sie im gleichen Shop nur noch 47€ gekostet. Habe gefragt, ob ich die Differenz erstattet bekommen. Antwort: "Schicken Sie die Schuhe zurück und bestellen Sie neu." WTF
 
Das wird auch nur solange funktionieren, wie genug Ressourcen da sind. Das Blatt wird sich noch wenden.
 
@Akkon31/41: Das wird dan Angebot und Nachfrage von alleine Regeln und dann werden sich Recyclingprogramme vone alleine etablieren. Dann hat auch eine gebrauchte Retoure wieder einen anderen Wert. Wenn ich Amazon wäre würde ich den Mitarbeitern die Retouren die in den Müll können kostenlos zur Mitnahme anbieten. Würde sich für alle Lohnen... wird aber auch nicht gemacht. oO
 
Die Händler bestimmen doch den Preis, oder nicht? Wenn sie also für einen symbolischen Cent die wäre verkaufen, dann zahlen sie darauf doch nur 0,19 Cent Umsatzsteuer?!

Ich wäre für einen Pranger, an dem die Namen der Firmen genannt werden, die bei Retouren Entsorgung vorschreiben. Auch das Argument "[es geht nicht anders,] weil sie beispielsweise defekt sind" finde ich krass.
 
Wieder diese billige Augenwischerei. Das hat mich schon bei der damaligen Berichterstattung aufgeregt. Hier wird einfach die Zahl von 20 Millionen benutzt um zu suggerieren, dass es sich um eine riesige Summe an Retouren handelt die angeblich weggeschmissen wird. Natürlich sind 20 Millionen eine Hausnummer, aber man muss sich mal vor Augen halten wie viele Retoursendungen es jährlich in Deutschland gibt: Das beläuft sich nämlich auf ca. 280 Millionen Pakete und knapp 500 Millionen Artikel (!), heißt die 20 Millionen Artikel die letztendlich im Mülleimer landen sind fast schon ein verschwindend geringer Anteil! Wir reden hier von ca. 4% der insgesamt zurückgesendetet Artikel. Wenn man das jetzt noch auf die 7,5 Millionen herunterskaliert, die angeblich völlig in Ordnung weggeschmissen werden, sind wir gerade mal bei 1,5% - das ist doch lächerlich.

https://www.oekotest.de/geld-versicherungen/500-Millionen-Artikel-wurden-2018-zurueckgeschickt-_600937_1.html
 
Und exakt diesen Müll schicken wir dann nach Indien und nach Afrika, denn wir sind ja ein "sauberes Land" *totlach*. Irgendwann wird das Gejammer losgehen, dass wir viel zu verschwenderisch mit unseren Ressourcen umgegangen sind. Aber egal, betrifft ja unsere Kinder.
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