Windows 10: Microsoft experimentiert mit Lockscreen-Layout mit Suche

Microsoft schraubt gerne mal, zumindest experimentell an Windows 10 und seiner Oberfläche herum, schließlich gibt es auch nach Jahrzehnten der Entwicklung noch immer Möglichkeiten für Verbesserungen. Jetzt hat man sich den Lockscreen von Windows 10 ... mehr... Windows 10, Suche, lockscreen, Suchfeld, Windows 10 Build 18970 Bildquelle: Albacore / Twitter Windows 10, Suche, lockscreen, Suchfeld, Windows 10 Build 18970 Windows 10, Suche, lockscreen, Suchfeld, Windows 10 Build 18970 Albacore / Twitter

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Ich bin mir nicht sicher ob Microsoft bei der Weiterentwicklung von Windows 10 die richten Schwerpunkte setzt...es gibt so viele Baustellen, stattdessen immer neue Gimmicks, die vermutlich kaum jemand nutzt. Denke da an so einen nutzlosen Quatsch wie Windows Ink Arbeitsbereich oder Kontakte in der Startleiste oder die Zeitachse in der Taskview.
 
@FuzzyLogic: hmmm... Gerade diese drei Dinge nutze ich relativ oft...
 
@FuzzyLogic: weil bei Windows auch nur 3 Entwickler dran sitzen...
 
@Ludacris: Das Gefühl hat man manchmal aber wirklich ... und die drei reden auch nicht miteinander!
 
@Ludacris: Vielleicht sollte man sich bei MS aber auch mal Gedanken machen ob die Entwickler bzw. die Ressourcen richtig verteilt sind. Die Energie die da in solche Sachen wie Windows Ink, anderes neues Zeug usw. gesteckt werden wären in Optimierung, Verzahnung und Vereinheitlichung des bereits vorhandenen eigentlich derzeit besser investiert.
 
@Cheeses: Nur weil DU Windows Ink nicht brauchst heißt es nicht, dass kein Bedarf besteht. Siehe Wolfi_by, der nutzt es anscheinend sehr gern. Ich würde es nutzen, wenn ich einen Stift hätte, Convertibles sind immer mehr im kommen und der klassiche Desktop PC ist sowieso schon lange ausgestorben...
 
@Ludacris: Ich sage nicht das man nicht daran arbeiten sollte, aber der Elan der da rein gesteckt wird wäre an anderen Stellen im System zur Zeit angebrachter. In den von mir genannten Punkten käme das dann nicht nur den Windows Ink Nutzern sondern allen Windows 10 Nutzern zu gute.
 
@FuzzyLogic: Das empfinde ich ebenfalls so. Z.B. die zusätzlichen Energiespareinstellungen oder die "Erweiterten Einstellungen" zur Firewall etc.. All diese Einstellungslinks die seit Jahren nur als Schrift irgendwo in den Einstellungen "versteckt" sind, führen zur alten Windows 7 GUI. Nicht falsch verstehen, Windows 10 halte ich für ein hervorragendes OS, aber diese Inkonsistenz der GUI stört mich dabei am meisten.
 
@FuzzyLogic: diese aussagen finde ich immer Witzig... und dann kommt auf Rückfrage "was denn deiner Meinung die Baustellen sind" dass das Design nicht passt :P

Meiner Meinung ist eine Suche auf dem Lockscreen totaler Bullshit. An meinem PC hat niemand was verloren und diejenigen die doch hin dürfen können einen separaten Account Nutzen (oder Gast)... ABER, ich bin halt nicht der einzige Nutzer und es gibt noch 1 Millionen andere Menschen, welche ihren PC anders verwenden.

Bei Microsoft ist das Research... sie versuchen herauszufinden, wie macht man ein Betriebssystem so, dass die Meisten zufrieden sind => und nicht dass FuzzyLogic zufrieden ist!
PS. Es gibt kein Beliebteres System als Windows 10 (und nein, ich sagte nicht dass es kein System gibt, welches häufiger verwendet wird [weil das wäre ja Android - Android hingegen ist sehr sehr unbeliebt, aber alternativlos])!
 
@bear7: Naja...dass Android unbeliebt, weil alternativlos, ist, kann ich so nicht bestätigen. Sicher gibt es etliche Dinge, welche besser sein könnten, aber das ist ja generell so bei linuxbasierten OS. Und dass Android nicht sooo unbeliebt sein kann, zeigt die Tatsache, dass MS sein WP über Bord wirft, weil schlichtweg in Bedienung und Komfort versagt. Ansonsten stimme ich dir zu. W10 ist eines der besten Windows und das Konzept der stetigen Weiterentwicklung ist ansich eine feine Sache, wenn da nicht an allen Ecken und Enden gleichzeitig geschraubt wird und bewährte Dinge auf den Kopf gestellt werden, nur, damit diese in das aktuelle Konzept passen. Als Beispiel sei hier der Übergang der Systemsteuerung in die Einstellungen genannt. Das hat doch so gepasst, wie es war. Warum ändert MS das? Bisher konnte ich blind durch die einzelnen Punkte navigieren und jetzt suche ich mich manchmal dumm und dämlich, weil bestimmte Funktionen in irgendwelchen abstrusen Menüs zu finden oder schlichtweg umbenannt wurden.
 
@tommy1977: WP hat nicht bei der Bedienung versagt, sondern beim Marketing.
 
@Bautz: Doch...hat es. Ich arbeite in einem Handy-Shop und bin froh, wenn WP endlich vom Markt ist. Allein schon die Tatsache, dass man Kontakte nicht einfach mal so als *.vcf auf eine Micro SD exportieren kann, ist für mich ein absolutes Unding, wenn ich eine Datenübertragung auf ein neues Kunden-Phone machen muss. Auch Programme wie Smartswitch & Co. funktionieren nicht oder Alternativen sind mir schlichtweg nicht bekannt.
 
@tommy1977: Wir leben im 21. Jahrhundert, wer hat denn heute noch lokale Kontakte?
 
@Bautz: Was hat das mit lokalen Kontakten zu tun? Ich kann aus einem WP-Phone schlichtweg keine vcf direkt exportieren, sondern muss umständlich über Outlook gehen, wofür ein Großteil der Kunden die Zugangsdaten nicht weiß, weil das irgendwann mal irgendwer eingerichtet hat, weil ein MS-Konto Pflicht ist, um das Phone überhaut sinnvoll zu nutzen. Wo die Kontakte herkommen oder auf dem neuen Phone landen, kann ja jeder für sich selber entscheiden. Und ja, es gibt ziemlich viele Kunden, welche ihre Kontakte einfach lokal auf ihrem Telefon haben möchten, was datenschutzrechtlich auch Sinn macht, wenn nicht jeder Kontakt einer Online-Speicherung explizit zugestimmt hat.
 
@tommy1977: Die die sowas beachten, welches OS gibst du denen
 
@Bautz: Hierbei geht es nicht um das, was tatsächlich an Daten bei Google, Apple & Co. landet, sondern um das Gefühl, die entsprechenden Synch-Funktionen zu deaktivieren.
 
@tommy1977: Uahhhh, klingt gruselig.
 
@tommy1977: naja, >DU< konntest Blind durch die Navigation ...
=> jeder der die Systemsteuerung nicht kennt, kommt damit besser zurecht.

Und sind wir mal ehrlich, ein gehäufe von Symbolen hat nichts mit Struktur zu tun.
> Stört es dich, kannst du ja "nach wie vor" einfach oben in der Suche eingeben was du willst und bekommst ziemlich sicher den richtigen Treffer :)

Ich musste mich auch umgewöhnen und schlimm wars, wo man noch die hälfte da hatte und die anderen hälfte dort... aber mittlerweile Genieß ich die Struktur.

> Aber sind wir mal ehrlich, wie oft muss man in die Systemsteuerung? 99% aller User müssen die Einstellungen EINMAL alle 3 Jahre für Ihren neuen PC anpassen. 1% (die Administratoren) haben das nach 2 Tagen drin und können jetzt auch alles Blind.

Windows 10 verkörpert viel mehr als Kacheln, Systemsteuerung oder Designkonsistenz.
> Hier geht es um Stabilität, Kompatibilität, Performance und vor allem Sicherheit... Ich will meine Programme ausführen und möglichst wenig vom System gestört werden, ja, ich liebs auch, wenns schön ist, und auch wenn man n paar spielereien hat... aber für meinen beruflichen Alltag sind die oben genannten Punkte (Kacheln, Systemsteuerung oder Designkonsistenz), sowas von rille...
 
@bear7: Ich gebe dir ja grundsätzlich recht, finde aber dennoch, dass MS das hätte anders lösen können, wenn nicht sogar müssen! Einfach mal ein Jahr mehr ins Land gehen lassen, die Einstellungen komplett fertig entwickeln und eine entsprechende Dokumentation für Administratoren rausgeben, bevor das entsprechende Update ausgeliefert wird. Es ist doch auch aktuell noch so, dass man entweder in den Einstellungen oder in der Systemsteuerung fündig wird. An dieser Stelle hätte sogar ich mir einen harten Cut gewünscht. So, wie es jetzt ist, wirkt das alles nur halbgar.
 
@tommy1977: wieso? Welche Einstellung findest du JETZT nicht in den Einstellungen?

klar, ich pflichte dir bei das es vor 2 oder 3 Jahren noch echt fraglich war, aber jetzt passt das schon!

Ich kenne den Grund dafür auch nicht, aber ich gehe davon aus, dass die Systemsteuerung komplett zu Adaptieren und gleichzeitig bestehen zu lassen noch viel viel aufwändiger geworden wäre. Gleichzeitig hätte man neue Einstellungen (wie z.B. WLAN) also Tools welche man überarbeitet hat, nochmal in die Systemsteuerung bringen müssen (was auch wieder Zusatzaufwand, insbesondere beim testing bedeutet hätte).

Wie schon geschrieben, ich kann voll nachvollziehen was du meinst, aber sehe jetzt die "Aufenthaltsdauer in den Einstellungen/Systemsteuerung" kein echtes Argument für eine brauchbare Beschwerde für ein zig Millionen-Zeilen-Code-Betriebssystem.
Wenn du jetzt sagst dass wenn du Office öffnest hin und wieder mal ein Bluescreen kommt
dann wäre das sehr wohl ein Grund für unmut... aber solche gravierenden Probleme gibt es mittlerweile nur noch Hardwareabhänig, Windows 95 war da noch ne andere Liga (hier hat man sich aber nicht online in Foren ausgetauscht wie kacke doch alles ist)
 
@bear7: Win95 zählt ja auch schon als Museumsbewohner... ;-) Aber im Grunde hast du ja recht...ich bin vielleicht nur schon zu lange in der Materie, um mich von lieb gewonnen (oftmals auch verhassten) Vorgehensweisen zu verabschieden. Ich baue meine PCs seit 1993 selber zusammen und übernehme für etliche Freunde/Bekannte Support-Aufgaben und da stört es einfach, wenn bewährte Dinge über den Haufen geworfen werden. Dass Protest in Form von geringen Marktanteilen dennoch etwas bringt, hat man an Win8 gesehen...eine absolute Katastrophe. Aber das scheint bei MS ja Programm zu sein...Win95 = erster Versuch, Windows als OS zu etablieren...Win98 (SE) super OS...Windows ME = so lala...WindowsXP =super OS...Windows Vista = grauenhaft...Windows7 = super OS...Windows8 = kompletter Fehlschlag...Windows10 = super OS...es scheint also bisher immer eine Phase gegeben zu haben, in der experimentiert wurde und die darauf folgende Generation hat es dann erst richtig gemacht.
 
@tommy1977: naja, Fortschritt ist nicht immer Liebsam... ich kann schon sehen, dass Vista eine neue Ära eingeleitet hat genau wie Windows 8 nicht "unnotwendig" war.

Was wäre wohl passiert, wenn nach XP, Windows 7 gekommen wäre und dann gleich Windows 10?

Das ist ein wenig wie der Umstieg vom Pferd aufs Auto. Man braucht eine Weile um sich daran zu gewöhnen, außerdem sind die Nachteile erstmal ALLE Präsent. Sobald man das "neue" etwas Akzeptiert hat aber auch Microsoft nochmal "nachgeschraubt" hat. Wars wieder gut.

Bei Windows 10 ists anders... dieses "fehlschlag" und "gut" prinzip verhält sich nicht mehr auf Systemebene sondern partiell z.B. Systemsteuerung, aber auch der Defender war 2015 noch eher Fraglich...

Und neue Dinge wie z.B. die Sandbox bringen anfangs die Leute eher ins Schwitzen als voran.

Man könnte es Bananenprodukte oder als agiles Entwicklen verstehen... <- dazu hab ich einen sehr schönen Bericht auf Golem gelesen, der auch ein wenig klar macht, was der Unterschied zwischen Deutschland und Amerika ist <- also Das Land woher alle Erfindungen kommen und das andere wo alles Umgesetzt wird!
> https://www.golem.de/news/digitalisierung-unser-gehirn-hat-einen-falschen-algorithmus-entwickelt-1908-143033.html
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